Mutter – Sohn Bindung ist immens wichtig

Einer Studie aus den Vereinigten Staaten zu Folge ist eine enge Bindung zwischen Müttern und ihren Söhnen wichtiger als bisher angenommen. Dem Ergebnis der Langzeitstudie zu Folge werden Jungen, deren Verhältnis zur Mutter schon als Kind eher gespannt ist, als Teenager eher straffällig.

Die Bindung der Mutter zu ihrem Kind ist die erste und zumeist auch intensivste Bindung, die ein Kind in den ersten Jahren erfährt. Dies ist schon allein dadurch bedingt, dass das Kind im Bauch der Mutter heranwächst, ihre Stimme und ihre Stimmungen die ersten sind, die das Kind erlebt. Besonders auch, wenn das Kind gestillt wird, setzt sich diese Bindung auch nach der Geburt intensiv fort.

Es gibt allerdings besonders bei Jungen immer wieder die Situation, dass diese eine weniger enge Bindung zur Mutter haben. Dabei ist es besonders wichtig, dass zwischen Müttern und Söhnen ein enges und von Vertrauen geprägtes Verhältnis besteht. Dies ist das Ergebnis einer Langzeitstudie, die Forscher der Wayne State University im amerikanischen Bundesstaat Pennsylvania über zehn Jahre an 265 sozial schwach eingestuften Familien durchführten. So zeigte sich deutlich, dass von den Jungen, die schon früh eine gespannte Beziehung zur Mutter hatten, ein überproportionaler Teil im Teenageralter straffällig wurden. Die enge Bindung an die Mutter in einem guten und vertrauensvollen Verhältnis allerdings stärke Jungen auch noch bis weit ins Teenageralter hinein, wodurch sie eine enge und auf Vertrauen basierende Bindung auch zu Freunden eingehen könnten. Auch würden diese Jungen weniger Gefahr laufen, sich einer Gruppe anzuschließen, die in das kriminelle Milieu rutsche.

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