Studie: Fast-Food erhöht Asthma-Risiko bei Kindern

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Kinder, die häufig zu Hamburger, Cheeseburger, Pommes und Cola greifen, leiden häufiger an Asthma, einer der häufigsten chronischen Kinder-Krankheiten. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Universität Ulm. Macht fetthaltiges Essen also nicht nur dick, sondern auch asthmatisch?

Die Wissenschaftler der Universität zu Ulm entdeckten in ihren Studien einen Zusammenhang zwischen den Essensgewohnheiten der Kinder und ihrem Krankheitsbild. Jene Kinder, die viel Fast-Food essen, haben häufiger Asthma als Kinder mit gesünderem Speiseplan. Doch dass die Atemwegskrankheit in dem einseitigen Nahrungsangebot ihren direkten Ursprung findet, halten die Forscher dann doch für eher unwahrscheinlich. Wir sollten viel mehr davon ausgehen, so schrieben die Wissenschaftler im Fachblatt „Thorax“, dass bestimmte Lebensgewohnheiten im Gesamtpaket eben Asthma begünstigen können.

Die beteiligte Forscherin Gabriele Nagel und ihr Team haben über 10 Jahre 50 000 Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren aus 20 Ländern begleitet und beobachtet. Die Eltern der Kinder sollten beaufsichtigen und festhalten, was ihre Kinder zu sich nehmen und ob sie Asthma oder Atembeschwerden entwickeln. Das Ergebnis: Kinder, die viel Obst, Gemüse und Fisch essen, leiden offenbar seltener unter Asthma. Die Häufigkeit des Fleischverzehrs wirkte sich nicht spürbar auf die Krankheitshäufigkeit aus. Ab drei oder mehr Fast-Food-Tagen in der Woche war ein deutlich höheres Krankheits-Risiko zu bemerken.

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2 Responses to Studie: Fast-Food erhöht Asthma-Risiko bei Kindern

  1. Richard Friedel sagt:

    Zu viel Asthma?
    Mit den modernen Medikamenten ist die Tendenz zu mehr Asthma so erschreckend, dass man fragt, ob die Medikamente selbst Schuld sind und ob nicht etwa ein Asthmasprayeffekt eine Rolle spielt. Die Fachwelt selbst findet keine Erklärung wie Umweltbelastung für die Zunahme der Erkrankungen.

    Die von der Fachwelt propagierte Unausweichlichkeit der chemischen Mittel, die nur die Symptome durch Erweiterung der Bronchien oder durch deren Beruhigung mit Kortisonpräparaten bekämpfen, ist physiologisch gesehen unhaltbar. Die Argumente der Fachärzte und Pharmaleute sind unwissenschaftlich.

    Siehe das Bild bei http://www.lrz.de/~s3e0101/webserver/webdata/Respp.pdf dass die Funktion der „Atmungspumpe „ (Respiratory pump) beschreibt und von Dr. Steven Alexander PhD stammt.

    Laut dem Bild wird bei der Einatmung als natürliche Gesetzmäßigkeit der Druck im Bauchraum erhöht. Wenn man gegen diesen festgelegten Funktionsablauf verstößt, in dem man die Bauchmuskeln absichtlich entspannt, so wird die Atmung zunehmend flach und schließlich asthmatypisch. Die Regel der Fachärzte über die womöglich lebenslange Einnahme der Symptomunterdrücker muss also bei näherem Hinsehen als suspekt gelten, wenn die Schwäche und Stärke der Einatmung vom Bauchdruck und somit von
    der Wechselwirkung abhängt. Die Fachärzte vertun sich und sie übersehen einen natürlichen Mechanismus, der offensichtlich krankengymnastisch bzw. atemtherapeutisch zu behandeln wäre. Für eine normale Einatmung kann man zu asiatischen Methoden (qigong, Zen etc.) greifen, wo die Bauchatmung eher als „Luft in den Bauch drücken“, denn eine ruhige Prozedur ohne Anstrengung bedeutet. Leider werden diese Methoden oft mit europäischen Augen gesehen, so dass der wirkliche Sinn des „Bauchdruckatmens“ oder aber des „Tandenatmens“ verborgen bleibt. Der Sinn und das Leitprinzip ist unter anderem, dass diese Form der Atmung mit Druck die Einatmung fördert. Für Beispiele der Beschreibungen, wo die Bauchatmung unverfälscht erscheint, siehe http://www.lrz.de/~s3e0101/webserver/webdata/NNAU.pdf und
    http://www.lrz.de/~s3e0101/webserver/webdata/T3.pdf Diese Texte sind wohl als „Asiatica“ und nicht als „Esoterik (ohne Wissenschaft) einzureihen. Selbstverständlich erfordert die Praxis eine andere Grundeinstellung als die des Asthmatikers mit hohem Medikamentenkonsum und gar keiner Neigung zur Fitness. Richard Friedel

  2. Richard Friedel sagt:

    Nachtrag zum Kommentar „Zu viel Asthma?“
    Bei weiteren Diskussionen zum Thema wurde der Unterschied zwischen fernöstlichen und europäischen Atemtechniken angezweifelt. Schließlich sind ja Merkmale wie Unterbauchdruck bei der Einatmung auch in Europa in Lehrbüchern beschrieben.

    Ein wichtiger Unterschied liegt darin, dass nach dem „Großem Buch von richtigem Atmen“ von T. Nakamura http://www.lrz.de/~s3e0101/webserver/webdata/NNAU.pdf und anderen Quellen der Unterbauchdruck physikalisch-therapeutisch trainiert wird, d. h. mit Bewusstmachung und Einüben eines Bewegungsablaufes.

    Bei europäischen Büchern über Atemübungen hingegen wird nicht gesagt, dass es auf eine Steigerung des Druckes im Unterbauch mit Bauchmuskelkraft zwecks Verbesserung der „(Ein)atmung ankommt. Der Teufel steckt also im Detail.

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