Schilder mit der Aufschrift „Eltern haften für ihre Kinder“ sind vermutlich jedem bekannt. Doch wie sieht es eigentlich mit der Haftung für die Kinder aus, wenn diese in einer Fremdbetreuung etwa in Kita, Kindergarten oder bei der Tagesmutter oder dem Babysitter sind? Gerade bei dem letzt genannten Personenkreis sollten Eltern nachfragen, wie das Kind versichert ist, wenn es zu einem Schaden oder im schlimmsten Falle auch zu einem Unfall kommt. (weiterlesen …)
Artikel mit dem Schlagwort Tagesmutter
Bin ich eine Rabenmutter?!
Viele Mütter gehen heute arbeiten. Durch den beständigen Ausbau von Betreuungsmöglichkeiten auch für Kinder unter drei Jahren, wird dies zunehmend zur Normalität. So bieten Krippen aber auch Tagesmüttern teilweise sehr individuelle Betreuungszeiten an, die den Wiedereinstieg in den Job schnell und Verhältnismäßigkeit problemlos ermöglichen. Doch je jünger das Kind, desto schneller sehen sich berufstätige Mütter mit einem Vorwurf konfrontiert, der manche arg ins Straucheln geraten lässt, nämlich eine Rabenmutter zu sein. (weiterlesen …)
Viel mehr Eltern wünschen sich einen Krippenplatz
Viel höher wie Kommunen, Bund und Länder bisher erwartet haben, sind die Zahlen der Eltern, die sich einen Krippenplatz für ihren Nachwuchs wünschen. Es möchten nämlich 39 Prozent aller Eltern ihre Kinder von Tagesmüttern oder Krippen betreuen lassen. Das hat zumindest eine Befragung des Deutschen Jugendinstituts (DJI) ergeben. Eine Betreuungsquote von 35 Prozent aller Kinder in einem Alter von bis zu drei Jahren hat das Bundesministerium in seinen Berechnungen bisher angenommen. Bei den Gesetzen zum Krippenausbau, die in den Jahren 2007 und 2008 verabschiedet wurden, war dieser Wert auch die entsprechende Grundlage.
Die Kommunen stehen nun vor zusätzlichen Schwierigkeiten, weil das DJI im Auftrag des Bundesfamilienministeriums die neue Zielmarke von 39 Prozent ermittelt hat. Nur 23 Prozent aller Kinder bis zu drei Jahren werden derzeit von Tagesmüttern oder in Krippen betreut, wie das Statistische Bundesamt angibt. Einen Rechtsanspruch auf frühkindliche Betreuung haben alle Eltern von August 2013 an. Nun sei ein Kraftakt der Länder und Kommunen nötig, erklärte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. Das neue Ziel sei bis zum Jahr 2013 zu erreichen, weil sich der Ausbau im letzten Jahr beschleunigt habe. Dass ein Ausbau mit höherem Tempo gelingen werde, hofft ebenfalls Thomas Rauschenbach, Chef des Deutschen Jugendinstituts. Auch er meinte, dass mit einer großen Kraftanstrengung dies zu schaffen wäre, auch wenn natürlich die 39 Prozent für die Kommunen ein Problem seien.
Alleinerziehender Vater verliert Job, weil es keine Betreuung für seine Tochter gibt
Einem alleinerziehenden Vater aus Horb ist gekündigt worden, weil ihm eine Betreuungsmöglichkeit für seine achtjährige Tochter fehlt. Dabei würde der Geschäftsführer der Firma ihn gern weiterbeschäftigen. Das zuständige Jugendamt Freudenstadt sah jedoch derzeit keine Möglichkeit einer zeitlich flexiblen Betreuung des Kindes durch eine Tagesmutter. Einen Tag nach Erhalt dieser Mitteilung des Jugendamtes hielt der alleinerziehende Vater seine Kündigung. (weiterlesen …)
Eine Scientologin als Tagesmutter für meine Kinder?
In München wurde einer Scientologin die Erlaubnis erteilt, weiterhin als Tagesmutter Kinder zu betreuen. Die 38-jährige Tagesmutter müsse fortan jedoch strenge Auflagen befolgen, so der bayerische Verwaltungsgerichtshof.
Initiativen fordern Familiengeld
In einem Brief an die Bundesfamilienministerin Kristina Schröder fordern die Initiative „Wir sind die Familie“ und das Institut für neue soziale Antworten (INSA) ein Familiengeld. Dieses solle anstelle des Kindergeldes in den ersten drei Jahren gezahlt werden. In dem Brief an die Ministerin regen die Bündnisse an, dass für das erste Kind 300 Euro Familiengeld, 350 Euro für das zweite Kind und 400 Euro für jedes weitere Kind gezahlt werden sollen. Dieses Geld sollte die häusliche Betreuung in der Familie unterstützen. Ferner könnte dieses Geld einer Familie helfen, wenn das Kind von einer Tagesmutter oder in einer Kindertagesstätte betreut werden muss. Denn dadurch entstehen für die Eltern deutlich höhere Kosten. (weiterlesen …)
Kinder mit Migrationshintergrund seltener außer Haus betreut
In den Kitas oder bei den Tagesmüttern sind Kinder mit einem Migrationshintergrund weniger zu sehen als Kinder mit zwei deutschen Elternteilen. Dies geht aus einem nun vorgestellten Bericht des Statistischen Bundesamtes hervor. Dieser besagt auch, dass die Zahl der Kinder in den Einrichtungen abnimmt, je jünger die Kinder sind.
Im März 2009 sind nur 47% der Kinder mit ausländischen Wurzeln außer Haus betreut worden, wobei mit 61% der Anteil der deutschen Kinder fast ein Drittel höher lag. Gravierender ist es bei den Kindern, die noch nicht einmal drei Jahre sind. In einer Krippe oder bei einer Tagesmutter werden nur 10,5% Kinder mit einem Migrationshintergrund betreut, während es bei Jungen und Mädchen deutscher Eltern 25% sind. Selbst in der Altersgruppe zwischen drei und sechs Jahren liegt die Quote auch hier mit 84% zu 92% ebenfalls niedriger bei Kindern mit mindestens einem deutschen Elternteil.
Den Angaben zufolge, wurde die Anzahl der Kinder mit oder ohne Migrationshintergrund in der Bevölkerung durch eine Auswertung von Bevölkerungsstatistik und Mikrozensus ermittelt.





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