Tipps für das Aufräumen des Kinderzimmers

Das Kinderzimmer ist das persönliche Reich des Nachwuchses und auch Schauplatz des ein oder anderen Kampfes. Wenn es nämlich darum geht, Ordnung im Kinderzimmer zu halten, geraten Eltern und Kinder häufiger aneinander. Deshalb sollte man Kindern schon so früh wie möglich beibringen, wie man das Zimmer aufräumt und ihnen als gutes Beispiel voran gehen.

Natürlich kommt es auch immer auf das jeweilige Alter des Kindes an, was man von ihm erwarten kann. Mit den folgenden Tipps sollte man das Chaos im Kinderzimmer mit der Zeit jedoch in den Griff bekommen. Im Internet findet man dann viele weitere hilfreiche Hinweise zum Aufräumen des Kinderzimmers.

Den richtigen Zeitpunkt abpassen

Vielfach scheitert das Aufräumen einfach nur daran, dass Eltern zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt darauf bestehen. Spielt das Kind gerade, so wird es mit Sicherheit keine große Lust haben, sein Spiel zu unterbrechen, um das Zimmer aufzuräumen.

Man sollte ihm zumindest 15 bis 20 Minuten Zeit lassen, um das Spiel langsam zu beenden. Wurde etwas im Zimmer aufgebaut, zum Beispiel aus Bauklötzen oder Legosteinen, so sollte man tolerieren, dass es zumindest bis zum nächsten Tag im Kinderzimmer stehen bleibt. Nur wenn man zeigt, dass man solche Dinge schätzt, kann man das Kind dazu bewegen, dafür herumliegende Kleinteile aus dem Weg zu räumen.

Es macht Sinn dem Kind früh beizubringen, dass immer erst etwas weggeräumt werden muss, bevor man etwas neues zum Spielen holt. Allerdings darf man diese Regelung auch nicht allzu streng nehmen, denn manchmal werden während des Spielens einfach neue Ideen aufgegriffen und noch anderes Spielzeug dazu genommen.

Spielerisches Aufräumen gelingt am leichtesten

Grundsätzlich sollte man das Aufräumen des Kinderzimmers fest in den Alltag integrieren. Ideal ist der Abend, am besten vor dem Schlafengehen, man kann ja eine feste Zeit ausmachen.

Räumt man das Kinderzimmer täglich auf, so wird es schnell zur Routine und nimmt dann auch nicht viel Zeit in Anspruch, weil gar nicht erst so viel Chaos entstehen kann.

Meistens genügt es, wenn man 10 bis 15 Minuten einplant, man kann ja auch den Wecker jeden Tag auf eine bestimmte Uhrzeit stellen, dann ruft ein akustisches Signal zum Aufräumen auf.

Aufräumen soll nicht als große Last empfunden werden, wer es mit Spaß in Verbindung bringt, wird mehr Erfolg bei seinen Kindern haben. Gerade bei kleineren Kindern kann man sogar eine Art Wettbewerb starten, indem man zum Beispiel herausfindet, ob ein Elternteil die Bücher schneller aufgeräumt bekommt als das Kind seine Autos.

Bauklötze oder Legosteine bekommt man schneller aufgeräumt, wenn man sie mit einer Schaufel und einem Besen zusammenkehrt. Kinder sollten beim Aufräumen nie überfordert werden, das gilt vor allem für die Kleinsten.

Schon Kindern ab einem Jahr kann man ganz leichte Aufgaben übertragen und es sie somit beim Aufräumen zumindest helfen lassen. Die einzelnen Aufgaben werden stets nacheinander erteilt, so dass sie gut behalten werden können.

Am besten sind Spielsachen für Kleinkinder in Kisten untergebracht, da fällt das Ordnunghalten viel leichter. Lob darf beim Aufräumen auf keinen Fall fehlen, man sollte immer zeigen, wie stolz man darauf ist, dass das Kind schon so groß ist.

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