Artikel mit dem Schlagwort Jugendliche

PS3, Xbox 360, Wii, PSP – immer mehr Konsolen in Kinderhänden

Ob Xbox 360, PS3, DS, Wii oder die PSP – immer mehr Kinderhände umgleiten in den heimischen Stuben eine Videospielkonsole. Aktuelle Zahlen hierzulande gibt es nicht, doch es fühlt sich immer mehr so an, als ob die Konsolen mehr denn je zum besten Freund vieler Kinder werden. Waren es früher die PCs, die doch Grund zur Sorge gaben, so sind eben Xbox, PSP oder Playstation nun für viele Pädagogen der Feind im Auge. Ganz besonders extrem ist dies nun offenbar in den USA. Demzufolge ergab eine Studie des Pew Research Centers, dass vier von fünf Kindern in den Vereinigten Staaten zwischen 12 und 17 Jahren mindestens eine Konsole besitzt (Quelle: gulli.com). Und mindestens die Hälfte der Kinder nennt zudem eine Handheld-Konsole ihr Eigen. Auch wenn das Ergebnis erschreckend ist, so überrascht es nicht wirklich.

Bei der Studie des Pew Research Center sind von Juni bis September 2009 insgesamt 800 Kinder im Alter zwischen 12 und 17 Jahren befragt worden. Dieser Umfrage zufolge besitzen 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen in den USA eine stationären Konsole (Playstation 3, Wii, Xbox 360). Und jedes zweite Kind ist demnach in Besitz einer sogenannten Handheld-Konsole wie Nintendo DS. Diese Handheld-Konsolen kommen dabei vor allem bei den jüngeren Kids besser an. So waren zwei Drittel der befragten Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 13 Jahren in Besitz einer solchen Konsole – übrigens ganz gleich ob Junge oder Mädchen!

Interessant wäre sicherlich eine Umfrage unter den Kinder und Jugendlichen heutzutage, wie viele der Kids ihre Schultasche in die Ecke werfen nach der Schule und ab nach draußen zum Spielen marschieren. Denn hier dürfte die Quote immer mehr sinken…

Immer mehr Kinder und Jugendliche mit nur einem Elternteil

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen in Deutschland, die in alternativen Familienformen aufwachsen, nimmt stetig zu. Nach Angaben des statistischen Bundesamtes lebten im Jahr 2008 gut 842.000 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren bei einer alleinerziehenden Mutter oder einem alleinerziehenden Vater. Die Gesamtanzahl der Jugendlichen in dieser Altersgruppe lag dabei bei 3,4 Millionen. Im Jahr 1996 waren es beispielsweise noch 600.000 von damals 3,6 Millionen Jugendlichen. Dabei bilden die alleinerziehenden Väter aber natürlich nach wie vor die Minderheit.

Immerhin wächst aber nach wie vor die Mehrheit der Jugendlichen in traditionellen Familienformen auf. Der Statistik des Bundesamtes zufolge sind gut 2,6 Millionen der Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren bei Eltern in traditioneller Form aufgewachsen. Dies sind gut 75 Prozent aller jungen Menschen.

Sehpferdchen: Größtes Filmfestival für Kinder und Jugendliche in Niedersachsen

Großes Kino für Jung und Alt gibt es diesen Monat in Hannover. Am 21. Februar 2010 nämlich startet das “Sehpferdchen” – das größte Filmfestival für Kinder und Jugendliche in Niedersachsen. Bis zum 3. März 2010 sind insgesamt 20 Produktionen aus der ganzen Welt zu sehen. Die Veranstalter erwarten zur achten Ausgabe des “Sehpferdchens” gut 2.000 kleine Kinogängerinnen und Kinogänger. Die Filme werden im Kino im Künstlerhaus gezeigt. Dabei wird es zum ersten Mal auch eine Reihe speziell für Jugendliche ab 14 Jahren geben.

Am heutigen Dienstag wurde nun das Programm vorgestellt. Dabei sagte der Leiter des Medienzentrums der Region Hannover, Andreas Holte: “Wir freuen uns, dass wir erneut zahlreiche spannende, anspruchsvolle, zugleich aber auch unterhaltsame Filme für das Festival gewinnen konnten. Mit dem Programm wollen wir einerseits Lust machen, mit offenen Augen ins Kino zu gehen, andererseits aber auch dazu anregen, sich mit Filmen auseinanderzusetzen”. (weiterlesen …)

Gewalttaten von Jugendlichen unter Alkoholeinwirkung steigen

Nach Angaben des ARD-Politikmagazins “Report Mainz” werden immer mehr Gewalttaten und Körperverletzungen von Jugendlichen unter Alkoholeinfluss begangen. Dies geht aus Vergleichszahlen hervor, die das ARD-Magazin auf Anfrage von elf der 16 Landeskriminalämter erhalten hat. Die Zahlen dokumentieren den Anteil von alkoholisierten Jugendlichen bei Körperverletzungsdelikten und Gewalttaten von Jugendlichen in den letzten Jahren. Hier wurde eine enorme Zunahme registriert. So stieg der entsprechende Wert in Rheinland-Pfalz von 10,6 Prozent (2000) auf 23 Prozent (2008). Ebenso gingen die Zahlen in Bayern von 10,8 Prozent (1996) auf 28,2 Prozent (2008) nach oben und in Brandenburg von 9,6 Prozent (2000) auf 20,1 Prozent (2008). Im Augenblick erfolgt eine systematische Auswertung der Daten für ganz Deutschland.

