Artikel mit dem Schlagwort Bildung

Deutscher Schulpreis geht nach Bayern: Merkel ehrt Sophie-Scholl-Schule

Kinder

Viele Schulen gibt es in der bundesdeutschen Bildungslandschaft, einige von ihnen erlangten in den Medien eher zweifelhaften Ruhm. Doch eine kleine Klinikschule leuchtet nun am Schulhimmel als strahlendes Vorbild: die Sophie-Scholl-Schule in Bad Hindelang-Oberjoch. Die Bildungseinrichtigung ist auf den ersten Blick alles andere als revolutionär: Sie liegt im bayerischen Allgäu, ist erzkatholisch und nur für chronisch kranke Langzeitpatienten der Klinik eingerichtet worden. Und doch weht dort ein ganz anderer Wind als in anderen deutschen Klassenzimmern.
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Mappus will nicht bei den Familien sparen: Erziehungsgeld bleibt!

Frohe Kunde für alle Familien in Baden-Württemberg! An dem Landeserziehungsgeld für bedürftige Familien hält der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus offenbar weiter fest. Bei seinem Antrittsbesuch in der österreichischen Hauptstadt Wien sagte der neue Regierungschef von Baden-Württemberg dazu, dass auf keinen Fall bei Kindern, Bildung und Forschung gespart wird. In diesen Bereichen werde nicht gestrichen – ungeachtet der angespannten Haushaltslage. Ausgerechnet beim Sparen bei denen anzusetzen, die sowieso schon zu wenig haben, gehe nicht an, meinte er weiter. So komme das Landeserziehungsgeld sicher nicht als Sparposten in Frage. Nach Informationen der Deutschen Presse Agentur jedoch hatte der neue Ministerpräsident Baden Württembergs, Stefan Mappus, das Landeserziehungsgeld zur Disposition gestellt und angesichts der dramatischen Haushaltslage des Landes soziale Einschnitte angekündigt. Öffentlich jedoch hatte Mappus das Landeserziehungsgeld bereits zuvor als Tabu in Sachen Sparmaßnahmen erklärt.

Quelle

Umfrage: Eltern sparen nicht bei Bildung

Einer aktuellen Umfrage zufolge scheint Eltern die Bildung ihrer Kinder wichtiger zu sein als alles Andere. Denn wie die Umfrage des Marktforschungsinstitutes Forsa im Auftrag des “Studienkreis” aufzeigt, sparen Eltern lieber in anderen Bereichen als bei der Bildung. Bei der Studie gab der Großteil der Befragten an, bei der Unterhaltungselektronik einzusparen. Bei der Bildung ihrer Kinder wollten aber nur neun Prozent der Befragten Einsparungen vornehmen.

Der Studie zufolge werden in 76 Prozent der Haushalte Hoffnungen auf Computer oder Handys nicht erfüllt, sofern das Geld für die Ausbildung der Kinder benötigt werde. Fast die Hälfte aller Kinder der befragten Eltern müssen der Umfrage zufolge bei Spielzeug und beim Urlaub zurückstecken. Hobbys und Freizeitaktivitäten werden dagegen bei 28 Prozent der Befragten gestrichen. Überraschend hoch auch die Zahlen für Kleidung (39 Prozent) und Taschengeld (22 Prozent).

Die Schulbildung zurückzufahren ist den Angaben des privaten Bildungsanbieters zufolge nur eine Option für Familien mit enorm engen Budget. Bei einem Haushaltsnettoeinkommen von weniger als 1.500 Euro sind es der Studie zufolge 16 Prozent der Eltern, die weniger Geld für die Bildung ihrer Kinder ausgeben.

Quelle: Firmenpresse

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