Artikel mit dem Schlagwort Hamburg

Hamburg: Rösler besucht Findelkind Marie

Öffentliche Fahndung im Fall Marie

Der Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler will das Findelkind Marie im Altonaer Kinderkrankenhaus besuchen. Seinen Besuch dort, der schon seit längerem geplant war, wird er nutzen, um unter anderem auch nach dem Findelkind zu sehen, dessen unbekannte Eltern noch immer polizeilich gesucht werden, weil sie die Kleine in einem Koffer aussetzten. Wie es der kleinen Marie geht und was nun mit ihr geschieht, lesen Sie hier. (weiterlesen …)

Findelkind Marie: Polizei Hamburg sucht jungen Mann per Video

Öffentliche Fahndung im Fall Marie

Im Fall des vergangene Woche ausgesetzten Säuglings Marie, der am späten Dienstagnachmittag vor dem Hamburger Kongresszentrum CCH aufgefunden wurde, hat die Polizei nach den Auswertungen der ersten Ermittlungen eine heiße Spur: am U-Bahnhof Dammtor wurde ein dunkelhaariger junger Mann kurz nach 15 Uhr von der Überwachungskamera aufgezeichnet, der mit einem Koffer wie dem, in dem Marie ausgesetzt war, Richtung CCH unterwegs war. (weiterlesen …)

Hamburg: Eltern nehmen Kinder wegen hoher Beiträge aus Kita

Hohe Beiträge stoßen viele Eltern, die ihre Kinder doch gut betreut wissen wollen, vor den Kopf. Wie können wir in Deutschland über Geburtenrückgänge klagen und gleichzeitig den jetzigen Jung-Eltern Steine in den Weg legen? Verzweifelte Hamburger nahmen jetzt in letzter Konsequenz ihre Kinder aus der Kita. (weiterlesen …)

Entführung von vier Kindern wurde verhindert

Die Entführung von vier minderjährigen Kindern nach Ägypten ist auf dem Amsterdamer Flughafen verhindert worden. Die überglückliche Mutter konnte in Bad Bentheim bei der Bundespolizei ihre Kinder wieder abholen. Gemeinsam mit  den Kindern, die im Alter von fünf, sieben, acht und zehn Jahren sind, wollte der Vater von Amsterdam-Schiphol aus in seine Heimat Ägypten fliegen. (weiterlesen …)

„Herzbrücke“: neun Kinder wieder nach Afghanistan zurück

Albertinen Krankenhaus

Am Mittwoch durften neun der zehn afghanischen „Herzbrücke-Kinder“ wieder gesund nach Hause fliegen. Diese sind im Alter zwischen sechs und 17 Jahren und sind erfolgreich im Albertinen Krankenhaus in Hamburg operiert worden. Das zehnte Kind hatte einen sehr komplexen Herzfehler und ist deshalb in das Kinderherzzentrum St. Augustin (Nordrhein-Westfalen) eingeliefert worden. Dieses Kind ist noch nicht gesund und muss deshalb auch länger in Deutschland bleiben.

Mit dem Bus sind die gesunden Kinder gestern nach Frankfurt gebracht worden, wo schon das Flugzeug nach Kabul auf sie gewartet hat. Die Kinder sind nicht allein geschickt worden, denn zwei Mitglieder des „Herzbrücke“ Teams haben diese begleitet, und dort den glücklichen Eltern übergeben.

Im Januar sind die Kinder herzkrank nach Deutschland gekommen und sind von der Aktion “Herzbrücke” der Albertinen-Stiftung betreut worden. Die Stiftung beziffert die Kosten auf durchschnittlich 11.000 Euro für einen chirurgischen Eingriff am Herzen. Die Intensivpflege und das Operationsteam sind vom Albertinen Krankenhaus kostenlos für die Behandlungen der Kinder zur Verfügung gestellt worden. Der Stiftungsvorsitzende Fokko ter Haseborg meinte dazu, dass nur die persönliche Unterstützung der Gasteltern und von den Mitarbeitern der Stiftung es möglich machten, den Kindern aus Afghanistan zu helfen.

Quelle: Abendblatt

In Deutschland feiert erste Babyklappe zehnjähriges Jubiläum

Zehn Jahre ist es her, dass SterniPark in Hamburg die erste Babyklappe eingeführt hat. Die Gründer des gemeinnützigen Vereins erhofften sich mit dieser Idee, dass weniger Kinder nach der Geburt getötet oder ausgesetzt werden. In Hamburg sind bisher 38 Kinder in die Klappe gelegt worden, und davon sind wieder 14 Babys von der Mutter abgeholt worden. Die anderen Kinder leben nun bei Pflegeltern.

Entscheidet sich eine Mutter nach der Geburt, Ihr Neugeborenes wegzugeben, dann geschieht das hier anonym. Legt Sie Ihr Baby in die Klappe, dann wird das Kind sofort mit einem Sensor überwacht. Dieser ist zeitverzögert, damit die Mutter unerkannt wieder gehen kann. Ein Alarm wird ausgelöst und Helfer des Krankenhauses holen das Kind. Es wird gleich untersucht und richtig versorgt. Nun wird das Baby vom Jugendamt betreut und kommt zu Pflegeeltern. In einem Zeitraum von acht Wochen kann die leibliche Mutter Ihr Baby wieder zurückholen.

Meistens werden die Kleinen von der Mutter gleich nach der Geburt dort abgegeben und weil diese noch nicht abgenabelt sind, gehen die Initiatoren davon aus, dass die Mutter das Kind selbst zur Welt gebracht hat. Viele andere Großstädte in Deutschland und in anderen Ländern sind dem Beispiel von SterniPark gefolgt und haben eine Babyklappe eingeführt.

Schade ist, dass noch immer zu wenige Mütter die Chane nützen, denn die Zahl der getöteten Kinder ist leider noch nicht gesunken.

Quelle: Welt

Zweijähriges Mädchen in Tirschenreuth (Oberpfalz) verhungert – Mutter in Haft

In Tirschenreuth in der Oberpfalz ist ein zweijähriges Mädchen an Flüssigkeitsmangel, Unterernährung und den Folge-Erkrankungen gestorben. Wie die Polizei mitteilte, hat die 21-jährige  alleinerziehende Mutter am Samstag gegen 10.30 Uhr ihr Kind tot im Bett aufgefunden. Daraufhin hätte sie sofort den Notarzt gerufen, der zunächst eine ungeklärte Todesursache diagnostizierte.

Das Kind ist am Sonntag obduziert im Institut für Rechtsmedizin in Erlangen obduziert worden. Die Mediziner stellten dann fest, dass der Tod des Kindes durch Unterernährung und Flüssigkeitsmangel herbeigeführt wurde. Wenn die Mutter rechtzeitig einen Arzt gerufen hätte, könnte das kleine Mädchen noch leben. Die Staatsanwaltschaft Weiden hat mittlerweile einen Strafantrag gegen die Mutter wegen Totschlags beantragt. Die Frau ist bereits festgenommen worden. Da die Ermittlungen noch laufen, gibt es zunächst keine weiteren Details von Seiten der Ermittlungsbehörden.

Ein ähnlicher Fall hat im Jahre 2005 für Aufsehen gesorgt. In der elterlichen Wohnung ist damals die siebenjährige Jessica in Hamburg tot aufgefunden worden. Das in einem Zimmer eingesperrte Mädchen verhungerte qualvoll. Jessica hatte zum Todeszeitpunkt nur noch 9,6 Kilogramm gewogen. Die Eltern sind wegen Mordes und Misshandlungen Schutzbefohlener zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Quelle: Rheinische Post

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