Artikel mit dem Schlagwort Misshandlung

Obduktionsergebnis: Baby aus Lüneburg wurde misshandelt

pixelio.de / Paul-Georg Meister

Im Falle des sieben Monate alten Mädchens, das am Ostersamstag mit schweren Verletzungen in eine Klinik eingeliefert und am vergangenen Mittwoch in der Uniklinik Eppendorf gestorben war, liegt nun das Obduktionsergebnis vor. Die Todesursache lässt nach Angaben der ermittelnden Lüneburger Staatsanwaltschaft keine Zweifel offen: das Kind wurde misshandelt. (weiterlesen …)

Eltern ließen Kind fast verhungern – Urteil: Bewährung

teddyweintX

Es gibt Urteile der Justiz, die kann man nur schwer nachvollziehen. Wie das Nürnberger Urteil im Fall des vierjährigen Jungen, der von seiner wohlgenährten Mutter Sandra R. (29) und deren Lebensgefährten Marc P. (32) so lang vernachlässigt wurde, bis er fast qualvoll verhungerte. Die Eltern surften derweil im Internet, die Mutter stellte Kochrezepte online, während der Junge elendig litt. (weiterlesen …)

Neugeborenes aus Fenster geworfen

notaufnahme

Eine unvorstellbare Tat hat sich ausgerechnet am zweiten Weihnachtstag in Berlin-Charlottenburg ereignet: gegen 17:45 Uhr hatte ein Mann im Hof eines Mehrfamilienhauses ein unbekleidetes Neugeborenes im Schnee gefunden, die Nabelschnur hing teilweise noch am Bauch. Umgehend packte er das Kind in Stoff, brachte es in seine Wohnung und alarmierte den Rettungsdienst, der das Neugeborene auf die Intensivstation des Charité Campus Virchow-Klinikum verbrachte – dort verstarb es wenige Stunden später. (weiterlesen …)

Schon wieder: In Berlin ist ein Baby vom Vater schwer misshandelt worden

Die Serie der Baby-Misshandlungen will dieser Tage scheinbar nicht aufhören! Ein knapp vier Monate altes Baby ist nun in ein Krankenhaus in Berlin-Lichtenberg eingewiesen worden. Bei der Vorsorgeuntersuchung stellte der Arzt bei dem Jungen Misshandlungsmerkmale am Körper fest. Daraufhin wurden Polizei und Staatsanwaltschaft eingeschalten. Nach Angaben der Ermittler hatte das Kind Blutungen im Gehirn, die von mehrmaligen groben Gewalteinwirkungen entstanden sein müssen. Für den Säugling bestehe keine Lebensgefahr mehr, trotzdem müsse es noch in der Klinik bleiben. (weiterlesen …)

Neue Untersuchungsräume für forensische Ambulanz in Mainz

In Mainz sind nun ein Untersuchungsraum und ein Wartezimmer von der forensischen Ambulanz für Opfer häuslicher Gewalt eingeweiht worden. Die neuen Einrichtungen sind vor allem speziell für Kinder. Das Institut für Rechtsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität teilte mit, dass in diesem Bereich in den vergangenen Jahren die Zahl der mutmaßlichen Fälle enorm angestiegen ist. Von den 550 Personen, die im vergangenen Jahr diesbezüglich untersucht wurden, waren 70 Prozent Kinder. Die Rechtsmediziner haben eine spezielle Ausbildung und können sofort unterscheiden, ob die Verletzungen durch einen Schlag, einen Sturz oder von selbst entstanden sind. (weiterlesen …)

Stiefmutter verbrüht Mädchen lebensgefährlich

topf kochendes wasser

Eine 22-jährige Stiefmutter soll ihre Stieftochter tatsächlich grausam mit kochendem Wasser verbrüht haben – zur Strafe. Das 6 Jahre alte Mädchen wurde dabei laut Polizei lebensbedrohlich verletzt und dennoch erst nach 5 Tagen ins Krankenhaus gebracht.  (weiterlesen …)

Regensburg: Neue Kinderschutzstelle fordert mehr Schutz für Kinder und Babys

In Regensburg ist gibt es seit dem 01. September 2009 im Landratsamt die Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi). Diese Einrichtung möchte der Gefahr vorbeugen, dass Kinder aufgrund von Vernachlässigung, Misshandlung oder Missbrauch an Leib und Seele Schaden erleiden. Vor allem sollen dabei Eltern von Kleinkindern bis zu einem Alter von drei Jahren und auch Schwangere unterstützt werden. Laut dem Amtschef Karl Moser soll möglichst frühzeitig die neue Leistungsform der Jugendhilfe dieser Personengruppe beistehen.

Am Montag haben die beiden Diplom-Sozialpädagoginnen Tanja Frieser und Simone, bei der Sitzung des Jugendhilfeausschusses das Projekt „KoKi“ vorgestellt. Die Zielgruppen in dem Landkreis sollen vorranging aus Familien bestehen, die selbst aus einem Umfeld aus Heimerziehung, Armut, Streit und Gewalt in der Familie stammen, oder deren Eltern Sucht- und psychische Erkrankungen hatten. Aber auch junge Mütter unter zwanzig Jahren sollen miteinbezogen werden. Durch netzwerkbezogene Kinderschutzarbeit soll dieser frühe Kinderschutz von „KoKi“ geleistet werden. Im ersten halben Jahr wollen sich deshalb die beiden Frauen damit beschäftigen, diese Netze zu knüpfen und auszubauen. Sie wollen ihr Konzept erklären und vorstellen, in sozialen Einrichtungen bei allen Bürgermeistern und  Pfarrern im Landkreis.

Quelle: idowa

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