Artikel mit dem Schlagwort Studie

Wissenschaftler: Schwangere Frauen können vernünftig denken

Wissenschaftler der Australischen Nationalen Universität haben mit einer aktuellen Studie den alten Irrtum widerlegt, dass bei Frauen während der Schwangerschaft die Fähigkeit sinkt, “vernünftig zu denken”. Bis jetzt waren viele Menschen – und auch sogar Ärzte -überzeugt, dass bei Schwangeren bestimmte psychische Funktionen verletzt werden. So hieß es bislang oft, dass sich bei Schwangeren eine Unaufmerksamkeit entwickelt und das Gedächtnis abschwächt. Anhand der Studienergebnisse kamen die Forscher aber nun zu dem Ergebnis, dass es keine Veränderungen in der Arbeit des Gehirns vor der Schwangerschaft, im Laufe der Schwangerschaft und nach der Schwangerschaft gibt. Die Studie dauerte mehr als 20 Jahre und es nahmen über 7.500 Frauen daran teil.

Bei der Studie wurde keiner der Frauen genau mitgeteilt, dass es sich hierbei um ein Forschungsprojekt um dieses Thema handelt. Insofern konnte keine der teilnehmenden Frauen das Ergebnis durch eine Manipulation beeinflussen.

Eine der Wissenschaftlerinnen, Helen Kristensen , erklärte, dass es Magazine, Bücher und Zeitungen für schwangere Frauen gibt, die den Schwangeren regelrecht predigen, dass es während einer Schwangerschaft zur Abnahme des Denkvermögens kommt. Dieses viele Lesen dieses Problems erzeuge bei vielen Schwangeren letztendlich dann tatsächlich die Einbildung, sie verfügten über ein gesunkenes Denkvermögen. Hier wurden bei der Studie keine Unterschiede zwischen Schwangeren und „Nicht-Schwangeren“ festgestellt.

Quelle: Mail.ru

Kinder leiden vermehrt unter Schulstress

Aktuellen Umfragen zufolge leiden Kinder offenbar immer mehr an Schulstress. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) eine entsprechende Studie erarbeitet. Diverse veröffentlichte Ergebnisse dieser Umfrage zeigen auf, dass in Teilen Deutschlands gut jedes zweite Kind unter Leistungsdruck und Stress leidet. Demnach gibt es Regionen, in denen jedes zweite Kind von der Schule gestresst ist. Und sogar zweistellige Prozentzahlen gab es bei den Schülern, die sich bereits stark unter Druck gesetzt fühlten. Gründe hierfür sind natürlich die Angst vor schlechten Noten sowie der zunehmende Leistungsdruck.

Den bundesweiten Ergebnissen der Forsa-Umfrage zufolge gaben 23 Prozent der befragten Eltern an, dass die eigenen Kinder gestresst seien. Dies macht sich auch körperlich bemerkbar. Wie das Ergebnis der Umfrage unter den Eltern nämlich aufzeigt, haben im Schnitt 16 Prozent der schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren oft Kopfschmerzen. Ferner sind zehn Prozent der Kinder oft unausgeglichen oder leiden unter einer niedergedrückter Stimmung sowie unter Rückenschmerzen.

Schwangerschaft: Frühgeburt wird durch Gene beeinflusst

Unbemerkte Unterleibsinfektionen sind eine der Hauptgefahren für vorzeitige Wehen und Frühgeburten. Wie Forscher in den USA nun herausgefunden haben, können diese durch bestimmte Genvarianten beeinflusst werden. Demzufolge ist eine solche unbemerkte Infektion des Unterleibs in einem von drei Fällen Auslöser für eine Frühgeburt.

Bei der Studie in den USA hat das Forscherteam um Roberto Romero vom National Institute of Child Health and Human Development in Bethesda, Maryland, die Erbinformationen von mehr als 800 schwangeren Lateinamerikanerinnen sowie ihren Embryos untersucht. Alle diese Frauen war schon mindest einmal vorher schwanger und ihr Baby kam vor der 37. Schwangerschaftswoche auf die Welt (Für alle Männer: in diesem Fall wird von einer Frühgeburt gesprochen). Die Wissenschaftler haben während der Studie Blutproben von den Müttern entnommen. Gleiches machten sie auch mit der Nabelschnur der Föten. Anschließend wurden die Varianten von insgesamt 190 Genen untersucht. Diese spielen eine Rolle bei der Bekämpfung von Entzündungen im Mutterleib. Dabei fanden die Forscher heraus, dass bestimmte Genvarianten der Mutter sowie auch des ungeborenen Kindes für eine höhere Wahrscheinlichkeit einer Frühgeburt anfällig sind. Als sehr kritisch wurde dabei ein Gen mit dem Namen IL6R erkannt. Dieses nimmt auf Entzündungsprozesse im Körper Einfluss.

Von den Ergebnissen erhofft sich die Forschung, ein genetisch bedingtes größeres Rühgeburtsrisiko rechtzeitig zu erkennen. So könnten die betroffenen Mütter medizinisch individuell betreut werden. Damit kann die Chance auf eine Geburt zum festgelegten Termin steigen. Jedes Jahr kommen weltweit rund 13 Millionen Kinder zu früh auf die Welt.

