Artikel mit dem Schlagwort Frauen

Schlechte Auswirkungen kann eine mangelnde Fürsorge im Babyalter haben

Auf ihre Gesundheit im Erwachsenenalter kann es sich negativ auswirken, wenn Babys in den ersten Lebensmonaten nicht liebevoll umsorgt werden. Es können später dann riskante Blutwerte die Folge sein. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie. Dafür wurden 279 Männer und Frauen von Geburt an bis ins Erwachsenenalter von Forschern des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim und den Universitäten in Dresden, Potsdam und Magdeburg begleitet. (weiterlesen …)

Auch Väter können nach der Geburt ihres Babys depressiv werden

Das größte Glück für Eltern ist, wenn ihr Kind auf die Welt kommt – und dieses gesund ist. Nach der Geburt sind bekanntlich viele junge Mütter nicht gerade in bester Laune, wobei viele Familien das verharmlosen. Für manche Frauen wirken sich Wochenbettdepressionen oft so stark aus, dass diese zur Bedrohung des Kindes werden können. Einige der Frauen wollen sich sogar selbst das Leben nehmen. (weiterlesen …)

Am Fall Klara Bierhoff wird das Dilemma Fehlgeburt wieder deutlich

In diesen Tagen ist der Name Bierhoff in den Medien abseits vom Fußballgeschehen in aller Munde. Denn Klara Bierhoff, die 40jährige Ehefrau vom einstigen Fußballprofi und jetzigen Manager der deutschen Fußballnationalmannschaft, Oliver Bierhoff, erlitt im 8. Monat ihrer Schwangerschaft eine Fehlgeburt. Damit wird das Problem der Fehlgeburten wieder einmal deutlich.

Viele von Medizinern festgestellte Schwangerschaften, schätzungsweise bis zu 30 Prozent, enden mit einer Fehlgeburt – meistens innerhalb der ersten drei Monate der Schwangerschaft. Danach kommt auf die Eltern ein schwere Zeit zu, denn es ist nichts mehr so, wie es vorher war. Dabei können auch Schwangerschaften, die weiter fortgeschritten sind, mit einer Fehlgeburt enden. Was in den Eltern vorgeht, das kann nur jemand begreifen, der den Verlust selbst erlebt hat. Denn Trost zu finden, ist in dieser schwierigen Lebenssituation nicht immer leicht.

Auch wenn sich das Kind oft bei einer Fehlgeburt nicht spürbar im Mutterleib bewegt hat, leiden die Mütter, sie fühlen sich oft allein gelassen. In vielen Fällen werden sie mit den Wörtern getröstet, das Kind war wahrscheinlich sowieso krank, und die Natur regelt das von selbst. Aber das alles ist keine Hilfe für die Frauen, denn schon mit der ersten Untersuchung ist das Embryo für Mutter und Vater schon zum Kind geworden, und hat oft sogar schon einen Namen.

Viele Betroffene finden dabei, dass es wichtig ist, die Trauer auszuleben. Eine von Ihnen hat hierbei eine Webseite eingerichtet: muschel.net. Hier können die Mütter ihre Gedanken austauschen, um mit dem Schmerz fertig zu werden.

Quelle: Die Welt

Kinder und Haushalt sind offenbar immer noch Frauensache

Offenbar sind Kinder und Haushalt immer noch mehr Frauen- als Männersache – denn die Zahl der berufstätigen Väter liegt deutlich höher als bei den Müttern. Mit Kindern unter 15 Jahren waren sechs von zehn Frauen berufstätig, im Gegensatz dazu wurden bei den Vätern unabhängig vom Alter rund neun von zehn Berufstätigen gezählt. Das geht aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts für das Jahr 2008 hervor.

An den Zahlen war auch zu erkennen, dass die Berufstätigkeit der Mütter verstärkt vom Alter der Kinder abhängt. So konnten weniger als 29% Mütter arbeiten, deren jüngstes Kind unter drei Jahren war. Wenn das kleinste Kind zwischen drei und fünf Jahren war, konnten schon 59% wieder berufstätig sein, und bei Kindern zwischen sechs und neun Jahren wurden 65% gezählt. Selbst wenn die Kinder in einem Alter von zehn bis 14 Jahren sind, erhöht sich der Anteil auf 70%. (weiterlesen …)

Kinder von gestressten Frauen können früher auf die Welt kommen

NewBornBaby

Eine Studie von Forschern der Universität in Basel ergab, dass Kinder von gestressten Frauen etwas früher auf die Welt kommen. Die Babys sind ein bisschen schwerer und möglicherweise könnten bestimmte Stressformen die Ursache sein. Gemeinsam mit Psychologen aus Dänemark und den USA haben die Basler Forscher 75.000 Schwangerschaften aus Dänemark untersucht. Die Studie ergab, dass Babys von Müttern, die im Beruf oder im Privatleben während der Schwangerschaft Stress ausgesetzt waren – im Gegensatz zu schwangeren ohne Stress – etwas früher auf die Welt kommen. Diese Babys waren nicht nur dicker, sondern auch schwerer und größer. (weiterlesen …)

Kinder: Risiko von Herzfehler bei schwangerer fettleibiger Mama erhöht

Laut einer US-Studie erhöht die Fettleibigkeit bei Frauen in der Schwangerschaft das Risiko, dass Kinder mit einem Herzfehler auf die Welt kommen. Laut dem Internet-Portal der Fachzeitschrift “American Journal of Clinical Nutrition” steigt dieses Risiko durchschnittlich um 15 Prozent. Untersucht wurden für die Studie 56.000 Neugeborene ohne Herzfehler und 7.392 Babys mit Herzfehler. Die Studie stand unter der Leitung des Arztes James Mills.

Je mehr Übergewicht eine schwangere Frau hat, desto höher ist das Risiko für das Baby. Sind die Frauen nur mäßig fettleibig, so ist liegt die Risiko-Zahl bei zehn Prozent. Auf bis zu 30 Prozent erhöht sich die Gefahr bei sehr dicken Frauen. Kommt ein Kind schon mit einem Herzfehler auf die Welt, dann ist das ein sehr ernstzunehmendes Problem. Bei rund acht Kindern von eintausend Neugeborenen ist das der Fall.

Durch einen Körper-Masse-Index (BMI) von mehr als 30 ist eine Fettleibigkeit definiert. Ausgerechnet wird das folgendermaßen: Das Körpergewicht (in Kilo) wird durch das Quadrat der Körpergröße (in Metern) geteilt. Kommt dann als BMI-Ergebnis mehr als 35 heraus, so wird das schon als sehr extrem fettleibig eingestuft.

Immer weniger Frauen lassen abtreiben

In Deutschland gab es 2009 so wenige Abtreibungen wie noch nie zuvor seit der gesetzlichen Neuregelung 1996. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes brachen im Vorjahr 110.700 Frauen hierzulande eine Schwangerschaft ab, das waren 3.800 (3,3%) weniger als im Jahre 2008.

Weitere Zahlen der Statistik ergaben, dass 73% der Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen ließen, im Alter von 18 bis 34 Jahren waren, und zwischen 35 und 39 Jahren waren es 15%. Noch weniger haben Frauen die 40 Jahre und älter sind eine Abtreibung vorgenommen, denn hier es waren nur 8%. Den wenigsten Anteil hatten die unter 18-jährigen, denn hier sind es nur vier Prozent. Vor dem Eingriff hatten 40 % der schwangeren Frauen noch keine Lebendgeburt. Fast alle, nämlich 97 Prozent der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche, wurden nach der Beratungsregelung durchgeführt.

Quelle: Focus

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