Als skandalös bezeichnet der Paritätische Wohlfahrtsverband die Zahlen einer am Mittwoch in Berlin vorgestellten Studie nach der nach wie vor fast 15 Prozent aller Kinder in Deutschland in Armut aufwüchsen. Besonders betroffen dabei Kinder von Alleinerziehenden. (weiterlesen …)
Artikel mit dem Schlagwort Hartz IV
Fast jedes siebte Kind lebt in Armut
Liebe Frau Dr. Angela Merkel…

Quelle: flickr.com/Sterling Communications
…Sie und Ihr Katastrophenverein namens Bundesregierung sind Schuld daran, dass Kinderzeugs.de sich heute dazu genötigt fühlt, sich politisch zu äußern. Eigentlich sind wir ja ein Blog, der gezielt das politische Versagen der heutigen Zeit versucht auszublenden, doch diese Woche brachte das Fass endgültig zum Überlaufen. Unsere Leser mögen es verzeihen, aber ja, heute müssen wir dann doch mal auch auf unsere Politiker einprügeln. Natürlich betrifft das nicht nur unsere Bundeskanzlerin, sondern auch Guido Westerwelle, Kristina Schröder, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Thomas de Maizière, Ursula von der Leyen, Manuela Schwesig oder Sigmar Gabriel. Man muss sich als deutscher Staatsbürger schon dafür schämen, was in unserem Lande vorgeht.
Kinderarmut: Fast zwei Millionen Kinder leben von Hartz IV
Im Schnitt beträgt das Elterngeld im Monat 699 Euro
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes haben Eltern in Deutschland in den ersten drei Monaten des Jahres 2010 beim Elterngeld mehr staatliche Unterstützung bekommen als im ersten Quartal 2009. Der Durchschnitt des Elterngeldes ist um rund 40 Euro angestiegen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Das Nettoeinkommen, das aufgrund der „Babypause“ wegfällt, wird noch in der Regel zu 67 Prozent durch das Elterngeld ersetzt. Der Höchstbetrag liegt bei monatlich 1.800 Euro.
Bei den Eltern, die im ersten Quartal den Bezug des Elterngeldes beendet haben, liegt der Durchschnitt den Angaben zufolge bei 699 Euro. Dabei wurden rund 38.000 Väter und mehr als 151.000 Mütter gezählt, die das Elterngeld in Anspruch genommen haben. Bei rund 20 Prozent lag also der Anteil der Väter. Bei der Geburt ihres Kindes waren acht von zehn Vätern erwerbstätig. Bei den Müttern sieht das etwas anders aus, denn hier haben knapp sechs von zehn gearbeitet (58 Prozent). Im ersten Bezugsmonat lag bei den erwerbstätigen Müttern der durchschnittliche Elterngeldanspruch bei 855 Euro, und bei den Vätern bei 1114 Euro im Monat.
Eltern, die vor der Geburt nicht erwerbstätig sind, erhalten einen Grundbetrag von 300 Euro. Im Rahmen des Sparpakets für Eltern will die Regierung bei Hartz IV Empfängern diesen Zuschlag abschaffen und bei Erwerbstätigen kürzen. Warum aber beispielsweise eine Millionärsgattin, die nicht arbeitet und auch nicht arbeiten will, das Elterngeld bekommen soll, während eine Hartz IV Empfängerin, die gerne arbeiten würde, aber keine Arbeit findet, jedoch diese Leistung nicht mehr erhalten soll – dies konnte die fragwürdig agierende Bundesregierung bislang nicht erklären.
Käßmann fordert zum Widerstand gegen das Sparpaket auf
Haben Bürger, die Hartz-IV empfangen, weniger Würde als Andere? Angesichts der Streichung des Elterngeldes für Hartz IV-Empfänger hat sich Margot Käßmann diese Frage gestellt. Die frühere EKD-Ratsvorsitzende ist mit Ihrer Kritik an dem Sparpaket der Bundesregierung nicht alleine, denn auch Gewerkschaften und Oppositionen haben Ihren Unmut dagegen verlauten lassen. Und natürlich schließt sich dem auch die komplette Kinderzeugs-Redaktion geschlossen an. (weiterlesen …)
Sparen zu Lasten von Familien
Kürzungen im Elterngeld, sparen bei Arbeitslosen, kein Elterngeld für HartzIV Empfänger. Das Sparpaket, welches von der schwarz – gelben Regierung am Wochenende auf ihrer Klausurtagung beschlossen wurde, setzt den Rotstift vor allem bei den sozial schwächeren Gliedern der Gesellschaft an. Die SPD und die Gewerkschaften protestieren. Sie kündigten massiven Widerstand gegen diese Kürzungen an und sprachen von einem Abbau des Sozialstaates. (weiterlesen …)
Lehrerverband fordert weniger Hartz IV und Kindergeld für Eltern dicker Kinder
50 % der Deutschen sind übergewichtig, auch immer mehr Kinder und Jugendliche bringen zu viele Kilogramm auf die Waage. Doch was soll man dagegen tun? Der deutsche Lehrerverbands-Chef Josef Kraus fordert nun öffentlich, die Kinder regelmäßig durch Schulärzte wiegen zu lassen. Er will die Eltern notfalls mit Druckmitteln wie Kindergeld- und Hartz IV-Kürzungen zum Umdenken in Ernährungsfragen zwingen.
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