Nicht jede Verfärbung ist Karies

Kinder sollten schon ab dem ersten Zahn lernen, dass es immens wichtig ist, die Zähne regelmäßig und sorgfältig zu putzen. Doch so sehr Eltern auch auf die Mundhygiene ihrer Kinder achten, es kann immer wieder einmal zu schwarzen Verfärbungen auf den Zähnen der Kinder kommen. Doch Eltern können beruhigt sein, denn bei weitem nicht jeder schwarze Fleck am Zahn ist auch schon Karies.

Schwarze Flecken auf den Zähnen der Kinder lassen Eltern immer sofort an Karies denken. Schnell kommt die Frage auf, wie das trotz regelmäßigen Putzens, auch unter Aufsicht und mit Anleitung der Eltern überhaupt so weit kommen kann. Doch bei weitem nicht jede schwarze oder dunkle Verfärbung ist auch Karies. Die meisten der Verfärbungen sogar sind harmlos. Zwar sind diese unschön anzusehen, doch nicht gefährlich.

Die Verfärbungen an den Zähnen der Kinder entstehen dabei durch harmlose Bakterien, die im Mund und damit an den Zähnen zu Oxidationen führen. Diese sind allerdings völlig ungefährlich und deuten nicht auf mangelnde Mundhygiene hin, denn mit noch so regelmäßigem und sorgfältigen Putzen ist diesen Verfärbungen nicht beizukommen. Der Fachbegriff für die Verfärbungen lautet „Melanodontie“.

Gegen die Verfärbungen hilft leider keine Zahnbürste, sondern nur ein Besuch beim Zahnarzt, der die Zähne mit einem antibakteriellen Lack versiegeln kann. Eine Reduktion der Verfärbungen kann mittels einer elektrischen Schallzahnbürste erreicht werden.

Zur Beruhigung der Eltern kann allerdings gesagt werden, dass die Melanodontie, von der immerhin fast 15 Prozent der Kinder unter 15 Jahren betroffen sind, meist in der Pubertät wieder von ganz allein verschwinden.

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