Teenager brauchen die Rebellion

Bild: flickr.com/ Palliativo

Kommt das Kind in die Pubertät, so kommen auf die Eltern, wieder einmal, schlaflose Nächte zu. Zwar ist es jetzt nicht mehr das schreiende Baby, welches den nächtlichen Schlaf raubt, dafür die Sorgen um das Kind. Zur Rebellion der Teenager gehören ein eigener Kleidungsstil ebenso, wie auch Frisuren, Piercings oder Tattoos. Für Eltern gilt nun vor allem, Ruhe bewahren und sich schon im Vorfelde klar zu machen, wie weit die neue Selbstverwirklichung ihres heranwachsenden Kindes gehen darf.

„Ich bin doch nicht wie ihr!“

Irgendwann durchlaufen Jugendliche die Phase der Identitätsfindung. Dabei versuchen sie sich von der Welt der Eltern abzugrenzen, die einen mehr, die anderen weniger. Ausdruck findet dies sowohl innerlich als auch äußerlich. Egal wie stark ausgeprägt diese Abgrenzung ist, für die Heranwachsenden ist dies Teil des Selbstfindungsprozesses, auch wenn es für die Eltern nur schwer ist, dies teilweise zu tolerieren. Gerade jedoch provokantere Äußerlichkeiten verlangen von Eltern viel Ruhe und aber auch klare Grenzen, die schon zuvor sein sollten.

Körperschmuck und bunte Haare

Pubertierende Teenager wollen vor allem eins, anders sein, immer wieder. Auch wenn ihnen selbst dies kaum bewusst ist, so kann sich ihr Kleidungsstil binnen eines Monats komplett umkehren. Ist es zunächst der eher flippige, bunte Modestil, kann es schnell schon zu einem an der Punkmode orientierten Look mit interessanter Frisur bis hin rein schwarzer Kleidung gehen. Dabei ist es einfach, immer wieder neue Stile zu finden, wenn es nur Haare und Kleidung betrifft. Anders ist es mit Piercings oder Tattoos. Selbst wenn Eltern selbst tätowiert oder gepierct sind und dies auch für die Kinder nicht ablehnen, so sollte doch bedacht werden, dass diese Form des Körperschmucks dauerhaft und ein Leben lang bleiben wird, beziehungsweise nur unter sehr großem Aufwand und zumeist auch nicht spurlos entfernt werden kann. Mit 16 Jahren mag das Tribal am Rücken, der Schmetterling auf der Brust heiß geliebt sein, mit 16 Jahren hingegen nur noch peinlich. Als Alternative zum Tattoo bieten sich für Teenager beispielsweise Körperbemalungen an. Hier gibt es spezielle Farben, die unterschiedlich lang auf der Haut bleiben und denen auch ein Schwimmbadbesuch nichts ausmacht. Dennoch verschwinden sie mit der Zeit oder lassen sich schnell und einfach wieder entfernen.

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