Schlechte Auswirkungen kann eine mangelnde Fürsorge im Babyalter haben

Auf ihre Gesundheit im Erwachsenenalter kann es sich negativ auswirken, wenn Babys in den ersten Lebensmonaten nicht liebevoll umsorgt werden. Es können später dann riskante Blutwerte die Folge sein. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie. Dafür wurden 279 Männer und Frauen von Geburt an bis ins Erwachsenenalter von Forschern des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim und den Universitäten in Dresden, Potsdam und Magdeburg begleitet.

Die Forscher besuchten und befragten die Familien, als die Kinder drei Monate alt waren. Die Reaktionen der Eltern, vor allem in kritischen Situationen, wenn ein Baby essen wollte oder weinte, wurden beobachtet. Wie grob oder zart sie ihr Kind behandelten und die Mimik der Eltern spielten dabei ein große Rolle. Den Kindern wurde dann Blut abgenommen, als sie 19 Jahre alt waren. Das Forscherteam stellte dann fest, wenn die Eltern ungeduldig oder grob mit ihren Kindern umgegangen sind, war das Blutbild auffällig. An einem bestimmten Protein und auch an HDL, das gutes Cholesterin ist, mangelte es an dem Blut. Einem Herzinfarkt oder Schlaganfall beugen diese Substanzen unter anderem vor. Vor allem die mütterliche Zuwendung wirkt sich positiv auf kindliche Stoffwechselfunktionen aus, so die Forscher.

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