Fußballfieber: WM kindgerecht gestalten

Die ganze Welt hofft, fiebert und feiert dieser Tage die Fußballweltmeisterschaft. Auch die Kinder sind oft große Fans – die magische Stimmung zieht meist auch die Kleinen in ihren Bann. Doch in dem ganzen Trubel sollten Eltern immer Acht geben, dass die Kinder – nach der Aufregung der Spiele samt stundenlangem Fernsehen – auch Zeit für ausgleichende Aktivitäten sowie Ruhepausen haben.

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Eine Schule im WM Fieber – In Mössingen rollt schon der Ball

Bild:pixelio.com/Kurt Michel

Ausnahmezustand am Mössinger Firstwald-Gymnasiums in Baden-Württenberg. Am Mittwoch den 9. Juni in Berlin bei der Verleihung des Deutschen Schulpreises wurde die Schule mit dem „Sonderpreis der Akademie“ ausgezeichnet. Jetzt simulieren die 650 Schüler und Lehrer drei Tage lang im Zuge des Projekts „Schule als Fußball-WM“ die Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika. Mit allem Drum und Dran. Weiter »

Salzburg: Entführtes Baby ist wohlauf

Am Mittwoch wurde die Polizei in Österreich und in Bayern durch einen mysteriösen Entführungsfall eines Babys in Atem gehalten. Gegen 9.45 Uhr geschah das Unfassbare in einem Salzburger Einkaufszentrum, doch wurde zum Glück gegen 14 Uhr das kleine Mädchen wieder gefunden.

Eine 35jährige Mutter war mit ihrer zwei Monate alten Tochter und Ihrem Sohn in einer Bekleidungsabteilung unterwegs. Dort wurde sie von einer etwa 30jährigen Frau angesprochen. Diese erzählt der Mutter, dass sie erst vor kurzer Zeit eine schwere Geburt gehabt hätte. Die junge Mutter ging zu den Umkleidekabinen, um etwas anzuprobieren, wohin ihr die fremde Frau offenbar folgte. Die Mutter nahm den Jungen mit in die Kabine, stellte aber die Babyschale mit dem Säugling davor ab. In diesem Moment ergriff die fremde Frau das zwei Monate alte Baby und floh damit. Weiter »

Kinder mit Migrationshintergrund sind an deutschen Schulen im Nachteil

An deutschen Schulen werden Jugendliche mit Migrationshintergrund noch immer benachteiligt. Der Paritätische Gesamtverband hat in Berlin eine Studie vorgestellt, aus der das hervorgeht. Dabei mache fast nur jeder zehnte ausländische Schüler das Abitur, aber im Gegensatz dazu beendet fast jeder dritte deutsche Schüler das Gymnasium mit dem Abschluss. Bei den Kindern, die die Schule ganz ohne Abschluss verlassen, ist das Missverhältnis noch gravierender. Hierbei sind es 15 Prozent der ausländischen und sechs Prozent der deutschen Schüler, gibt Barbara John Vorstandsmitglied des Verbandes an. Weiter »

Bei schlechter Laune Kinder um Nachsicht bitten

Oft haben Eltern schlechte Laune und schimpfen ohne Grund mit Ihren Kindern. Es ist jedoch sehr wichtig, dem Nachwuchs das Verhalten zu erklären. So sollten sich Erwachsene gegebenenfalls bei den Kindern entschuldigen und die gemachten Fehler eingestehen. Darauf weist Karin Jakob von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) in Fürth hin.

Dass sie nicht wegen dem Verhalten der Kinder geschimpft haben, sollten die Eltern deutlich zu erkennen geben. Es ist normal, dass auch von den Erwachsenen Fehler gemacht werden, und nur durch das Erklären können die Kinder daraus lernen. Sobald ihre Kinder auch etwas ungerecht finden, sollten sie ermutigt werden, den Eltern das zu sagen. Wie sich dann die Situation bereinigen lässt, könnte gemeinsam besprochen werden. Wenn die Eltern gereizt sind, sollten sie auch nachdenken, was die Gründe dafür sein könnten. Gerade wenn sie schlechte Laune haben, und dann nicht die Nerven zu verlieren, wäre es ratsam, den Kindern dieses schon vorher mitzuteilen.

Quelle: Märkische Allgemeine

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