Eine aktuelle Forsa-Umfrage hat ergeben, dass jedes neunte Kind in Niedersachsen nicht ausreichend geimpft ist. Über einen sogenannten Nestschutz verfügen neugeborene Kinder, die durch die mütterlichen Antikörper gegen bestimmte Erkrankungen immun sind. Allerdings nur für die Infektionskrankheiten, die eine Mutter gehabt hat, oder gegen die sie geimpft ist. Nach der Geburt bauen sich beim Baby diese Antikörper langsam ab, und nach dem ersten Lebensjahr besteht meistens kein Schutz mehr. Mit dem Aufbau des Impfschutzes gegen diese Krankheiten ist es wichtig, möglichst früh zu beginnen, empfiehlt die Krankenkasse TK Niedersachsen. (weiterlesen …)
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In Niedersachsen ist jedes neunte Kind nicht ausreichend gegen Infektionskrankenheiten geimpft
Ein Normalgewicht vor der Schwangerschaft ist sehr wichtig
Unter einer Schwangerschaftsdiabetes leiden mittlerweile bis zu 20 % der werdenden Mütter. Aber bei fast nur jeder zehnten der betroffenen Frauen wird die Krankheit erkannt und behandelt, wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DEG) berichtete. Es ist sehr wichtig, dass schwangere Frauen immer regelmäßig auf Diabetes untersucht werden. Denn die Folgen, die sich daraus ergeben, können zu großen Risiken für Mutter und Kind nicht nur bei der Geburt, sondern auch für die Zeit danach werden.

Die Langzeitfolgen für die Kinder können ein dreifaches Risiko auf Diabetes sein, die dann Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit sich bringen können. Selbst bei der Mutter steigt die Gefahr, dass auch Sie an Diabetes erkrankt. Die DEG kam infolge neuer Forschungen zu dem Ergebnis, dass unter anderem Regelsystem im Hirn den Stoffwechsel und das Körpergewicht des Babys während der Entwicklungsphase im Mutterleib schon einstellen.
Für eine Frau ist es wichtig, dass Sie vor der Geburt ein normales Körpergewicht anstrebt. Dadurch kann Sie gezielt vor einer Schwangerschaftsdiabetes geschützt werden, und auch dass Sie später nicht an dem Diabetes Typ 2 erkrankt. Ebenso sollten die Frauen darauf achten, dass Sie während der Schwangerschaft nicht übermäßig zunehmen.
Quelle: Süddeutsche Zeitung
Die Geburten durch einen Kaiserschnitt haben extrem zugenommen
Mittlerweile kommt heutzutage jedes dritte Baby per Kaiserschnitt auf die Welt. Einer Statistik der DAK zufolge erhöhten sich in den Jahren 2005-2009 die Entbindungen durch Kaiserschnitt von 3,8% auf 33,2%. Viele Frauen ziehen diese Möglichkeit vor, auch wenn medizinisch nichts gegen eine „normale“ Entbindung spricht. Dennoch lieben es immer Frauen, eine Geburt auf dem Operationstisch als im Kreißsaal zu erleben. Die häufigsten Gründe, die von den Müttern angeben wird, ist die Angst vor den Schmerzen, oder einem eventuellen Dammriss.
Ein Kaiserschnitt ist aber laut DAK auch nicht gerade ungefährlich. Es können während der Geburt dieselben Risiken auftreten, wie bei einer normalen OP, beispielsweise Blutungen, Infektionen oder Narkosezwischenfälle. Ein neues Online Angebot der Kasse soll die Mütter ermutigen, dass Sie sich für eine normale Geburt entscheiden. Mit Informationen und Empfehlungen begleitet die DAK die schwangeren Frauen bis zur Entbindung.
Quelle: Ärzteblatt
Bis 2015 könnte die HIV Übertragung von Müttern auf Kinder Vergangenheit sein
Der weltweite Hilfsfonds gegen Aids, Tuberkulose und Malaria – Global Fund – rettete bis heute weltweit fünf Millionen Menschen das Leben – darunter auch vielen Kindern. In Genf wurde bekannt gegeben, dass bis Ende letztes Jahr zehn Millionen Franken eingesetzt wurden.
Nach Einschätzung der Vereinten Nationen könnte vor allem die Übertragung des HI-Virus von Müttern auf ungeborene Kinder bis zum Jahr 2015 ganz verhindert werden. Um dies zu realisieren, muss aber genügend Geld von den Institutionen für einschlägige Gesundheitsprogramme vorhanden sein, erklärte UNAIDS.
Auch Malaria und Tuberkulose – an denen ebenso sehr viele Kinder erkranken und sterben – könnte mit entsprechenden Mitteln bis ins Jahr 2015 ausgerottet werden, meint Global Fund. In den Jahren 2011 bis 2013 seien dafür rund 20 Millionen US-Dollar notwendig. Am 24. März kommt der Global Fund zu einer Sitzung zusammen, um weitere Strategien im Kampf gegen diese drei Krankheiten zu besprechen. Damit könnte die Sterberate vor allem bei Kindern zurück gehen.
