Singen ist entwicklungsfördernd

In Kindergärten ist der Singkreis, in dem die Erzieherinnen und Erzieher gemeinsam mit den Kindern singen und Fingerspiele machen, ein fester Bestandteil des Kindergartentages. Doch auch die Eltern sollten zu Hause mit ihren Kindern singen. Schon Babys profitieren von der fördernden Wirkung des Singens.

Singen ist für Kinder immens wichtig. Gerade in den ersten Lebensjahren kann das gemeinsame Singen mit Kindern, aber auch das Vorsingen für das Kind die Entwicklung von Kindern in einem entscheidenden Maße positiv beeinflussen. Dies ist in einer aktuellen Studie bestätigt worden. Zwar ist die Vermutung bei Pädagogen schon lange vorhanden und wird von ihnen propagiert, jetzt aber ist diese durch eine wissenschaftliche Studie der Universität Münster in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Münster bestätigt worden.

Besonders, wenn Kinder selber singen, aber auch, wenn ihnen von den Eltern oder auch andren vorgesungen wird, werden Glückshormone produziert und zugleich Aggressionshormone reduziert. Doch auch auf die Entwicklung der Sprache wirkt das Singen fördernd, da die auf einer Melodie getragenen Worte für die Kinder meist leichter zu lernen und vor allem zu artikulieren sind. Auch das Sozialverhalten, besonders beim gemeinsamen Singen wird positiv beeinflusst, da auf die anderen Sänger geachtet werden muss, um mit ihnen im Gleichklang zu singen.

Neben der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass das Singen die Entwicklung von Kindern sowohl im geistigen, als auch im körperlichen und sozialen Bereich positiv beeinflusst, konnte in der Münsteraner Studie belegt werden, dass 88 Prozent der Kinder, die viel singen, als regelschulfähig eingestuft wurden, bei den nicht singenden Kindern hingegen nur 44 Prozent als regelschulfähig eingestuft wurden.

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