Spielzeug muss nicht teuer sein

Bild: flickr.com/Die Sahlmanns

Die Arbeit der Kinder ist das Spiel. Für die Eltern artet es meist in eine Form von Arbeit aus, unter den ungezählten Spielzeugen, die im Handel angepriesen zu werden, das richtige für das Kind zu finden. Doch es muss nicht immer das teuerste Lernspielzeug für Baby und Kleinkind oder das neuste von Pädagogen empfohlene Bilderbuch für das Kind sein.

Je jünger das Kind, desto mehr gilt der Leitsatz weniger ist mehr. Besonders für Spielzeug ist dies der Fall. Babys und Kleinkinder entdecken gerade erst die Welt. Alles ist neu für die, alles will erforscht werden. Daher ist es nicht nur nicht nötig, sondern in gewissem Ausmaß sogar falsch, besonders viel Lernspielzeuge und pädagogisch wertvolles Spielzeug anzubieten. Je mehr zur Verfügung steht, desto mehr wird das Kind von der Erforschung und Erkundung des einzelnen Spielzeugs abgehalten.

So können sich Babys über einen langen Zeitraum mit Rasselsocken, die von Eltern ganz einfach selber hergestellt werden können, beschäftigen. Dabei schulen sie Gehör, Wahrnehmung, Grob- und Feinmotorik gleichermaßen. Auch Bausteine für ältere Kinder können Eltern aus Holzabfällen selbst herstellen, sogar gemeinsam mit dem Kind. Besonders im Herbst bieten sich bei Spaziergängen in der Natur vielfältige Spiel und Bastelmaterialien an, welche die kindliche Fantasie anregen.

Ebenfalls kann es dem Kind viel Freude bereiten, aus gesammelten Mitbringseln aus dem Urlaub oder von einem Ausflug ein eigenes kleines Bilderbuch herzustellen. Schulkinder können sogar aus solchen Materialien kleine Bücher mit interessanten Geschichten erstellen.

Wenn Kindern die Möglichkeit geboten wird, so werden sie ebenso wie ihre Eltern schnell entdecken, dass manchmal der Karton, in dem das Spielzeug verpackt war, viel mehr wert ist, als das Spielzeug selbst.

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