Oma und Opa werden immer wichtiger für Kinder, Babys und Jugendliche

Tröster, Betreuer, Ratgeber, Spielkumpane, Mahner, und so weiter und so fort. Oma und Opa übernehmen in vielen Familien eine immer wichtiger werdende Rolle. Zu dieser Erkenntnis kommt nun auch eine Studie zum „Elterlichen Wohlbefinden“ der Stiftung Ravensburger Verlag. Laut dem Verfasser der Studie, Hans Bertram, wird die Rolle der Großeltern immer bedeutender. Der Soziologe sieht in dieser Entwicklung einen großen Vorteil für die Babys, Kinder und Jugendlichen. Denn die Jüngsten, die zu einer weiteren Person als zu den eigenen Eltern eine feste Bindung haben, können sich der Auffassung des Experten nach nur positiv entwickeln.

Dabei dienen die Großeltern aber nicht als Ersatz für die Kindertageseinrichtungen in Anspruch genommen, sondern sie ergänzen die vorhandenen Betreuungsangebote. So sind Opa und Oma da, wenn die Eltern mal wieder länger arbeiten müssen und bringen und holen zum Beispiel die Kinder aus Schule und Kindergarten ab. Dies liegt auch daran, dass das altbekannte Hausfrauen-Modell in der Beliebtheit der Deutschen immer mehr sinkt. Denn 40 Prozent der Befragten in der Studie meinten, dass die Mama nicht arbeiten sollte, wenn Kinder unter drei Jahren einer Familie angehören. Bei Frauen dominiert insgesamt der Wunsch, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Männer hingegen wollen sich noch immer überwiegend auf den Job konzentrieren. Von daher gibt es in immer mehr deutschen Familien das Modell: Papa malocht den ganzen Tag und Mama nimmt sich einen Teilzeit-Job. Dabei wirken sich die Folgen des Elterngeldes offenbar noch nicht aus. Denn die gestiegene Präsenz der Väter zu Hause hat im Umkehrschluss keine Auswirkung auf die Erwerbstätigkeit der Mütter.

Tradition steht der Studie zufolge auch nach wie vor bei der Arbeitsverteilung im Haushalt an erster Stelle. Will heißen: Frau kocht, wäscht, putzt, während er sich um die Reparaturen kümmert.

Quelle: Rheinische Post

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