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Karies schon vor dem ersten Zahn

Bild: flickr.com/ff137

Babys haben zwar noch keine Zähne, Karies allerdings sich kann dennoch bereits im Mund angesammelt haben. Meist liegt die Ursache für die Bakterien in der Übertragung von Eltern oder auch Großeltern. In den meisten Fällen war der Schnuller des Kindes Quelle des Übels.

Zähneputzen ist (k)ein Kinderspiel

Bild: Bettina Bels/pixelio.de

Der Durchschnitt aller Kinder bekommen im Alter von etwa 6 Monaten den allerersten Zahn. Voller Stolz zeigen Eltern gern allen, das ihr Kind nun den Schritt vom Säugling zum Kleinkind macht. Die Zeit des Stillens geht dem Ende zu, es wird Zeit, sich neben dem Brei auch nach anderen Nahrungsmitteln, die für Kleinstkinder geeignet sind, umzuschauen. Eines jedoch wird häufig außer Acht gelassen, die Zahnpflege. Denn diese kann schon mit dem ersten Zahn begonnen werden.

Erste Hilfe beim Zahnen

Der Durchbruch der Milchzähne kann Kindern ziemlich zu schaffen machen. Neben Schmerzen kommen auch häufig erhöhte Temperatur oder sogar hohes Fieber hinzu. Eltern wollen ihrem Kleinkindern natürlich helfen, sind aber schnell am Ende ihrer Weisheit, ein Saft oder Zäpfchen gegen die Schmerzen ist nämlich selten der richtige Weg, um den Kindern im Falle des schmerzhaften Durchbruchs der ersten Milchzähne zu helfen.

Kinder: Extra-Versicherung für Zähne überflüssig

Eine spezielle Zahnzusatzversicherung für Kinder ist selbst bei günstigen Tarifen in der Regel nicht lohnenswert. Denn die Tarife, die lediglich bis zu zwei Euro im Monat kosten, übernehmen normalerweise nur den Zahnersatz. Und dieser ist nach Angaben von Thorsten Rudnik – Vorstand des Bundes der Versicherten (BdV) wegen der insgesamt verbesserten Zahnhygiene sehr selten geworden. Fazit des BdV-Vorstandes in Sachen der Extra Versicherung: „Ich würde sie den Eltern ausreden“. Kinderzähne werden heutzutage in der Regel nur bei Unfällen ersetzt – sowie auch bei erblichen Vorbelastungen. Aber genau in diesen Fällen ist eine Versicherung des Kindes eher fraglich.

Stattdessen gab es von Rudnik den Ratschlag an Eltern, monatlich Geld für Gesundheitskosten zur Seite zu legen. So wie eine Familie beispielsweise auch für einen Fernseher oder eine Waschmaschine spare. Denn die gesetzliche Krankenkasse trage nach wie vor einen Teil der Kosten, selbst für kieferorthopädische Behandlungen, sofern sie medizinisch notwendig sind. Sollten trotzdem Zusatzkosten entstehen, seien diese in der Regel bei Kindern überschaubar, erklärte Rudnik.

Quelle: Frankfurter Rundschau