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Stillen ja, aber bis zur Grundschule?

Ein Bild sorgt derzeit für eine kontroverse Diskussion darüber, wie lang ein Kind gestillt werden sollte. Das Foto zeigt eine junge Mutter, die ihr vier Jahre altes Kind stillt. Darüber, dass Muttermilch für ein Baby die gesündeste Form der Ernährung ist und das Stillen neben den positiven gesundheitlichen Aspekten auch einen hohen emotionalen Bindungsaspekt und Geborgenheit vermittelt, besteht kaum ein Zweifel. Ob dies jedoch auch für Kindergartenkinder noch gilt, darf zumindest stark anzuzweifeln sein.

Babynahrung: Gläschen oder selber kochen?

Foto: Torsten Mangner / flickr.com

Ab einem Alter von vier bis sechs Monaten braucht der Körper eines Babys neben Muttermilch oder Erstlingsmilch die sogenannte Beikost. In den Regalen der Supermärkte werden hierzu unzählige Produkte angeboten. Doch sollten Eltern ihren Kindern lieber nur selbst zubereitete Beikost geben, oder darf es auch das Gläschen sein.

Babys Ernährung: Muttermilch ist gut, Brei ist besser?

Foto: Aurimas Mikalauskas / flickr.com

Bislang empfahl die WHO frisch gebackenen Müttern, ihre Kinder ein halbes Jahr ausschließlich zu stillen. Diese Empfehlung wurde nun in einer aktuellen Studie angezweifelt: Die Forscher wiesen nach, dass Babybrei durchaus zur Verhinderung von Krankheiten und Allergien beitragen kann. Doch ist nun die Muttermilch weniger gesund als Brei?

Muttermilch ist nicht nur Nahrung für das Baby

Bild: pixelio.de / meltis

Stillen ist nach wie vor die beste, einfachste und für das Baby vor allem gesündeste Ernährung in den ersten Monaten. Beim Stillen bekommt das Neugeborene nicht nur durch die sich speziell auf die Bedürfnisse des Kindes zusammengesetzte Milch alle Nährstoffe, die es zum gesunden Wachstum benötigt, sondern auch Nähe und Wärme der Mutter. Doch Muttermilch kann noch mehr.

So klappt auch Löffel und Brei

Foto:flickr.com/Thorsten Mangner

Ab einem Alter von etwa sechs Monaten reicht einem Baby für sein Wachstum die reine Muttermilch oder Ersatzmilch nicht mehr aus. Viele Kinder jedoch verweigern zunächst die ungewohnte Nahrung, verweigern den Löffel und Brei. Viele Mütter und Väter sind enttäuscht, wenn die Einführung der Beikost nicht auf Anhieb klappt. Sie machen sich Sorgen, ob ihr Baby genügend Nährstoffe erhalte, ob das Essen falsch schmecke und immer wieder die bange Frage der jungen Eltern : „Was mache ich falsch?“