Artikel mit dem Schlagwort Jugendlichen

Pubertät überstehen ist nicht einfach

Bild: Jerzy/pixelio.de

Die Zeit der Pubertät kommt immer, so sehr sich Eltern auch oft wünschten, es wäre nicht so und ihr süßes Baby, das zu einem durchaus niedlichen und freundlichen Kind herangewachsen ist, würde nicht zwangsläufig auf der Schwelle zwischen Kind und Jugendlichem plötzlich zu einem völlig fremden Wesen mutieren. Genauso zumindest erleben viele Eltern ihre pubertierenden Kinder, diese aber nicht selten umgekehrt auch genauso ihre Eltern. (weiterlesen …)

Ehemalige Heimkinder beschuldigen Bischof Mixa der Kindesmisshandlung

Nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ werfen fünf ehemalige Heimkinder dem Bischof Walter Mixa Misshandlungen vor. Unter eidesstattlicher Erklärung behaupten sie, dass der Bischof in der Zeit von 1970 bis 1980 diese geschlagen hätte. Damals war Mixa Pfarrer im Kinder- und Jugendhilfezentrum in Schrobenhausen. Laut der SZ soll es nicht nur bei Ohrfeigen geblieben sein, sondern es gab wohl auch Fausthiebe auf den Oberarm, Schläge auf das Gesäß mit Stock, Kochlöffel und auch Teppichklopfer.

Das Bistum von Augsburg weist alle Anschuldigungen zurück, und behält sich auch rechtliche Schritte vor. Das Bistum sagt zu der Anschuldigung, dass Mixa in seinem Wirkungsbereich nie eine körperliche Gewalt gegen die Kinder oder Jugendlichen angewendet hätte. In dem Heim hätte der damalige Stadtpfarrer von Schrobenhausen auch keine pädagogische und erzieherische Funktion gehabt.

Auch zwei Ordensschwestern hätten laut Angaben von ehemaligen Kindern häufig Schläge ausgeteilt mit Kleiderbügeln, Holzpantoffeln und auch mit Besen. Die Betroffenen wurden von der Ordensleitung der Mallersdorfer Schwestern gebeten, um die Vorfälle aufzuarbeiten, sich in Kontakt mit der Kongregation zu setzen.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Diäten können besonders bei Jugendlichen Essstörungen verursachen

Die Vorboten für Essstörungen können Diäten sein, vor allem wenn viele hintereinander durchgeführt werden. Im Alter von 14 bis 17 Jahren liegt fast bei jedem dritten Mädchen ein essgestörtes Verhalten vor, wobei es bei den Jungs nur 13,5% sind. Das wurde von Elisabeth Pott, der Direktorin von der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung in Köln, bekannt gegeben.

Dazu erklärte Pott, dass die Gefahr für einen Kreislauf bei einem Mix aus Hungern, Kontrollverlust, Essanfällen, Heißhungerattacken, neuer Diät und wieder Hungern steige. Meistens sind die Mädchen davon betroffen, weil diese oft unzufrieden mit ihrem eigenen Körperbild und Aussehen sind. Diese Unzufriedenheit kann ein Vorbote für Essstörungen sein, aber auch Veränderungen im Essverhalten. Ein übermäßiger Konsum von beispielsweise Light-Produkten, der Einsatz von Appetitzüglern, Abführmitteln, oder viele übertriebene Diäten hintereinander, sind teilweise Gründe, die ein gestörtes Verhalten im Essen unterstützen.

Gerade im Frühjahr werden von den jugendlichen Mädchen Diäten bevorzugt, bei denen schnell das Gewicht verloren wird. Kurzfristig wird das gewünschte Gewicht erreicht, aber die bekannten Heißhungerattacken und der berühmte Jo-Jo- Effekt begünstigen wieder eine schnelle Gewichtszunahme. Bei vielen Mädchen kommt der Frust auf, und die nächste Diät folgt.

Quelle: topschlagzeilen.de

TV-Sender Nick wird am Weltspieltag kein Programm senden

Zum ersten Mal will sich der TV-Sender Nickelodeon in diesem Jahr am „Weltspieltag“ – 28. Mai 2010 – mit einer Aktion beteiligen. An diesem Tag wird der Sender Nick den ganzen Tag sein Programm unterbrechen. Prompt wird auch sofort Kritik an dem Sender laut. Kritiker werfen Nickelodeon vor, mit dieser Aktion Eigenwerbung zu betreiben. Fakt ist: am Weltspieltag bleibt das Bild auf Nick schwarz.

Das Bündnis „Recht auf Spiele“, das diesen Tag ins Leben gerufen hat, ermuntert die Eltern, Ihren Kindern das Recht auf Spiele, Freizeit und Ruhe zu gewähren. Hauptsächlich Schulen, Kindertagesstätten und Jugendverbände beteiligen sich an dieser Aktion.

Für die Bevölkerung ist das Fernsehen ein wichtiger Bestandteil im Leben, was leider auch für die Kinder und Jugendlichen gilt. Diese sitzen oft stundenlang vor dem TV oder am PC, anstatt lieber mit Geschwistern oder Freunden zu spielen. Durch den „Weltspieltag“ sollen vor allem die Eltern auf das Problem aufmerksam gemacht werden. In unserer modernen Welt der Technik haben in den Kinderzimmern immer mehr PC, PS3, Xbox 360, Wii oder DS Einzug gehalten. Deshalb haben die Kids keine Lust und Zeit, sich mit Freunden oder Spielen im Freien zu befassen.

Quelle: petanews.de

Sozialministerin von Bremen legt Kinderschutzbericht vor

Einen vorläufigen Kinderschutzbericht hat die Sozialsenatorin aus Bremen, Ingelore Rosenkötter, vorgelegt. Das Dokument, das 40 Seiten umfasst, bietet einen Überblick über die Kinderschutzmaßnahmen in Bremen, teilte sie mit. Die Aufdeckung akuter Risikofälle, sowie auch die Anzahl der Gefährdungshinweise, sind diesem Bericht zu Folge im Jahre 2009 deutlich gestiegen.

Beim Kinder- und Jugendschutztelefon sind im vorigen Jahr 772 Meldungen eingegangen. Das sind 174 mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der Jugendlichen, die zu Ihrem Schutz in Obhut genommen wurden, ist von 620 auf 550 gefallen. Dabei betreute aber die Familienhilfe mit 1142 Familien über 200 Fälle mehr als im Vorjahr. Weiterhin heißt es in diesem Bericht, dies sei durch eine deutlich gewachsene Sensibilität für Kindeswohlgefährdung zurückzuführen.
Für eine große Bestürzung hat ja der Fall Kevin im Jahre 2006 gesorgt. Der kleine Junge ist damals von seinem drogenabhängigen Ziehvater misshandelt worden. Am nächsten Dienstag den 16. März soll der Kinderschutzbericht dem Senat vorgelegt werden. Danach wird der Bericht in seiner endgültigen Verfassung vorgestellt.

Quelle: news-adhoc.com

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