Schulbusse im ADAC Test : Knapp ein Viertel mit „Mangelhaft“ durchgefallen

flickr/2068523763_afe3b0814c

Der sichere Schulweg ist für Eltern, wie auch Lehrer und Schüler ein Dauerbrenner. Eltern, deren Kinder den Bus zur Schule nehmen, vertrauen auf die Sicherheit der Schulbusse. Der ADAC machte jetzt den Schulbus Test und kam zu einem niederschmetternden Ergebnis. Von 36 im ADAC Test untersuchten Strecken erhielten knapp die Hälfte die Note „Ausreichend“, knapp ein Viertel fiel mit der Note „Mangelhaft“ durch.
Bemängelt wurde dabei neben überfüllten und unpünktlichen Bussen vor allem auch Tempoverstöße der Fahrer. Den Spitzenwert lieferte dabei ein Fahrer aus Schleswig – Holstein, der mit 91 Stundenkilometern eine Tempo 50 Zone durchfuhr.
Negativ fielen den Testern des ADAC auch fehlerhafte oder sogar ganz fehlende Fahrpläne, sowie überfüllte Haltestellen auf. In den Bussen selber fehlten häufig Nothämmer, scharfe Kanten und Stolperfallen in den Schulbussen erhöhten die Verletzungsgefahr der Schüler, so das Ergebnis des Tests.
Problematisch auch das Verhalten der Kinder beim Ein- und Aussteigen, so die Tester weiter. Auch würden nicht immer alle Sitzplätze genutzt, die Schüler stünden auf verbotenen Flächen. Lebensgefährlich würde es sogar, wenn Kinder über die Fahrbahn liefen, ehe der Bus abgefahren sei, was im Durchschnitt während jeder vierten Fahr geschehen sei.
Als Testsieger ging eine Buslinie im brandenburgischen Eberswalde hervor, vor allem auch deshalb, weil die Fahrer freundlich waren und sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hielten.
Quelle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.