Artikel mit dem Schlagwort Vater

Urteil: Kein Unterhaltsvorschuss für Kinder auf Mallorca

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Koblenz hat nun ein interessantes Urteil gefällt, das insbesondere Eltern interessieren dürfte, bei denen ein Elternteil auf Mallorca lebt. Denn das Gericht entschied nun, dass der Donnersbergkreis keinen Unterhaltsvorschuss an eine Mutter zahlen muss, die gemeinsam mit ihren Kindern auf der Sonneninsel Mallorca lebt. Das OVG lehnte eine dementsprechende Klage der beiden Kinder ab, die auf der spanischen Mittelmeerinsel leben. Nach Auffassung des Gerichts richtet sich der Unterhaltsanspruch auf staatliche Leistungen nach den sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen in Deutschland. Daher könne nur eine Person Anspruch auf einen Unterhaltsvorschuss erheben, der seinen Wohnsitz hierzulande habe. (Az.: 7 A 10994/09.OVG).

Da der im Donnersbergkreis lebende Vater keinen Unterhalt für die beiden Kinder bezahlte, beantragte die Mutter vergeblich einen Unterhaltsvorschuss bei der Kreisverwaltung. Es folgte die Abweisung der folgenden Klage vor dem Verwaltungsgericht, dessen Entscheidung das OVG Koblenz nun bestätigte.

Der deutschen Gesetzgebung zufolge steht einem Kind bis einschließlich zum zwölften Lebensjahr ein Vorschuss nur dann zu, wenn das Kind bei einem Elternteil hierzulande aufwächst. Diese Regelung verstößt nach Auffassung der Koblenzer Richter nicht gegen das europarechtlich garantierte Recht auf Freizügigkeit.

Kinder mussten in Dreck und Müll leben – Bewährungsstrafen

In Berlin ist ein Elternpaar heute zu Bewährungsstrafen von sechs und acht Monaten wegen Verletzung der Fürsorgepflicht verurteilt worden. Die Eltern haben eine damals zwei Jahre alte Tochter und einen Sohn von gerade einmal ein paar wenigen Monaten regelrecht verkommen lassen. Zwischen Sommer 2007 und Ende April 2009 führte die Familie in Berlin-Spandau offenbar ein Leben im Müll. Vor Gericht machten sich der 23jährige Mann und die 21jährige Frau gegenseitig Vorwürfe. Scheinbar war die Mutter überfordert und der Vater verließ die Familie im Herbst 2008.

Wie bei dem Verfahren in Berlin zur Sprache kam, sind die Eltern im Kindergarten mehrfach angesprochen worden. Die Mitarbeiterinnen wiesen auf Sprachprobleme, schmutzige Kleidung und mangelnde Pflege hin. Antwort der Eltern: „Jaja“ – geändert hat sich indes nichts. Selbst das eingeschaltete Jugendamt kam mit Reden nicht weiter. Daraufhin wurde die Polizei eingeschalten. Den Beamten bot sich beim Öffnen der Wohnung offenbar ein schreckliches Bild: Schimmel, Schmutz, Insekten und Müll – wie schon vom bestialischen Gestank zu erwarten. Angeblich war die Mutter “gerade dabei aufzuräumen”.

Die Frau will ihre Kinder zurück und arbeitet momentan gut mit dem Jugendamt zusammen.

Quelle: Tagesspiegel

Kindergesundheit: Väter mit anderen Augen als Mütter

Wenn es um die Gesundheit der eigenen Kinder geht, gibt es zwischen Vätern und Müttern einen erheblichen Unterschied. Zu diesem Ergebnis kommt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Während Mütter mal schneller eine Krankheit beim eigenen Kind erkennen, sind da Väter längst nicht so schnell mit von der Partie. Denn im Allgemeinen schätzen Väter die Gesundheit ihrer Kinder wesentlich positiver ein, als das bei Frauen der Fall ist. Für die repräsentative Umfrage wurden von Forsa im vorigen Monat 1.000 Personen befragt, in deren Haushalt ein Kind zwischen sechs und 18 Jahren lebt.

So sind es gerade einmal vier Prozent der Männer, die wahrnehmen, dass das eigene Kind sehr oft erkältet ist oder unter Kopfschmerzen leidet. Bei den Müttern sind dies gute 15 Prozent, hieß es im Ergebnis der Umfrage. Ebenso nahmen lediglich drei Prozent der Väter wahr, dass ihr Kind unter Atemwegserkrankungen wie Bronchitis oder Asthma leidet – bei den Müttern waren es fünf Mal mehr. Ebenfalls wurden das sogenannte Zappel-Philipp-Syndrom und Schlafstörungen von den Müttern deutlicher wahrgenommen als von den Vätern.

Gründe hierfür sind nach Angaben von Psychologen, dass die Kinder noch immer überwiegend von den Müttern betreut werden. Väter hingegen bekommen von den Symptomen oft nichts mit oder nehmen sie nicht als solche wahr. Zudem bewerten Frauen und Männer Gesundheit und Krankheit generell anders.

Boris Becker: Späte Väter sind bessere Eltern für Kinder

Der einstige Wimbledonsieger im Tennis, Boris Becker, glaubt, dass späte Väter die besseren sind. Wie er in einem Interview mit der Zeitschrift “Bunte” feststellte, wüssten Väter, die noch jung sind, die große Gnade der Geburt noch nicht wirklich richtig einzuschätzen. Denn in diesem Alter seien Väter noch stark mit sich selbst beschäftigt. Dies sagte der 42jährige Boris Becker, dessen Frau Lilly in den nächsten Tagen das erste gemeinsame Kind der Beiden auf die Welt bringen wird. Boris Becker wird dann zum vierten Mal Vater. Das Alter lehre, bewusster und dankbarer mit unserem sowie auch mit neuem Leben umzugehen.

