Artikel mit dem Schlagwort Stiftung

„Herzbrücke“: neun Kinder wieder nach Afghanistan zurück

Albertinen Krankenhaus

Am Mittwoch durften neun der zehn afghanischen „Herzbrücke-Kinder“ wieder gesund nach Hause fliegen. Diese sind im Alter zwischen sechs und 17 Jahren und sind erfolgreich im Albertinen Krankenhaus in Hamburg operiert worden. Das zehnte Kind hatte einen sehr komplexen Herzfehler und ist deshalb in das Kinderherzzentrum St. Augustin (Nordrhein-Westfalen) eingeliefert worden. Dieses Kind ist noch nicht gesund und muss deshalb auch länger in Deutschland bleiben.

Mit dem Bus sind die gesunden Kinder gestern nach Frankfurt gebracht worden, wo schon das Flugzeug nach Kabul auf sie gewartet hat. Die Kinder sind nicht allein geschickt worden, denn zwei Mitglieder des „Herzbrücke“ Teams haben diese begleitet, und dort den glücklichen Eltern übergeben.

Im Januar sind die Kinder herzkrank nach Deutschland gekommen und sind von der Aktion “Herzbrücke” der Albertinen-Stiftung betreut worden. Die Stiftung beziffert die Kosten auf durchschnittlich 11.000 Euro für einen chirurgischen Eingriff am Herzen. Die Intensivpflege und das Operationsteam sind vom Albertinen Krankenhaus kostenlos für die Behandlungen der Kinder zur Verfügung gestellt worden. Der Stiftungsvorsitzende Fokko ter Haseborg meinte dazu, dass nur die persönliche Unterstützung der Gasteltern und von den Mitarbeitern der Stiftung es möglich machten, den Kindern aus Afghanistan zu helfen.

Quelle: Abendblatt

Kampagnenstart: Keinen Alkohol während der Schwangerschaft

Erschreckend: jede zweite Frau trinkt in der Schwangerschaft Alkohol und 3.000 Kinder jährlich kommen deshalb behindert zur Welt. Jetzt setzt sich Pernod Ricard zusammen mit der „Stiftung für das behinderte Kind“ dagegen ein unter dem Motto: „Alkohol in der Schwangerschaft – Fetales Alkohol Sydrom“. Damit unterstützt er die Berliner Charité, die Aufklärungsarbeit durch eine nationale Medienkampagne „Mein Kind will keinen Alkohol“ durchführt.

Die häufigste Folge nach einem Alkoholgenuss während der Schwangerschaft sind für die Kinder geistige Behinderungen. Mit dem sogenannten Fetalen Alkohol-Syndrom (FAS) kommen diese Babys schon zur Welt. In welchem Umfang eine Schädigung eintritt, entscheidet die Menge des getrunkenen Alkohols der Mutter. Schon der kleinste getrunkene Schluck gelangt zu dem ungeborenen Kind und kann die folgenreichen Schäden verursachen. Er gibt eindeutig kein gesundes Maß an Alkohol während der Schwangerschaft.

Ein großer Fehler ist, dass viele Eltern nicht ausreichend über die Risiken und Folgen informiert sind. Die Gefahren werden oft verharmlost, oder ganz weggedrängt. Ein großes Frauenteam unterstützt jetzt die Kampagne, bei der auch unter anderem die FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehring und Bettina Wulff dabei sind. In Privatanzeigen machen sich die Frauen stark für Null-Promille in der Schwangerschaft.

Dazu passend ist auch der Kommentar von Professor Dr. med. Joachim Wolfram Dudenhausen von der Charité Berlin: ein Vollrausch in der Schwangerschaft kann über einen Gymnasium oder Hauptschulabschluss des Kindes entscheiden.

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