Artikel mit dem Schlagwort Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf: Viele Eltern mit Beiträgen für die Kinder-Betreuung im Rückstand

Düsseldorf

Die Anzahl der Beitragsrückstände in Düsseldorf für die Kindertagesstätten und offenen Ganztagsschulen sind enorm. In den ersten vier Monaten des Jahres 2010 sind insgesamt 558.104 Euro nicht bezahlt worden. Wenn diese Entwicklung in diesem Jahr so bleibt und die Zahlungsmoral der Eltern nicht verbesser wird, dann wird am Jahresende die Summe für die Stadt und die Wohlfahrtsverbänden als Kita-Träger bei rund 1,7 Millionen Euro liegen. Das wäre dann ein Höchststand an Beitragsforderungen für die Landeshauptstadt in Nordrhein-Westfalen. (weiterlesen …)

NRW: Gesundheitsamt prüft Impfpässe von Schülern

Um mögliche Lücken in der Impfversorgung von Schulkindern rechtzeitig aufzudecken und Eltern eine Empfehlung bezüglich neuer Impfungen auszusprechen, bietet das Gesundheitsamt des Landkreises Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) ab sofort für alle Schüler der vierten Klasse eine Prüfung des Impfpasses an. In Nordrhein-Westfalen sind aktuell besonders viele Kinder an den häufig unterschätzten Masern erkrankt.

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In NRW sind schon 100 Kinder an Masern erkrankt

In den vergangen Wochen ist die Zahl der an Masern erkrankten Kindern in Nordrhein-Westfalen deutlich gestiegen. Rund 100 Erkrankungen sind bisher gemeldet worden, wie Ulrich von Treeck vom Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit in Münster informierte. Im letzten Jahr waren im kompletten Jahr 76 Menschen davon betroffen. Somit wird die Zahl bis zum Jahresende 2010 wesentlich höher sein als noch im Vorjahr. Der Kreis Mettmann und die Stadt Essen sind dabei als regionale Schwerpunkte genannt worden. In einem Krankenhaus mussten sogar einige schwer erkrankte Kinder stationär behandelt werden.

Den Angaben des Instituts zufolge sind die meisten Krankheitsfälle aus Waldorfschulen gemeldet worden, weil die Kinder weniger geimpft werden als in anderen Schulen. Die Anfangssymptome von Masern sind ein wässriger Schnupfen oder eine Infektionsgrippe. Etwa vier Tage später röten sich die Augen, und der Hautausschlag entwickelt sich. Die Krankheit kann als Folgeschaden Entzündungen an der Lunge oder dem Mittelohr mit sich bringen. In extremen Fällen kann eine Gehirnhautentzündung auftreten, bei der ein tödlicher Verlauf im Extremfall droht. Deshalb legen die Ärzte großen Wert darauf, dass Kinder – aber auch Erwachsene, die noch nicht an Masern erkrankt waren – sich schnell impfen zu lassen.

Bei der letzten Epidemie im Jahre 2006 sind über 1.700 Menschen daran erkrankt, und zwei Kinder haben die Krankheit nicht überlebt.

Quelle: Rheinische Post

Kinder bekommen in NRW immer mehr Psychopharmaka verabreicht

Die Abgabe von Psychopharmaka an Kinder ist in Nordrhein-Westfalen in den Jahren 2006 bis 2009 um 72% gestiegen. Vor allem ADHS wird mit dem Medikament verstärkt behandelt. Betroffen davon sind 3,6% der Minderjährigen, die dann das entsprechende Mittel verschrieben bekommen, berichtet die Krankenkasse KKH-Allianz in Düsseldorf. Den Spitzenplatz beim Verbrauch der Psychopharmaka durch Kinder und Jugendliche nimmt mit diesen Zahlen Nordrhein-Westfalen neben Mecklenburg-Vorpommern ein.

Im Kindesalter beginnende psychische Störungen werden als ADHS oder ADS bezeichnet. Zu erkennen ist die Krankheit an den Symptomen wie Aufmerksamkeitsschwäche, impulsives Verhalten oder auch Hyperaktivität. Doch ist nicht gleich jedes Kind, das „zappelig“ oder unaufmerksam ist, gleich an ADHS erkrankt. Vielleicht ist es eben nur sehr verspielt, lebendig, lebhaft und reizoffen. Auch kann das Verhalten ganz andere, vielfältige Ursachen haben, und eine genaue ärztliche Abklärung ist notwendig.

Quelle: shortnews.de

14.000 Kinder an Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen offenbar abgewiesen

Obwohl die Schülerzahlen allgemein sinken, mussten die 205 öffentlichen Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr nach Angaben der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule (GGG) NRW. Den Angaben zufolge werden im Landesschnitt in NRW von allen Schülern der vierten Klasse 25 Prozent an den Gesamtschulen angemeldet. Allerdings könnten nur 17,3 Prozent auch aufgenommen werden, hieß es weiter. Wie der Verband weiter erklärte, zeigten diese Zahlen den Eltern-Wunsch nach einem längerem gemeinsamen Lernen, erklärte der GGG-Vorsitzende Werner Kerski in Düsseldorf.

Dabei warf Kerski der nordrhein-westfälischen Landesregierung “Verhinderungspolitik” bei Neugründungen vor. Im Moment sei es nur noch möglich, neue Gesamtschulen über Klageverfahren von Kommunen und Eltern zu erzwingen. So gebe es noch drei Gegenden, in denen keine Gesamtschulen angeboten werden: in den Kreisen Höxter und Olpe sowie im Hochsauerlandkreis. Einen Anmeldeboom gebe es ebenso für die gymnasiale Oberstufe, erklärte Kerski. An zahlreichen Schulen würden mehr als 50 Prozent der externen Anmeldungen nicht berücksichtigt. (weiterlesen …)

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