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Familien- /Kinderschutz der gesetzlichen und privaten Krankenkassen

Foto: Pixelio.de / Simbamo

Vergleicht man die Leistungen der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung, so schneiden die privaten Krankenkassen in der Regel immer besser ab. Allerdings haben auch die gesetzlichen Kassen einen Trumpf im Ärmel und der heißt Familienversicherung. Besitzt ein Familienmitglied kein monatliches Einkommen über 400 Euro, so ist es automatisch beim Hauptverdiener kostenlos mitversichert.

Gerade mit Kindern sind Versicherungen wichtig

Versicherungen genießen vielerorts heutzutage eher einen negativen Ruf. Dies liegt vor allem an windigen Versicherungsvertretern oder sogenannten Finanzdienstleistern, die letztendlich nur an ihre Provision denken (nicht alle sind so, das ist uns schon bewusst). Dennoch sollten sich aber gerade Familien der Notwendigkeit von Versicherungen bewusst sein. Denn gerade eine Hausrat- oder Haftpflichtversicherung kann in Haushalten mit Kindern von enormer Bedeutung sein. Und dass die Liebsten mit einer Lebensversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung keine bange Zukunft vor sich haben, versteht sich fast von selbst. Kinderzeugs.de hat hierfür nun seinen Internetauftritt um eine extra Seite zum Thema Familienversicherungen erweitert, die ab sofort online ist. Denn Sicherheit geht uns alle an!

Kinder: Extra-Versicherung für Zähne überflüssig

Eine spezielle Zahnzusatzversicherung für Kinder ist selbst bei günstigen Tarifen in der Regel nicht lohnenswert. Denn die Tarife, die lediglich bis zu zwei Euro im Monat kosten, übernehmen normalerweise nur den Zahnersatz. Und dieser ist nach Angaben von Thorsten Rudnik – Vorstand des Bundes der Versicherten (BdV) wegen der insgesamt verbesserten Zahnhygiene sehr selten geworden. Fazit des BdV-Vorstandes in Sachen der Extra Versicherung: „Ich würde sie den Eltern ausreden“. Kinderzähne werden heutzutage in der Regel nur bei Unfällen ersetzt – sowie auch bei erblichen Vorbelastungen. Aber genau in diesen Fällen ist eine Versicherung des Kindes eher fraglich.

Stattdessen gab es von Rudnik den Ratschlag an Eltern, monatlich Geld für Gesundheitskosten zur Seite zu legen. So wie eine Familie beispielsweise auch für einen Fernseher oder eine Waschmaschine spare. Denn die gesetzliche Krankenkasse trage nach wie vor einen Teil der Kosten, selbst für kieferorthopädische Behandlungen, sofern sie medizinisch notwendig sind. Sollten trotzdem Zusatzkosten entstehen, seien diese in der Regel bei Kindern überschaubar, erklärte Rudnik.

Quelle: Frankfurter Rundschau