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In Deutschland fühlen sich rund 80 Prozent der Kinder wohl

Rund 80 Prozent der Kinder in Deutschland sollen laut einer Studie von World Vision Deutschland mit den Verhältnissen in ihrem Umfeld zufrieden sein. Befragt wurden 2.530 Kinder im Auftrag des christlichen Hilfswerks von den Wissenschaftlern Klaus Hurrelmann und Sabine Andresen im Alter von sechs bis elf Jahren.

Leider steigt die Zahl der an Diabetes erkrankten Kinder in Deutschland

Bei immer mehr Kindern in Deutschland wird Diabetes diagnostiziert – von Altersdiabetes wollen die Experten schon gar nicht mehr reden. Der Kommentar von Diabetes-Fachmann Michael Nauck dazu ist, dass in Deutschland jedes Jahr 200 Kinder am Typ-II erkranken, der durch Übergewicht verursacht wird. Wenig Bewegung und ein ungesunder Lebenswandel der Kinder ist in der Regel der Grund – denn dadurch leiden die Kleinen immer mehr an Übergewicht, was leider Diabetes zur Folge hat.

Der Anteil der unehelich geborenen Kinder in Deutschland nimmt zu

Immer mehr Kinder, deren Eltern zum Geburtstermin nicht miteinander verheiratet sind, kommen in Deutschland auf die Welt. Am Dienstag gab das Statistische Bundesamt in Wiesbaden die Zahlen für das Jahr 2008 bekannt. Daraus ergab sich, das knapp 219.000 Kinder, das sind fast 32%, unehelich geboren worden sind.

Unterschiedlich sind die Zahlen für die verschiedenen Regionen in Deutschland. So liegt der Anteil der unehelichen Kinder im Süden und Westen weit niedriger wie im Osten und Norden. „Spitzenreiter“ bei den unehelich geborenen Kindern im Jahr 2008 sind mit 64% Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern mit 63%. Nach Angaben der Statistiker liegt die Quote in Baden-Württemberg mit 22% am niedrigsten, und in Hessen waren dies 24%.

Durch eine Reform des Kindschaftsrechts ist vor zehn Jahren die Rechtstellung der außerehelichen Kinder verbessert worden. Mit einem Anteil von 20% oder 157.000 Kindern wurden vor der Reform weitaus weniger uneheliche Kinder registriert.

Zahl der Jugendlichen ohne Schulabschluss ist noch immer zu hoch

Noch immer ist die Zahl der Jugendlichen in Deutschland zu hoch, die die Schule ohne Abschluss verlassen haben. Zwar ist die Zahl im Jahr 2009 im Vergleich zum Jahr davor um ein Viertel gesunken, doch waren es immer noch 60.000 Jugendliche. Damit diese Zahlen weiterhin sinken, will jetzt Bundesbildungsministerin Annette Schavan 755 Millionen für das Projekt „Bildungsketten“ in die Hand nehmen. Am Mittwoch hatte sie das in Berlin bekannt gegeben. Bei dem Projekt sollen Hauptschüler ab der siebten Klasse Orientierungshilfen erhalten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel gegen türkische Gymnasien in Deutschland

Jüngst hatte der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan gefordert, türkische Gymnasien in Deutschland einzurichten. Dem hat nun Bundekanzlerin Angela Merkel einen klaren Riegel vorgeschoben. Sie meint dazu, dass die Kinder und Jugendlichen aus türkischen Familien grundsätzlich in deutsche Schulen gehen sollen. Von der Idee, dass alle türkischen Schüler hier auf ein türkisches Gymnasium gehen sollen, halte sie nichts.

Auf weitere Kritik und Ablehnung mit seinem Anliegen, stößt Erdogan auch bei vielen Türken in Deutschland. Selbst der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde, Kenan Kolat, sagt dazu, sollte der Unterricht in solchen Gymnasien nur auf Türkisch stattfinden, wäre das ein großer Fehler. Auch die Äußerungen von Erdogan, dass die türkischen Kinder zunächst ihre Muttersprache beherrschen müssen, bevor sie deutsch lernen, sei einfach falsch.

Kinder im Osten sind gesünder

Die Kinder in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind offenbar wesentlich gesünder als Ihre Altersgenossen im Westen. Das ergab eine bundesweite Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse im Januar dieses Jahres. Bei der Umfrage wurden 1000 Eltern von Kindern im Alter zwischen sechs und 18 Jahren über die Gesundheit ihrer Kinder befragt.

Ein Prozent der befragten Eltern in den drei Bundesländen aus der Mitte Deutschlands gab an, dass die eigenen Kinder an Asthma oder Bronchitis leiden. Bundesweit waren dies neun Prozent. Zweifelhafter „Sieger“ dieser Kategorie: Nordrhein-Westfalen. Hier gaben 13 Prozent der Eltern an, dass ihre Kinder unter Atemerkrankungen leiden. Ein ähnliches Bild zeigte sich in der Umfrage auch bei Erkältungen.

Quelle: Sächsische Zeitung

Deutsche geben bis zu 1,5 Milliarden Euro für Nachhilfe aus

In Sachen privater Nachhilfe scheint es in Deutschland einen Boom zu geben. Wie aus einer gerade veröffentlichten Studie hervorgeht, nehmen gut 1,1 Millionen Schüler gegenwärtig regelmäßig Nachhilfeunterricht in Anspruch. Erstellt wurde die Studie von den Bildungsforschern Klaus und Annemarie Klemm im Auftrag der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh. Demnach langen die Deutschen für den Nachhilfeunterricht ihres Nachwuchses ordentlich in die Tasche. Denn für Kinder und Jugendliche werden zwischen 942 Millionen und fast 1,5 Milliarden Euro ausgegeben.