Artikel mit dem Schlagwort Schwangerschaft

Ein schönes Gefühl sind die ersten Kindsbewegungen

Ein großer Schritt für die werdenden Eltern sind die ersten Kindsbewegungen. Mehr oder weniger ist die Schwangerschaft nur eine Vorstellung von einem Kind und ein verschwommenes Ultraschallbild, bis zum ersten leichten Flattern oder Tritt. Endlich wird das Baby spürbar, das im Bauch heran wächst. Meistens schon seit der achten Schwangerschaftswoche bewegt sich das Baby im Bauch, doch um sich bemerkbar zu machen, ist es noch zu schwach und zu klein. Der Zeitpunkt, an dem die Schwangeren die ersten Kindsbewegungen spüren, ist in der Regel zwischen der 18. und 20. SSW. Die ersten Tritte spüren die Mütter bei der nächsten Schwangerschaft oft viel eher, denn sie kennen schon das Gefühl und wissen, wie sich die Kindsbewegungen bemerkbar machen.

Diese Bewegungen werden oft mit Darmbewegungen oder Blähungen von den Frauen verwechselt, die ihr erstes Kind erwarten. Bald schon können sie aber die Tritte eindeutig zuordnen, sobald diese kräftiger werden. Bekommt eine Schwangere Zwillinge, kann sie früher die Kindsbewegungen spüren, ist sie aber übergewichtig, dann fühlt sie diese meist später. (mehr …)

Staatlich geförderte Schwangerschaft: 112 Babys in Sachsen

Überall in Deutschland beklagt man sich dieser Tage über den Geburtenrückgang. Überall? Nein, ein Bundesland bietet der kinderarmen Zukunft die Stirn und unterstützt nun jene Eltern, die sich verzweifelt ein Kind wünschen. (mehr …)

Schwangerschaftsvergiftung: Weltweit erste geglückte Blutwäsche

Bei der Behandlung der sogenannten Schwangerschaftsvergiftung ist möglicherweise der Uniklinik Köln ein entscheidender Durchbruch gelungen. Die Klinik teilte mit, dass in dem Krankenhaus bei den ersten beiden Patientinnen das schädliche Eiweiß aus dem Blut entfernt wurde. Weltweit sind das die ersten Erfolge.

Bei etwa fünf bis acht Prozent aller Schwangeren taucht die Schwangerschaftsvergiftung (Präeklampsie) auf, die mit Verlust von Eiweiß im Urin und erhöhtem Blutdruck verbunden ist. Diese Erkrankung kann nicht nur für die Mutter lebensgefährlich sein, sondern auch für das Kind. Bis zu 80% betrage die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind je nach Schwangerschaftswoche behindert auf die Welt komme, oder bei der Geburt sterbe. Bislang wurde das Baby vorzeitig mit Kaiserschnitt geholt, damit das Leben von Mutter und Kind geschützt wurde. Von einem sensationellen Durchbruch sprechen nun die Mediziner. (mehr …)

Freie Hebammen sehen sich vor dem Aus

Foto:pixelio.de/I.Scharfschwerdt

Die Hebamme begleitet werdende Mütter von den ersten Monaten der Schwangerschaft, stehen ihnen während der Geburt zu Seite und sind auch noch lange nach dem ersten Schrei des Babys in den Armen der glücklichen Eltern mit Rat und Tat zur Stelle.

Hebammen sind Vertraute der Schwangeren, sie kommen zu ihnen ins Haus, untersuchen Mutter und das Ungeborene. Sie haben ein offenes Ohr für die Sorgen und Note der Schwangeren, sind ihnen Halt, wenn die Wehen einsetzen und fahren mit ihnen in die Klinik, helfen dem Baby das Licht der Welt zu erblicken. (mehr …)

Am Fall Klara Bierhoff wird das Dilemma Fehlgeburt wieder deutlich

In diesen Tagen ist der Name Bierhoff in den Medien abseits vom Fußballgeschehen in aller Munde. Denn Klara Bierhoff, die 40jährige Ehefrau vom einstigen Fußballprofi und jetzigen Manager der deutschen Fußballnationalmannschaft, Oliver Bierhoff, erlitt im 8. Monat ihrer Schwangerschaft eine Fehlgeburt. Damit wird das Problem der Fehlgeburten wieder einmal deutlich.