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In dem Interview bestätigte Boris Becker übrigens die Gerüchte, dass sein viertes Kind zum dritten Mal ein Sohn wird, übrigens nicht. «Lassen wir uns vom kleinen Wunder überraschen. Wichtig ist nur, dass das Baby gesund ist und alles dran, was dran sein muss.» Allerdings betonte der 42jährige, dass es ein absolutes Wunschkind sei.

Quelle: Borkener Zeitung

Ein Kind bedeutet Energieschub für Männer

Dass frischgebackene Väter voller Tatendrang, Energie und Schwung sind, ist offenbar nicht nur ein weit verbreitetes Denken. Eine aktuelle Studie hat dies nun vielmehr bestätigt. Demnach erklärten in einer repräsentativen Forsa-Umfrage fast 3/4 der Väter, dass Ihnen der Nachwuchs neue Energie verleiht. Genauer gesagt gaben dies 74 Prozent der Männer mit Kinder an. Nur zehn Prozent weniger (64) erklärten, sie seien seit der Ankunft des Kindes seelisch ausgeglichener. Die Umfrage wurde im Auftrag der Zeitschrift “Men’s Health” und der DAK ausgeführt. Hierzu wurden 501 Väter mit mindestens einem Kind befragt. Dieses musste maximal drei Jahre alt sein.

Überraschenderweise nur 12 Prozent gaben an, sie würden unter ständiger Erschöpfung und Müdigkeit leiden, seit das Kind geboren wurde. Und ganze acht Prozent erklärten, sie seien gesundheitlich angeschlagen seit der Nachwuchs auf die Welt gekommen ist. Der Anteil der gestressten Väter erhöht sich dagegen mit der Zahl der Kinder. So berichteten 30 Prozent der Väter mit einem Kind, sich ab und zu überfordert zu fühlen. Die Umfrage wurde im Auftrag der Zeitschrift “Men’s Health” und der DAK ausgeführt. Hierzu wurden 501 Väter mit mindestens einem Kind befragt. Dieses musste maximal drei Jahre alt sein.

Gericht: Kindergeld gehört zum Einkommen der Eltern

Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim hat nun eine Entscheidung gefällt, wonach sich Eltern auch mit dem Kindergeld beteiligen müssen, wenn es um die Kosten für die Unterbringung eines Kindes in einem Heim oder in einer Pflegefamilie geht. Dem Urteil zufolge dürfen die Behörden das Kindergeld als Eltern-Einkommen ansehen und in der Kalkulation berücksichtigen. Hierbei ist es dem Urteil zufolge egal, ob es sich beim Kindergeld um die Zuwendung für das betroffene Kind handelt oder um das Kindergeld für einen anderen Sprössling der Familie. Wie es weiter hieß, klagten in drei jüngst von dem Gericht entschiedenen Fällen alleinverdienende Väter. Sie sahen ihre Belastungsgrenze überschritten. Die Urteile sind dem Gericht zufolge noch nicht rechtskräftig und eine Revision beim Bundesverwaltungsgericht ist möglich.

Zuvor hatte das Stuttgarter Verwaltungsgericht den Klagen teilweise stattgegeben. Dieses hatte das Kindergeld der jeweiligen Geschwister dem Einkommen nicht hinzugerechnet. Das Mannheimer Gericht nun hat sich in seinen Urteilen auf auf das Sozialgesetzbuch VIII berufen. Demzufolge sind sämtliche Einkünfte zum Einkommen zu rechnen. Hierbei sei keine Abweichung möglich, da es im Gesetz keine ausdrückliche Zweckbestimmung des Kindergeldes geben würde, urteilten die Mannheimer Richter. Damit kam der Verwaltungsgerichtshof zwar zu einer anderen Einschätzung als die Stuttgarter Richter, doch ändert sich für die klagenden Väter durch die Urteile nichts. Denn hier greift die Härtefallregelung. So begründeten die Richter dies damit, dass die Unterhaltsansprüche für die anderen Kinder geschmälert worden wären. So müssten die Väter eben auch für das untergebrachte Kind zahlen.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Väter überhören nachts das Baby-Weinen!

Tja, Männer – wir sind entlarvt…zumindest wenn man der aktuellen Ausgabe des Apothekermagazins “BABY und Familie” Glauben schenken darf. Denn in der aktuellen Ausgabe des Magazins heißt es, dass Babys bei ihren Väter nachts nicht immer gut aufgehoben sind. Denn Väter überhören nachts das Weinen ihrer Babys eher als die Mütter. Denn das Wimmern der Kleinen hat es bei Männern nicht einmal in die Top-Ten-Liste der Wachmacher geschafft, heißt es in der aktuellen Ausgabe des Apothekenmagazins “BABY und Familie”. Herausgefunden haben dies wohl britische Forscher. Nun ja, wird sich so manch ein Vater sagen, die Engländer haben auch das Fußballspiel erfunden, sind aber seit über 40 Jahren ohne WM-Titel…

Nun ja, wie auch immer, Frauen schnitten in der Studie erwartungsgemäß besser ab. Denn laut den britischen Forschern werden Frauen durch Baby-Geschrei aufgrund der Urinstinkte schneller wach als durch jedes andere Geräusch. Scheint so als ob britische Männer wohl nicht Schnarchen oder mit den Zähnen knirschen…

Quelle: Presseportal

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