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Bildungs(un)gerechtigkeit

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Bild:pixelio.de/Dieter Schütz

Alljährlich läutet das Ende der Osterferien auch zugleich an den Schulen den Endspurt vor den großen Zeugnissen an. Für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der Grundschule und deren Eltern nimmt das Abschlusszeugnis einen besonderen Stellenwert ein, entscheidet es doch über den weiteren Bildungsweg der Kinder und legt damit schon in frühen Jahren den Grundstein für die Laufbahn, die das Kind als Erwachsener einschlagen wird.

Mehr Investitionen in frühkindliche Bildung

Eine neue Studie der OECD zeigt es: Der Kampf gegen die Kinderarmut beginnt mit Investitionen in die frühkindliche Bildung und nicht mit Transferleitungen an die Familien. Derzeit ist es umgekehrt, denn die direkten Zuwendungen in Form von Kindergeld oder Elterngeld machen den Hauptanteil der staatlichen Investitionen aus.

Privatschule oder öffentlich: welche Schule soll es sein?

Das neue Schuljahr ist nicht mehr weit und die Kinder müssen für eine weiterführende Schule angemeldet werden. Da stellt sich für die meisten Eltern die Frage welche ist die Richtige. Wollen sie ihre Kinder in eine öffentliche Einrichtung oder in eine Privatschule schicken? Beide haben Vor- und Nachteile.

Die Öffentlichen sind kostenlos und die Privaten müssen bezahlt werden. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat dazu eine Studie erstellt, die belegt, dass die öffentlichen Einrichtungen keinesfalls qualitativ keinesfalls schlechter sind als die Privaten. Jedoch werden den Eltern für Ihr Geld etwas anderes geboten: Ihnen wird ein bestimmtes sozialen Milieu garantiert.

7. bundesweiter Vorlesetag am 26. November 2010

„Wir lesen vor“ – Bereits zum siebten Mal findet in der dieser Woche, initiiert von der Stiftung Lesen und den Partnern DIE ZEIT und Deutsche Bahn, der deutschlandweite Vorlesetag statt. Am 26. November 2010 wird nun in Schulen, Bibliotheken und an öffentlichen Plätzen gelesen und gelauscht.

Mappus will nicht bei den Familien sparen: Erziehungsgeld bleibt!

Frohe Kunde für alle Familien in Baden-Württemberg! An dem Landeserziehungsgeld für bedürftige Familien hält der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus offenbar weiter fest. Bei seinem Antrittsbesuch in der österreichischen Hauptstadt Wien sagte der neue Regierungschef von Baden-Württemberg dazu, dass auf keinen Fall bei Kindern, Bildung und Forschung gespart wird. In diesen Bereichen werde nicht gestrichen – ungeachtet der angespannten Haushaltslage. Ausgerechnet beim Sparen bei denen anzusetzen, die sowieso schon zu wenig haben, gehe nicht an, meinte er weiter. So komme das Landeserziehungsgeld sicher nicht als Sparposten in Frage. Nach Informationen der Deutschen Presse Agentur jedoch hatte der neue Ministerpräsident Baden Württembergs, Stefan Mappus, das Landeserziehungsgeld zur Disposition gestellt und angesichts der dramatischen Haushaltslage des Landes soziale Einschnitte angekündigt. Öffentlich jedoch hatte Mappus das Landeserziehungsgeld bereits zuvor als Tabu in Sachen Sparmaßnahmen erklärt.

Quelle

Umfrage: Eltern sparen nicht bei Bildung

Einer aktuellen Umfrage zufolge scheint Eltern die Bildung ihrer Kinder wichtiger zu sein als alles Andere. Denn wie die Umfrage des Marktforschungsinstitutes Forsa im Auftrag des „Studienkreis“ aufzeigt, sparen Eltern lieber in anderen Bereichen als bei der Bildung. Bei der Studie gab der Großteil der Befragten an, bei der Unterhaltungselektronik einzusparen. Bei der Bildung ihrer Kinder wollten aber nur neun Prozent der Befragten Einsparungen vornehmen.

Der Studie zufolge werden in 76 Prozent der Haushalte Hoffnungen auf Computer oder Handys nicht erfüllt, sofern das Geld für die Ausbildung der Kinder benötigt werde. Fast die Hälfte aller Kinder der befragten Eltern müssen der Umfrage zufolge bei Spielzeug und beim Urlaub zurückstecken. Hobbys und Freizeitaktivitäten werden dagegen bei 28 Prozent der Befragten gestrichen. Überraschend hoch auch die Zahlen für Kleidung (39 Prozent) und Taschengeld (22 Prozent).

Die Schulbildung zurückzufahren ist den Angaben des privaten Bildungsanbieters zufolge nur eine Option für Familien mit enorm engen Budget. Bei einem Haushaltsnettoeinkommen von weniger als 1.500 Euro sind es der Studie zufolge 16 Prozent der Eltern, die weniger Geld für die Bildung ihrer Kinder ausgeben.

Quelle: Firmenpresse