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Regensburg: Neue Kinderschutzstelle fordert mehr Schutz für Kinder und Babys

In Regensburg ist gibt es seit dem 01. September 2009 im Landratsamt die Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi). Diese Einrichtung möchte der Gefahr vorbeugen, dass Kinder aufgrund von Vernachlässigung, Misshandlung oder Missbrauch an Leib und Seele Schaden erleiden. Vor allem sollen dabei Eltern von Kleinkindern bis zu einem Alter von drei Jahren und auch Schwangere unterstützt werden. Laut dem Amtschef Karl Moser soll möglichst frühzeitig die neue Leistungsform der Jugendhilfe dieser Personengruppe beistehen.

Am Montag haben die beiden Diplom-Sozialpädagoginnen Tanja Frieser und Simone, bei der Sitzung des Jugendhilfeausschusses das Projekt „KoKi“ vorgestellt. Die Zielgruppen in dem Landkreis sollen vorranging aus Familien bestehen, die selbst aus einem Umfeld aus Heimerziehung, Armut, Streit und Gewalt in der Familie stammen, oder deren Eltern Sucht- und psychische Erkrankungen hatten. Aber auch junge Mütter unter zwanzig Jahren sollen miteinbezogen werden. Durch netzwerkbezogene Kinderschutzarbeit soll dieser frühe Kinderschutz von „KoKi“ geleistet werden. Im ersten halben Jahr wollen sich deshalb die beiden Frauen damit beschäftigen, diese Netze zu knüpfen und auszubauen. Sie wollen ihr Konzept erklären und vorstellen, in sozialen Einrichtungen bei allen Bürgermeistern und  Pfarrern im Landkreis.

Quelle: idowa

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