Tag Archives: Studie

Keine Gleichberechtigung im Familienalbum

Foto: flickr.com / The U.S. Army

So alt wie die Menschheitsgeschichte ist der Streit um die vermeintliche Bevorzugung der Erstgeborenen. Nun wird in einer aktuellen europaweiten Studie des Kameraherstellers Nikon belegt, dass beim Fotografieren von den Eltern die Erstgeborenen bevorzugt werden. Bei der Umfrage handelt es sich nicht um eine rein deutsche Erscheinung, denn für diese Studie wurden in ganz Europa 15.592 Menschen aus 14 europäischen Ländern befragt. Die meisten Fotos gemacht haben mehr als die Hälfte (51 Prozent) der befragten Väter und Mütter von ihrem erstgeborenen Kind.

Studie belegt: Babys lernen das Sprechen von Mama

Bereits kurz nach der Geburt kennen Babys die Stimme ihrer Mutter sehr genau. Wissenschaftler fanden nun heraus, dass die mütterlichen Worte nicht nur das Spracherkennungszentrum im Gehirn aktivieren, sondern auch die Teile des Gehirns, die für das Sprechen lernen verantwortlich sind. Sind also Mütter die besten Sprachschulen

Was die Mutter isst, prägt den Geschmackssinn des Kindes

Eine kürzlich veröffentlichte Studie legt nahe, dass der Speiseplan der Mutter schon während der Schwangerschaft den späteren Geschmackssinn des Babys beeinflusst. Gibt es also ein vorprogrammiertes Essverhalten?

Alkohol bei Jugendlichen ist leider sehr beliebt

Eine aktuelle DAK-Studie besagt, dass Alkoholkonsum bei Jugendlichen sehr beliebt ist, denn mindestens einmal im Monat nehmen 43 Prozent an einem sogenannten Rauschtrinken teil. Bei diesem Gelage konsumieren diese direkt hintereinander in der Regel fünf Gläser Bier, Mixgetränke oder Schnaps. Weiterhin ergab die Studie, dass sogar ein Drittel der Befragten Drei Mal oder mehr im Monat Alkohol trinkt – und sich dabei sogar betrinkt. Für diese Umfrage zum Thema Alkoholkonsum wurden mehr als 4000 Kinder und Jugendliche befragt, die zwischen zehn und 18 Jahre alt sind. Über die Folgen sind sich die wenigsten bewusst, denn solche Rauschorgien können der Anfang einer Sucht sein.

Schlechte Auswirkungen kann eine mangelnde Fürsorge im Babyalter haben

Auf ihre Gesundheit im Erwachsenenalter kann es sich negativ auswirken, wenn Babys in den ersten Lebensmonaten nicht liebevoll umsorgt werden. Es können später dann riskante Blutwerte die Folge sein. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie. Dafür wurden 279 Männer und Frauen von Geburt an bis ins Erwachsenenalter von Forschern des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim und den Universitäten in Dresden, Potsdam und Magdeburg begleitet.

Studie: Fast-Food erhöht Asthma-Risiko bei Kindern

pixelio.de / peppermint-sue

Kinder, die häufig zu Hamburger, Cheeseburger, Pommes und Cola greifen, leiden häufiger an Asthma, einer der häufigsten chronischen Kinder-Krankheiten. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Universität Ulm. Macht fetthaltiges Essen also nicht nur dick, sondern auch asthmatisch?

Das Risiko einer Fehlgeburt steigt durch die Einnahme von Antidepressiva

Die normale Entwicklung des Fötus kann durch Depressionen in der Schwangerschaft gestört werden. Eine kanadische Studie zeigt jetzt, dass das Risiko einer Fehlgeburt auch durch eine Behandlung mit Antidepressiva erhöht werden kann. Oft war ein vorzeitiges Ende einer Schwangerschaft verbunden, wenn Medikamente aus der Gruppe der Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer eingenommen wurde. Gleiches galt auch für Behandlungen mit mehr als einem Mittel.

Die Mediziner schreiben im „Canadian Medical Association Journal“, dass es wichtig sei, über die Nutzen und Risiken von medikamentösen Behandlungen mit Schwangeren zu sprechen, die unter Depressionen leiden. Um nachzuweisen, wie stark durch Antidepressiva das Risiko einer Fehlgeburt tatsächlich steigt, würde die Aussagekraft der Studie nicht ausreichen. Darauf weist ein begleitender Kommentar hin. Unter Depressionen während der Schwangerschaft leiden etwa 15 Prozent. Laut Anick Bérard von der University of Montreal und Kollegen nehmen davon 3,7 Prozent ein Antidepressivum ein. Die Forscher werteten dafür Daten von 5124 Frauen, in der bisher größten Studie dieser Art aus, die während der ersten 20 Schwangerschaftswochen eine Fehlgeburt hatten. Mindestens ein Rezept für ein Antidepressivum erhielten während der Schwangerschaft 5,5 Prozent der Frauen.

Quelle