MPS ist die Abkürzung für Mukopolysaccharidose, eine seltene unheilbare Stoffwechselkrankheit, mit der in Deutschland statistisch gesehen etwa eines von 30.000 Kindern zur Welt kommt.
Oft vergehen lange Jahre voller unbeantworteter Fragen, Jahre, in denen nach einer Ursache für die Symptome der kleinen Patienten gesucht wird. Es ist ein Gendefekt, der dazu führt, dass der Körper ein wichtiges Enzym nicht produzieren kann, so dass Ablagerungen Knochen und Gelenke, die Augenhornhaut und den Herzmuskel schädigen. (weiterlesen …)
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Diagnose MPS. Leben mit einer heute noch unheilbaren Krankheit
Ein Normalgewicht vor der Schwangerschaft ist sehr wichtig
Unter einer Schwangerschaftsdiabetes leiden mittlerweile bis zu 20 % der werdenden Mütter. Aber bei fast nur jeder zehnten der betroffenen Frauen wird die Krankheit erkannt und behandelt, wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DEG) berichtete. Es ist sehr wichtig, dass schwangere Frauen immer regelmäßig auf Diabetes untersucht werden. Denn die Folgen, die sich daraus ergeben, können zu großen Risiken für Mutter und Kind nicht nur bei der Geburt, sondern auch für die Zeit danach werden.

Die Langzeitfolgen für die Kinder können ein dreifaches Risiko auf Diabetes sein, die dann Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit sich bringen können. Selbst bei der Mutter steigt die Gefahr, dass auch Sie an Diabetes erkrankt. Die DEG kam infolge neuer Forschungen zu dem Ergebnis, dass unter anderem Regelsystem im Hirn den Stoffwechsel und das Körpergewicht des Babys während der Entwicklungsphase im Mutterleib schon einstellen.
Für eine Frau ist es wichtig, dass Sie vor der Geburt ein normales Körpergewicht anstrebt. Dadurch kann Sie gezielt vor einer Schwangerschaftsdiabetes geschützt werden, und auch dass Sie später nicht an dem Diabetes Typ 2 erkrankt. Ebenso sollten die Frauen darauf achten, dass Sie während der Schwangerschaft nicht übermäßig zunehmen.
Quelle: Süddeutsche Zeitung
Ein neues Internetportal informiert über das ADHS-Syndrom
Im Internet informiert ein neues Portal über das weitverbreitete ADHS-Syndrom (Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung). Eltern können unter adhs.info unter anderem erfahren, wie das Syndrom festgestellt wird – und was sehr wichtig ist, wie man diese Krankheit behandeln kann. Hinter diesem Portal seht die Uniklink Köln.
Kinder, die unter ADHS leiden, sind teilweise sehr unberechenbar. Eltern bekommen im Netz nun Tipps, was sie selbst verändern können. Die Eltern müssen ihre Kinder fortwährend ermahnen, die aufgetragene Aufgabe zu erfüllen. „Vergessen“ diese Kinder aufgrund Ihrer Krankheit, die Aufgaben zu erledigen, beginnen die Eltern meisten zu schimpfen, werden ärgerlich, drohen und strafen – oder um Ruhe zu haben, geben sie einfach nach. Für die Erziehung ist aber Beides nicht günstig. Dabei bekommen die Eltern das Gefühl, immer nur mit ihrem Kind zu nörgeln. Doch müssen diese sich bewusst werden, was im täglichen Leben alles von den Kindern mit ADHS positiv erfolgt. (weiterlesen …)
Kinder haben hohes Rückfallrisiko bei Schlaganfall
Dies ist vielen Eltern nicht so richtig bewusst: Auch Kinder können durchaus einen Schlaganfall erleiden. Hierzulande sind es rund 300 Kinder jährlich, die mit der entsprechenden Diagnose in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Wie nun eine US-Studie erwiesen hat, sind die Jüngsten offenbar ganz besonders gefährdet, einen weiteren Schlaganfall zu bekommen. Dafür haben die Kinderneurologen des Children’s Hospital of Philadelphia regelmäßig 90 Kinder untersucht, die durchschnittlich sechs Jahre alt waren. Hier sollte das weitere Schicksal der jüngsten Patienten mit der Diagnose Schlaganfall beleuchtet werden.
Die Kinder erlitten zwischen 2003 und 2009 schon einen Hirninfarkt. Zwölf der Kinder erlitten innerhalb der Zeitspanne der Beobachtung einen zweiten Schlaganfall. Dieser trat gehäuft schon im ersten Monat nach dem ersten auf. Besonders dramatisch ist hierbei der Fakt, dass aufgrund der Untersuchungen festgestellt wurde, dass sechs der Betroffenen schon irgendwann zuvor offenbar einen Hirnschlag erlitten hatten, der jedoch nicht entdeckt worden war.
Nach Auffassung der Kinderneurologen des Children’s Hospital of Philadelphia zeigen die Studienergebnisse deutlich die Wichtigkeit auf, auch bei Kindern die Diagnose Schlaganfall schnellstmöglich zu stellen. Denn nur dann und mit der entsprechenden Notfalltherapie ließe sich verhindern, dass es zu einer Wiederholung der Krankheit komme. Die Schlaganfall-Anzeichen sind bei Kindern genau gleich wie bei Erwachsenen. So deuten Lähmungserscheinungen im Gesicht und der linken oder rechten Körperhälfte, eine halbseitige Schwäche und eine plötzliche Gangunsicherheit auf einen Schlaganfall hin.
Quelle: Focus





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