Rauchen in der Schwangerschaft schädigt das Kind fürs Leben

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Foto: SuperFantastic / flickr.com

Trotz aller Hinweise auf den Zigarettenschachteln schaffen es Süchtige nur selten, das Rauchen aufzugeben. Selbst eine Schwangerschaft bringt viele Frauen nicht dazu, zum Wohl ihres Kindes das Rauchen aufzugeben. Dabei belastet das Rauchen in der Schwangerschaft nicht nur den Embryo im Mutterleib, sondern kann für das Baby noch über viele Jahre hinweg bis zu dessen eigenen Erwachsenenleben schwere Folgen haben.

„Rauchen in der Schwangerschaft schadet ihrem Kind“ ist auf den Warnhinweisen auf den Zigarettenschachteln zu lesen. Doch viele Schwangere überlesen diese ebenso, wie andere Raucher beispielsweise den Hinweis „Raucher sterben früher!“. Dabei hat der Konsum von Zigaretten nicht nur weitreichende Folgen für den Embryo im Mutterleib, der durch die von der Mutter aufgenommenen Schadstoffe, die über das Nabelschnurblut ebenso zu dem Ungeborenen geführt werden, in seiner Entwicklung verzögert oder eingeschränkt werden kann. Auch nach der Geburt bis hin ins Alter von Schulkind oder gar bis zum Erwachsenen kann das Rauchen in der Schwangerschaft negativ auf die Gesundheit des Kindes wirken.

Forscher der Universität von Sydney fanden heraus, dass Frauen, die in der Schwangerschaft nicht auf die Zigaretten verzichten, ihr Kind einem erhöhten Risiko von Herzkrankheiten aussetzen. So produzieren rauchende Schwangere weniger des so genannten guten Cholesterin HDL, welches das Herz schützt, wodurch auch deren Kinder nach der Geburt rund 15 Prozent weniger dieser Cholesterinart aufwiesen. Dies konnten die Forscher noch bei Kindern im Alter von acht Jahren nachweisen, deren Mütter in der Schwangerschaft geraucht hatten. Daher gehen die Forscher auch im Schluss davon aus, das sich dieser Wert auch in den laufenden Jahren nicht verändern wird.

In den westlichen Ländern rauchen durchschnittlich rund 15 Prozent der werdenden Mütter in der Schwangerschaft.

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