Dieses Problem kann nach Auffassung von Experten durch ein einheitliches Alkoholverbot für Jugendliche unter 18 Jahren gemindert werden. Dies fordert zumindest der Kriminologe Prof. Pfeiffer im “Report Mainz”. Demnach könnten brutale Gewalttaten von Jugendlichen verhindert werden, wenn es ein höheres Alterslimit für die Alkohol-Abgabe geben würde. Dies ist nach Angaben des Kriminologen das Ergebnis einer neuen Studie seines Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) mit dem Titel “Drogenkonsum im Jugendalter – Verbreitung, Bedingungsfaktoren und Zusammenhang mit Gewaltverhalten”. Hierbei sind deutschlandweit rund 45.000 Jugendlichen der neunten Jahrgangsstufe repräsentativ befragt worden. Ergebnis ist ein direkter Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Gewalttaten von Jugendlichen, erläuterte der Kriminologe.

Deutsche geben bis zu 1,5 Milliarden Euro für Nachhilfe aus

In Sachen privater Nachhilfe scheint es in Deutschland einen Boom zu geben. Wie aus einer gerade veröffentlichten Studie hervorgeht, nehmen gut 1,1 Millionen Schüler gegenwärtig regelmäßig Nachhilfeunterricht in Anspruch. Erstellt wurde die Studie von den Bildungsforschern Klaus und Annemarie Klemm im Auftrag der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh. Demnach langen die Deutschen für den Nachhilfeunterricht ihres Nachwuchses ordentlich in die Tasche. Denn für Kinder und Jugendliche werden zwischen 942 Millionen und fast 1,5 Milliarden Euro ausgegeben. (weiterlesen …)

Österreichs Jugend krank?

Alkohol, Zigaretten, Übergewicht, Selbstmorde – der aktuellen OECD-Studie zufolge sieht die Lage der Kinder und Jugendlichen in Österreich alles andere als rosig aus. Denn der gerade präsentierten Studie zufolge sind die Jugendlichen in der Alpenrepublik in Sachen Zigaretten und Alkohol schneller mit von der Partie als in anderen europäischen Ländern. Demnach raucht fast jeder dritte österreichische 15jährige regelmäßig. Und jeder Fünfte greift regelmäßig zur Flasche. Weitere Probleme in Österreich unter den Jugendlichen sind Fettleibigkeit und die hohe Selbstmordrate der 15-19-jährigen.

Auch das Gesundheitssystem in Österreich sollte sich demnach ein wenig ändern, fordern Experten und auch Politiker. Denn Kinder und Jugendliche machen zwar einen Anteil an der Bevölkerung von 19 Prozent aus. Doch der Part an den Gesundheitsausgaben für die Jüngsten liegt bei gerade einmal sieben Prozent. So sind auf Kinder zugeschneiderte Therapieplätze genauso Mangelware wie das Angebot der Versorgung von psychischen Erkrankungen bei den Jugendlichen und Kindern.

Von daher wundert es nicht, dass in Österreich von vielen Stellen Forderungen und Kritik kommt. So sieht die Bundesjugendvertretung die Zeit für dringende Reformen gekommen und fordert die Politiker der Alpenrepublik dazu auf, diese gesellschaftlichen Probleme an den Wurzeln zu bekämpfen. Dazu sei es vor allem notwendig, die hohe Rate der Selbstmorde dringend zu bekämpfen und den Jugendlichen Zukunftsperspektiven in Form von gleichen Bildungschancen zu bieten.

Quelle: ORF

Nahezu jedes fünfte Kind in Norddeutschland mit Allergie

Nahezu jedes fünfte Kind im Norden der Republik leidet offenbar an einer Allergie. Dies geht aus einer aktuellen Forsa-Umfrage hervor. In Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sind demnach 19 Prozent aller Kinder zwischen 6 und 18 Jahren von den Allergien betroffen. Für die Studie befragte Forsa im Januar 1.000 Personen, in deren Haushalt ein Kind zwischen sechs und 18 Jahren lebt.

Einer aktuellen Studie des Robert-Koch-Instituts zufolge, sind es sogar bereits über 25 Prozent aller Kinder und Jugendlichen zwischen drei und 17 Jahren, die Antikörper gegen 20 getestete Allergene in sich tragen. Damit haben diese Kinder zwar keine Allergie, jedoch ist ihr Immunsystem aber bereits sensibilisiert. Wie es weiter hieß, ist fast jedes zweite Kind allergiegefährdet.

Quelle: Netdoktor.de

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