Viele von Medizinern festgestellte Schwangerschaften, schätzungsweise bis zu 30 Prozent, enden mit einer Fehlgeburt – meistens innerhalb der ersten drei Monate der Schwangerschaft. Danach kommt auf die Eltern ein schwere Zeit zu, denn es ist nichts mehr so, wie es vorher war. Dabei können auch Schwangerschaften, die weiter fortgeschritten sind, mit einer Fehlgeburt enden. Was in den Eltern vorgeht, das kann nur jemand begreifen, der den Verlust selbst erlebt hat. Denn Trost zu finden, ist in dieser schwierigen Lebenssituation nicht immer leicht.

Auch wenn sich das Kind oft bei einer Fehlgeburt nicht spürbar im Mutterleib bewegt hat, leiden die Mütter, sie fühlen sich oft allein gelassen. In vielen Fällen werden sie mit den Wörtern getröstet, das Kind war wahrscheinlich sowieso krank, und die Natur regelt das von selbst. Aber das alles ist keine Hilfe für die Frauen, denn schon mit der ersten Untersuchung ist das Embryo für Mutter und Vater schon zum Kind geworden, und hat oft sogar schon einen Namen.

Viele Betroffene finden dabei, dass es wichtig ist, die Trauer auszuleben. Eine von Ihnen hat hierbei eine Webseite eingerichtet: muschel.net. Hier können die Mütter ihre Gedanken austauschen, um mit dem Schmerz fertig zu werden.

Quelle: Die Welt

Kinder: Risiko von Herzfehler bei schwangerer fettleibiger Mama erhöht

Laut einer US-Studie erhöht die Fettleibigkeit bei Frauen in der Schwangerschaft das Risiko, dass Kinder mit einem Herzfehler auf die Welt kommen. Laut dem Internet-Portal der Fachzeitschrift “American Journal of Clinical Nutrition” steigt dieses Risiko durchschnittlich um 15 Prozent. Untersucht wurden für die Studie 56.000 Neugeborene ohne Herzfehler und 7.392 Babys mit Herzfehler. Die Studie stand unter der Leitung des Arztes James Mills.

Je mehr Übergewicht eine schwangere Frau hat, desto höher ist das Risiko für das Baby. Sind die Frauen nur mäßig fettleibig, so ist liegt die Risiko-Zahl bei zehn Prozent. Auf bis zu 30 Prozent erhöht sich die Gefahr bei sehr dicken Frauen. Kommt ein Kind schon mit einem Herzfehler auf die Welt, dann ist das ein sehr ernstzunehmendes Problem. Bei rund acht Kindern von eintausend Neugeborenen ist das der Fall.

Durch einen Körper-Masse-Index (BMI) von mehr als 30 ist eine Fettleibigkeit definiert. Ausgerechnet wird das folgendermaßen: Das Körpergewicht (in Kilo) wird durch das Quadrat der Körpergröße (in Metern) geteilt. Kommt dann als BMI-Ergebnis mehr als 35 heraus, so wird das schon als sehr extrem fettleibig eingestuft.

Babys: Zweisprachigkeit schon im Mutterleib

Viele Babys und Kinder in Deutschland wachsen oft zweisprachig auf: die Mama aus Russland oder der Papa aus der Türkei, die Oma aus Italien oder der Opa aus Spanien. Wie eine wissenschaftliche Untersuchung kanadischer Forscherinnen nun ergab, zeigen Babys bereits nach der Geburt eine größere Aufmerksamkeit für eine Zweisprachigkeit, wenn die Mütter der Kleinen in der Schwangerschaft stets zwei Sprachen sprechen. Insofern sollten werdende Mamis bereits in der Schwangerschaft darauf achten, viel zweisprachig zu reden.

Wie die Studie ergab, unterscheiden Neugeborene schon in den ersten Lebenstagen beide Sprachen. Zudem wird ihnen mehr Aufmerksamkeit von den Babys geschenkt. Laut den Forschungsergebnisse entsteht die Zweisprachigkeit bereits wesentlich früher als bislang vermutet. Die Forschung wurde anhand von Babys englischer Müttern und zweisprachiger Mütter vorgenommen. Die zweisprachigen Mütter sprachen Englisch und Tagalog. Dies ist eine austronesische Sprache der Philippinen. Bei der Untersuchung wurde auch getestet, ob die neugeborenen Babys ohne jeden Zweifel zwischen beiden Sprachen unterscheiden können. Hierbei wurden klare Indizien dafür gefunden, dass die Kleinen bereits sehr deutlich zwischen den beiden Sprachen unterscheiden können, zumindest im Fall der Sprachen Englisch und Tagalog, die doch sehr unterschiedlich sind.

Quelle: Wissenschaft aktuell