Stillen: Ein kleiner Ratgeber

Die Muttermilch ist das natürlichste und gesündeste für Säuglinge, dennoch entscheiden sich mittlerweile mehr und mehr Mütter dagegen oder sind am Überlegen, ob Stillen wirklich gut in den eigenen Tagesablauf- und rhythmus eingebaut werden kann, ohne dass zu viele Einschränkungen und Mühen entstehen. Viele Bücher preisen das Stillen und Fakt ist, dass die Muttermilch alle notwendigen Nährstoffe und Vitamine enthält, die das Neugeborene zum Wachsen und Erstarken benötigt. Außerdem werden Babys schon seit Anbeginn der Menschheit von ihren Müttern gestillt, schon in der Bibel ist die Rede von Ammen, welche die Kinder von Reichen Familien durch die eigene Muttermilch miternährten.

Was gibt es zu beachten?

Zuerst einmal: dass nicht sofort alles reibungslos klappt ist normal, hier gilt wie bei so vielem der Grundsatz „Übung macht den Meister“- sowohl für Baby, als auch Mutter ist der Stillakt nie ganz einfach, vor allem am Anfang. Holen Sie sich hierzu Tipps von fachkundiger Seite wie zB. bei Ihrer Hebamme, die Ihnen die am meisten vorkommenden Fehler, wie das falsche Anlegen an die Brust, Milchstau oder die Gefahren durch eine bakterielle Entzündung oder Entstehung von Mastits erläutern kann. Auf Alkohol sollte in der Stillzeit zum Wohle des Kleinen verzichtet werden, ebenso sollte man als stillende Mutter besonders auf eine ausgewogene und nähstroffreiche Ernährung achten (Abdeckung aller Nachrungsgruppen, ausreichende Zunahme von Vitaminen). Auf Crash- Diäten oder sonstige Einschränkungen sollte man während dem Stillen verzichten.

Haben Sie gerade einen Infekt oder eine andere Erkrankung, sollte im Voraus mit dem Arzt abgeklärt werden, ob gestillt werden kann oder man in dieser Zeit auf Milchpulver umsteigen sollte. Desweiteren sollten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszunahme achten, nicht zu viel Koffein konsumieren (welches beim Baby in großen Mengen genau die selbe Wirkung wie bei der Mutter hat) und wissen, dass einige Tees wie Pfefferminz- oder Salbeitee eine abstillende Wirkung haben, während andere sehr günstig für den Stillvorgang sind.

Wenn Probleme auftauchen sollten: Denken Sie nicht sofort an der Stelle ans Abstillen, ein Milchstau beispielsweise ist nicht gerade angenehm, kann aber gut behandelt werden. Lassen Sie sich von fachkundiger Seite beraten, wenn Probleme auftreten und scheuen Sie nicht, nachzufragen.

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