Tiere unterm Tannenbaum

Bild: flickr.com/ optikfluffel

Viele Eltern werden auch in diesem Jahr wieder auf dem Wunschzettel ihrer Kinder ein Tier finden. Wie in jedem Jahr werden auch wieder viele Tiere unter dem Weihnachtsbaum zu finden sein, leider aber auch fast ebenso viele Tiere im Januar oder Februar im Tierheim dann auf ein neues Zuhause warten müssen.

„Mama, ich möchte sooooo gern einen Hund haben!“ Der Wunsch nach einem Tier ist bei vielen Kindern sehr groß. Leider aber sind sich Kinder der Verantwortung, die ein Tier mit sich bringt, nicht bewusst. Egal ob Hund, Katze, Meerschweinchen oder Kanarienvogel, alle Tiere brauchen Pflege und Zuwendung, wenn auch in unterschiedlich intensivem Umfang.

Ob ein Kind die Verantwortung für ein Tier übernehmen kann hängt stark vom Alter und der emotionalen Reife des Kindes ab. Sicherlich haben Haustiere und die Verantwortung für ein Tier eine positive Wirkung auf Kinder. Allerdings sollte bedacht werden, dass ein Grundschulkind sicherlich nicht in der Lage sein wird, sich selbstverantwortlich um das Tier zu kümmern, so sehr es sich auch ein haustier wünscht. Letztlich bleibt die Hauptverantwortung bei den Eltern.

Gerade auch wenn Tiere zu Weihnacten verschenkt werden, werden sie schnell wie ein „Spielzeug“ nicht aber wie ein Lebewesen angesehen. Die ersten Wochen ist das Haustier noch neu und es wird mit Freuden die Pflege übernommen. Je jünger die Kinder, desto schneller allerdings ist die anfängliche Euphorie auch wieder vorüber und das Tier wird schnell vernachlässigt.

Selbst wenn das Kind reif und alt genug für ein eigenes Haustier ist, so es nicht unter dem Weihnachtsbaum einen „Freund auf vier Beinen“ finden. Eltern können besser nach dem Fest mit ihren Kindern ins Tierheim gehen und einem heimatlosen Tier von dort ein neues Zuhause geben.

One Response to Tiere unterm Tannenbaum

  1. GG sagt:

    Nun ja, wenn dann nächstes Jahr die Eurokrise und der Irankonflikt so richtig zuschlagen, dann landen viele dieser Tiere auf der Strasse, wie diejenigen der Spanier und Engländer in Spanien, die sich ihre teuren Fincas nicht mehr leisten konnten …

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