Das Jahr 2012 bringt allen Deutschen einige Veränderungen, und auch Eltern sind von den Änderungen betroffen. Die schlechte Nachricht zuerst: die Ausgaben steigen in den meisten Fällen, doch es gibt auch gute Nachrichten. Was die Elterngelder anbelangt, also Kindergeld und Kinderfreibetrag, konnte sich die Regierung zu einer begrüßenswerten Neuerung durchringen. Steuer, Versicherung, Kindergeld – diese Änderungen kommen 2012 auf euch zu. (weiterlesen …)
Artikel mit dem Schlagwort Kindergeld
Kindergeld und Kinderfreibetrag, Steuer – das ändert sich 2012 für Eltern
Mehr Investitionen in frühkindliche Bildung
Eine neue Studie der OECD zeigt es: Der Kampf gegen die Kinderarmut beginnt mit Investitionen in die frühkindliche Bildung und nicht mit Transferleitungen an die Familien. Derzeit ist es umgekehrt, denn die direkten Zuwendungen in Form von Kindergeld oder Elterngeld machen den Hauptanteil der staatlichen Investitionen aus. (weiterlesen …)
Sparen zu Lasten von Familien
Kürzungen im Elterngeld, sparen bei Arbeitslosen, kein Elterngeld für HartzIV Empfänger. Das Sparpaket, welches von der schwarz – gelben Regierung am Wochenende auf ihrer Klausurtagung beschlossen wurde, setzt den Rotstift vor allem bei den sozial schwächeren Gliedern der Gesellschaft an. Die SPD und die Gewerkschaften protestieren. Sie kündigten massiven Widerstand gegen diese Kürzungen an und sprachen von einem Abbau des Sozialstaates. (weiterlesen …)
Lehrerverband fordert weniger Hartz IV und Kindergeld für Eltern dicker Kinder
50 % der Deutschen sind übergewichtig, auch immer mehr Kinder und Jugendliche bringen zu viele Kilogramm auf die Waage. Doch was soll man dagegen tun? Der deutsche Lehrerverbands-Chef Josef Kraus fordert nun öffentlich, die Kinder regelmäßig durch Schulärzte wiegen zu lassen. Er will die Eltern notfalls mit Druckmitteln wie Kindergeld- und Hartz IV-Kürzungen zum Umdenken in Ernährungsfragen zwingen.
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Eltern erhalten auch bei Schulung der Tochter Kindergeld
Wenn sich ein erwachsener Sohn oder eine Tochter im Rahmen einer Schulung auf eine berufliche Tätigkeit vorbereitet, steht den Eltern weiter Kindergeld zu. Das Kölner Finanzgericht hat das jetzt im Fall einer jungen Frau entschieden. Diese ist in einem Zeitraum von mehreren Wochen für einen Job als Flugbegleiterin geschult worden. Die Schulung wäre als Berufsausbildung zu werten, und kann deshalb auch nicht als Arbeitsverhältnis eingestuft werden, hieß es in der Urteilsbegründung. Deshalb wurde der Familie ein Anspruch auf Kindergeld gewährt (Aktenzeichen: 10 K 212/09).
Für die Tochter der Klägerin bestand in dieser Zeit noch kein Arbeitsverhältnis, und sie hätte ja auch keinen Lohn in der Schulungszeit erhalten, betonte das Gericht weiter. Wenn die Fluggesellschaft ihr nach Ende der Schulungszeit keinen Job angeboten hätte, müsste sie die Schulungskosten zurückbezahlen. Für das Urteil ist noch eine Revision beim Bundesfinanzhof zugelassen.
Initiativen fordern Familiengeld
In einem Brief an die Bundesfamilienministerin Kristina Schröder fordern die Initiative „Wir sind die Familie“ und das Institut für neue soziale Antworten (INSA) ein Familiengeld. Dieses solle anstelle des Kindergeldes in den ersten drei Jahren gezahlt werden. In dem Brief an die Ministerin regen die Bündnisse an, dass für das erste Kind 300 Euro Familiengeld, 350 Euro für das zweite Kind und 400 Euro für jedes weitere Kind gezahlt werden sollen. Dieses Geld sollte die häusliche Betreuung in der Familie unterstützen. Ferner könnte dieses Geld einer Familie helfen, wenn das Kind von einer Tagesmutter oder in einer Kindertagesstätte betreut werden muss. Denn dadurch entstehen für die Eltern deutlich höhere Kosten. (weiterlesen …)
Bundesfamilienministerin Köhler will Familien sinnvoller unterstützen
Bundesfamilienministerin Kristina Köhler will Familien künftig effizienter unterstützen. Wie sie der “Bild am Sonntag” sagte, sollen alle familienpolitischen Leistungen wie beispielsweise Erziehungsgeld, Kindergeld, Elterngeld auf den Prüfstand kommen. Gut 250 Milliarden Euro gibt der Bund jährlich an Leistungen für Familien aus, wobei diese vielfältig und unübersichtlich sind. Mit Finanzminister Wolfgang Schäuble sei vereinbart worden, dass alles auf den Prüfstand komme, um zu sehen, was sich bewährt und was nicht.
Gleichzeitig stellte Ministerin Köhler allerdings auch klar, dass keine Leistungen gekürzt werden sollen. Denn Zielsetzung sei nicht eine Kürzung der Leistungen für Eltern, sondern ein effizienterer Einsatz. Bereits seit Jahren werde über die Vielzahl der Leistungen diskutiert, ohne dass diese jedoch systematisch untersucht worden seien. Die Überprüfung soll nun zeigen, ob tatsächlich alle 150 diversen Maßnahmen sinnvoll seien.




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