Wo drückt der Schuh? Größenkontrolle der Schuhe bei Kindern wichtig

Interessantes hat nun eine österreichische Studie zum Vorschein gebracht. Der heute veröffentlichten Studie zufolge stehen nämlich bei drei Viertel der untersuchten Drei- bis Sechsjährigen die großen Zehen schief. Schuld daran sind zu kleine Schuhe, die falsch beschriftet sind, hieß es weiter. Herausgefunden haben dies Forscher der Medizinischen Universität in Wien bei der Untersuchung von 859 Kindern im Alter zwischen drei und sechs Jahren. Der Studie zufolge trugen 69 Prozent der Kinder zu kurze Straßenschuhe und 89 Prozent sogar zu kleine Hausschuhe. Veröffentlicht wurde die Studie im Fachjournal “BMC Musculoskeletal Disorders”.

Interessant hierbei: Laut den statistischen Berechnungen der Mediziner zeigte sich: Je kürzer die Schuhe, desto gravierender die Schiefstellung der großen Zehe. Die meisten Schuhgrößen sind den Angaben der Forscher zufolge falsch angegeben. Wie es weiter hieß, brauchen Kinderfüße zwölf bis 17 Millimeter Spielraum im Schuh. Von daher wird Eltern geraten, die Füße und die Innenlänge der Schuhe zu messen. So kann sichergestellt werden, dass die Schuhe passen.

Kinderzeugs.de meint: Toller Tipp, nicht nur für Eltern, sondern auch für den Fachhandel!

Quelle: Die Presse

Gewalttaten von Jugendlichen unter Alkoholeinwirkung steigen

Nach Angaben des ARD-Politikmagazins “Report Mainz” werden immer mehr Gewalttaten und Körperverletzungen von Jugendlichen unter Alkoholeinfluss begangen. Dies geht aus Vergleichszahlen hervor, die das ARD-Magazin auf Anfrage von elf der 16 Landeskriminalämter erhalten hat. Die Zahlen dokumentieren den Anteil von alkoholisierten Jugendlichen bei Körperverletzungsdelikten und Gewalttaten von Jugendlichen in den letzten Jahren. Hier wurde eine enorme Zunahme registriert. So stieg der entsprechende Wert in Rheinland-Pfalz von 10,6 Prozent (2000) auf 23 Prozent (2008). Ebenso gingen die Zahlen in Bayern von 10,8 Prozent (1996) auf 28,2 Prozent (2008) nach oben und in Brandenburg von 9,6 Prozent (2000) auf 20,1 Prozent (2008). Im Augenblick erfolgt eine systematische Auswertung der Daten für ganz Deutschland.

Dieses Problem kann nach Auffassung von Experten durch ein einheitliches Alkoholverbot für Jugendliche unter 18 Jahren gemindert werden. Dies fordert zumindest der Kriminologe Prof. Pfeiffer im “Report Mainz”. Demnach könnten brutale Gewalttaten von Jugendlichen verhindert werden, wenn es ein höheres Alterslimit für die Alkohol-Abgabe geben würde. Dies ist nach Angaben des Kriminologen das Ergebnis einer neuen Studie seines Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) mit dem Titel “Drogenkonsum im Jugendalter – Verbreitung, Bedingungsfaktoren und Zusammenhang mit Gewaltverhalten”. Hierbei sind deutschlandweit rund 45.000 Jugendlichen der neunten Jahrgangsstufe repräsentativ befragt worden. Ergebnis ist ein direkter Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Gewalttaten von Jugendlichen, erläuterte der Kriminologe.

Deutsche geben bis zu 1,5 Milliarden Euro für Nachhilfe aus

In Sachen privater Nachhilfe scheint es in Deutschland einen Boom zu geben. Wie aus einer gerade veröffentlichten Studie hervorgeht, nehmen gut 1,1 Millionen Schüler gegenwärtig regelmäßig Nachhilfeunterricht in Anspruch. Erstellt wurde die Studie von den Bildungsforschern Klaus und Annemarie Klemm im Auftrag der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh. Demnach langen die Deutschen für den Nachhilfeunterricht ihres Nachwuchses ordentlich in die Tasche. Denn für Kinder und Jugendliche werden zwischen 942 Millionen und fast 1,5 Milliarden Euro ausgegeben. (weiterlesen …)

Fluorid-Dosis in Zahnpasta ist vom Kindesalter abhängig

Laut einer aktuellen Studie ist die richtige Fluorid-Dosis in Zahnpasta vom Alter des Kindes abhängig. Dies zumindest kann der entsprechenden britischen Auswertung entnommen werden, bei der 75 klinische Studien zu Rate gezogen wurden. Ein interessantes Ergebnis, ist doch der optimale Fluoridgehalt in der Zahnpasta meist umstritten. Die Studie stammt von der Manchester School of Dentistry in England unter Leitung von Professor Helen Worthington. (weiterlesen …)

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