Artikel mit dem Schlagwort Forsa

Der Klaps noch immer Mittel der Erziehung

Kinder haben ein recht auf eine gewaltfreie Erziehung. Doch dieses Recht scheint sich in deutschen Familien nicht recht umzusetzen, so das Ergebnis einer Forsa-Umfrage. Im Vergleich zur Studie aus dem Jahr 2006/2007 zeigte sich zwar, dass Eltern als Mittel der Erziehung weit weniger auf körperliche Gewalt zurückgreifen, dennoch gaben rund 40 Prozent der Eltern einen Klaps auf den Po und rund 10 Prozent eine Ohrfeige als mögliche Strafen an. (mehr …)

Faule Kinder bewegen sich als Erwachsene auch nicht

Eine Umfrage der Forsa ergab, wenn ein Kind sich nicht sportlich betätigen möchte, dann wird das Kleine auch als Erwachsener ein Bewegungsmuffel bleiben. Dabei wird deutlich, dass sich die Kinder nicht nur in der Freizeit zu wenig bewegen. Denn die Umfrage zeigt auf, dass nicht einmal jedes zweite Kind zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommt. Leider sind fast 70% der Schulkinder weniger als ein Stunde täglich in der Freizeit sportlich aktiv

Vor allem ist das TV-Gerät ein starker Konkurrent für sportliche Aktivitäten. Der Vorstandschef Norbert Klusen der Techniker Krankenkasse, die die Umfrage in Auftrag gegeben hat, meint dazu, dass sich die Kinder vor dem Fernseher weder bewegen noch mit jemandem reden. Dadurch wird der Anteil der Kinder, die sprach- und bewegungstherapeutische Hilfe benötigen, immer größer. In den Alltag der Kinder muss aber mehr Bewegung gebracht werden, um diesen einen gesunden Start ins Leben mitzugeben. Und dies hat leider fatale gesundheitliche Folgen, denn Kinder, die unsportlich sind, haben später doppelt so häufig Stoffwechselerkrankungen und Diabetes.

Erschreckend ist auch das finale Ergebnis der Umfrage, denn dies ergab, dass 44% der Erwachsenen in Deutschland sich als Sportmuffel bezeichnen. Für die Auswertung wurden 1.000 Personen befragt.

In Niedersachsen ist jedes neunte Kind nicht ausreichend gegen Infektionskrankenheiten geimpft

Eine aktuelle Forsa-Umfrage hat ergeben, dass jedes neunte Kind in Niedersachsen nicht ausreichend geimpft ist. Über einen sogenannten Nestschutz verfügen neugeborene Kinder, die durch die mütterlichen Antikörper gegen bestimmte Erkrankungen immun sind. Allerdings nur für die Infektionskrankheiten, die eine Mutter gehabt hat, oder gegen die sie geimpft ist. Nach der Geburt bauen sich beim Baby diese Antikörper langsam ab, und nach dem ersten Lebensjahr besteht meistens kein Schutz mehr. Mit dem Aufbau des Impfschutzes gegen diese Krankheiten ist es wichtig, möglichst früh zu beginnen, empfiehlt die Krankenkasse TK Niedersachsen. (mehr …)