Mutter schüttelt offenbar Baby zu Tode

Eine überraschende Wendung hat im Münchener Stadtteil Pasing jetzt der Fall eines zu Tode geschüttelten Babys genommen. Aufgehoben wurde der Haftbefehl gegen den 30-jährigen Vater aus dem Sudan – aber nun wurde die 19jährige Mutter aus Nigeria verhaftet. Laut Angaben der Kriminalpolizei hätten sich Anhaltspunkte ergeben, die auf die junge Frau als Täterin hindeuten. Nähere Einzelheiten hierzu wollten die Beamten nicht mitteilen.

Nach Deutschland gekommen ist das Paar im Dezember 2009. Daraufhin wurden sie in Pasing in einer Asylbewerberunterkunft untergebracht. Die junge Frau hat Ende März einen Sohn geboren. Am 02. Mai 2010 hat sich die junge Familie in dem Zimmer ihrer Unterkunft aufgehalten. Das Baby wurde an diesem Tag zwischen sechs und elf Uhr so stark geschüttelt, dass es im Gehirn zu Blutungen kam – das ergaben die Ermittlungen der Polizei. Gegen elf Uhr hat dann die Mutter den Notarzt gerufen, doch ist das Baby nach drei Tagen im Krankenhaus gestorben. Beide Eltern wurden festgenommen, aber der Vater hat sich in Widersprüche verstrickt, als er verhört wurde. Die Kripo hat daraufhin die Mutter freigelassen, weil sich der Verdacht gegen den Vater erhärtete.

Neue Erkenntnisse, die jetzt auf die Mutter als Täterin hindeuten, liegen der Polizei nun gut zwei Wochen später vor. Einen Haftbefehl hat der zuständige Richter bereits erlassen, auch wenn die Mutter die Tat abstreitet.

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