Quelle: Die Presse
Urteil: Kein Unterhaltsvorschuss für Kinder auf Mallorca
Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Koblenz hat nun ein interessantes Urteil gefällt, das insbesondere Eltern interessieren dürfte, bei denen ein Elternteil auf Mallorca lebt. Denn das Gericht entschied nun, dass der Donnersbergkreis keinen Unterhaltsvorschuss an eine Mutter zahlen muss, die gemeinsam mit ihren Kindern auf der Sonneninsel Mallorca lebt. Das OVG lehnte eine dementsprechende Klage der beiden Kinder ab, die auf der spanischen Mittelmeerinsel leben. Nach Auffassung des Gerichts richtet sich der Unterhaltsanspruch auf staatliche Leistungen nach den sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen in Deutschland. Daher könne nur eine Person Anspruch auf einen Unterhaltsvorschuss erheben, der seinen Wohnsitz hierzulande habe. (Az.: 7 A 10994/09.OVG).
Da der im Donnersbergkreis lebende Vater keinen Unterhalt für die beiden Kinder bezahlte, beantragte die Mutter vergeblich einen Unterhaltsvorschuss bei der Kreisverwaltung. Es folgte die Abweisung der folgenden Klage vor dem Verwaltungsgericht, dessen Entscheidung das OVG Koblenz nun bestätigte.
Der deutschen Gesetzgebung zufolge steht einem Kind bis einschließlich zum zwölften Lebensjahr ein Vorschuss nur dann zu, wenn das Kind bei einem Elternteil hierzulande aufwächst. Diese Regelung verstößt nach Auffassung der Koblenzer Richter nicht gegen das europarechtlich garantierte Recht auf Freizügigkeit.
Kinder mussten in Dreck und Müll leben – Bewährungsstrafen
In Berlin ist ein Elternpaar heute zu Bewährungsstrafen von sechs und acht Monaten wegen Verletzung der Fürsorgepflicht verurteilt worden. Die Eltern haben eine damals zwei Jahre alte Tochter und einen Sohn von gerade einmal ein paar wenigen Monaten regelrecht verkommen lassen. Zwischen Sommer 2007 und Ende April 2009 führte die Familie in Berlin-Spandau offenbar ein Leben im Müll. Vor Gericht machten sich der 23jährige Mann und die 21jährige Frau gegenseitig Vorwürfe. Scheinbar war die Mutter überfordert und der Vater verließ die Familie im Herbst 2008.
Wie bei dem Verfahren in Berlin zur Sprache kam, sind die Eltern im Kindergarten mehrfach angesprochen worden. Die Mitarbeiterinnen wiesen auf Sprachprobleme, schmutzige Kleidung und mangelnde Pflege hin. Antwort der Eltern: „Jaja“ – geändert hat sich indes nichts. Selbst das eingeschaltete Jugendamt kam mit Reden nicht weiter. Daraufhin wurde die Polizei eingeschalten. Den Beamten bot sich beim Öffnen der Wohnung offenbar ein schreckliches Bild: Schimmel, Schmutz, Insekten und Müll – wie schon vom bestialischen Gestank zu erwarten. Angeblich war die Mutter “gerade dabei aufzuräumen”.
Die Frau will ihre Kinder zurück und arbeitet momentan gut mit dem Jugendamt zusammen.
Quelle: Tagesspiegel
Kindergesundheit: Väter mit anderen Augen als Mütter
Wenn es um die Gesundheit der eigenen Kinder geht, gibt es zwischen Vätern und Müttern einen erheblichen Unterschied. Zu diesem Ergebnis kommt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Während Mütter mal schneller eine Krankheit beim eigenen Kind erkennen, sind da Väter längst nicht so schnell mit von der Partie. Denn im Allgemeinen schätzen Väter die Gesundheit ihrer Kinder wesentlich positiver ein, als das bei Frauen der Fall ist. Für die repräsentative Umfrage wurden von Forsa im vorigen Monat 1.000 Personen befragt, in deren Haushalt ein Kind zwischen sechs und 18 Jahren lebt.
So sind es gerade einmal vier Prozent der Männer, die wahrnehmen, dass das eigene Kind sehr oft erkältet ist oder unter Kopfschmerzen leidet. Bei den Müttern sind dies gute 15 Prozent, hieß es im Ergebnis der Umfrage. Ebenso nahmen lediglich drei Prozent der Väter wahr, dass ihr Kind unter Atemwegserkrankungen wie Bronchitis oder Asthma leidet – bei den Müttern waren es fünf Mal mehr. Ebenfalls wurden das sogenannte Zappel-Philipp-Syndrom und Schlafstörungen von den Müttern deutlicher wahrgenommen als von den Vätern.
Gründe hierfür sind nach Angaben von Psychologen, dass die Kinder noch immer überwiegend von den Müttern betreut werden. Väter hingegen bekommen von den Symptomen oft nichts mit oder nehmen sie nicht als solche wahr. Zudem bewerten Frauen und Männer Gesundheit und Krankheit generell anders.




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