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Silvester – Bowle für Kinder

Bild: flickr.com/Last Hero

Zu einer Party an Sylvester gehört zumindest der Sekt um Mitternacht dazu. Zumindest für die Eltern. Doch mit was stoßen die Kinder an? Sollte Alkohol nicht generell verpönt sein, wenn mit Kindern Silvester gefeiert wird?

0,0 Promille für Schwangere!

Am heutigen Freitag, den 9. September, ist der Tag des alkoholgeschädigten Kindes. Anlass genug, dringend alle Schwangeren davor zu warnen, während der Schwangerschaft Alkohol zu trinken, denn dieser gelangt ungefiltert direkt über die Nabelschnur zum ungeborenen Kind, mit teilweise gravierenden Auswirkungen für das Baby.

Betrunken bei der Geburt: Baby kommt alkoholisiert zur Welt

Ein Narkosemittel der ganz anderen Art: Weil eine hochschwangere Frau nach eigenen Angaben Angst vor der nahenden Geburt hatte, betrank sie sich am Abend vor der Entbindung. Im Krankenhaus wurden im Blut der werdenden Mutter 2,4 Promille Alkohol festgestellt.

Jugendliche brauchen klare Grenzen beim Alkoholkonsum

Foto: fotocommunity.com / Maximilian Wolf

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) fordert, dass Eltern ihren Schützlingen klare Grenzen beim Konsum von Alkohol setzen, um den Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen einzudämmen. Vor allem über die Gefahren des Alkohols sollen die Minderjährigen recht frühzeitig aufgeklärt werden. Im vergangenen Jahr landeten 6.578 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung in der Klinik – eine erschreckende Zahl. Die stetig wachsende Zahl der jugendlichen Komasäufer ist besonders besorgniserregend.

Schwangerschaft und Alkohol: Jährlich werden 10.000 Kinder geschädigt

Eine alarmierende Zahl: In Deutschland werden jährlich zehntausend Kinder mit körperlichen oder geistigen Fehlentwicklungen geboren – und dass nur, weil ihre Mütter während der Schwangerschaft zur Flasche gegriffen haben. Was die Drogenbeauftragte der Bundesregierung dagegen tun will, lesen Sie hier.

Familienkrankheit Alkohol und Drogen – Gesellschaft pennt leider

Da sitzen wir doch gestern so in der Redaktion und zappen uns durch den alltäglichen TV-Müll, der einem so am Nachmittag von den deutschen TV-Sendern geboten wird. Hierbei sind wir zufällig auf ein Thema gestoßen, das zwar widerlich aufgemacht war, im Kern aber eine wichtige Sache getroffen hat: die Familienkrankheit Alkohol.

Nichts ist schlimmer, als wenn ein Familienmitglied alkoholsüchtig oder drogenkrank ist. In Deutschland soll dies mehreren aktuellen Studien zufolge wohl sage und schreibe 2,6 Millionen Kinder betreffen, bei denen mindestens ein Familienmitglied drogen- oder alkoholsüchtig ist – oft auch beide Elternteile. Wer selbst davon betroffen ist oder war, der weiß, dass viele Kinder von suchtkranken Eltern gerne wegschauen möchten, doch geht das nicht, sie werden oft still oder sind am liebsten unsichtbar.

In Familien mit Alkoholproblemen sind die Kinder verwirrt, verängstig, fühlen sich alleine gelassen und denken mitunter auch, es ist ihre Schuld. Ihr eigenes Päckchen haben diese im wahrsten Sinne des Wortes zu tragen. Die Kinder tragen nicht nur die eigene Last, sondern müssen oft die der Eltern und früherer Generationen mittragen! Nicht selten kommt es dann vor, dass die Kinder später über kurz oder lang selbst zur Nadel oder der Flasche greifen.

Alkohol bei Jugendlichen ist leider sehr beliebt

Eine aktuelle DAK-Studie besagt, dass Alkoholkonsum bei Jugendlichen sehr beliebt ist, denn mindestens einmal im Monat nehmen 43 Prozent an einem sogenannten Rauschtrinken teil. Bei diesem Gelage konsumieren diese direkt hintereinander in der Regel fünf Gläser Bier, Mixgetränke oder Schnaps. Weiterhin ergab die Studie, dass sogar ein Drittel der Befragten Drei Mal oder mehr im Monat Alkohol trinkt – und sich dabei sogar betrinkt. Für diese Umfrage zum Thema Alkoholkonsum wurden mehr als 4000 Kinder und Jugendliche befragt, die zwischen zehn und 18 Jahre alt sind. Über die Folgen sind sich die wenigsten bewusst, denn solche Rauschorgien können der Anfang einer Sucht sein.