Tipps für Fahrradtouren mit Kindern

Foto: flickr.com / UltraRob

Für viele Menschen beginnt vielleicht die schönste Zeit des Jahres mit dem Frühlingsanfang am 21. März. Familienausflüge werden geplant – wie beispielsweise eine Radtour. Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) gibt einige Tipps, worauf die Eltern unbedingt achten sollten, damit die Sicherheit beim Radfahren nicht zu kurz kommt und die Kleinen von Anfang an Spaß am Radeln haben.

Bei Kindern bleiben leider kleinere und bisweilen auch größere Unfälle oft nicht aus – trotz aller Vorsichtsmaßnahmen. Eltern und Kinder sollten sich gut vorbereiten um das Unfallrisiko so weit wie möglich zu reduzieren. Bevor der Radelspaß für die Kleinen losgeht gibt es ein paar Tipps von der DVAG.
Zum Einstieg ist ein Laufrad ideal. Damit können Kinder ab zwei Jahren schon beweglich sein. Sie lernen die Balance zu halten und es fällt ihnen später leichter mit dem richtigen Rad zu fahren. In einen Alter von vier bis fünf Jahren sollte der Umstieg auf ein Kinderfahrrad erfolgen. Die Größe des Fahrrads ist dabei ein wichtiger Aspekt. Das Kind sitzt sonst zu unsicher auf dem Sattel und es kann nicht richtig die Pedale bedienen. Außerdem ist auch der richtige Lenker wichtig, denn wenn dieser zu breit ist, kann es schlecht das Rad kontrollieren. Auf Stützräder sollte laut DVAG ganz verzichtet werden. Diese können ein Hindernis sein, und die Kinder können nicht gut lernen wie sie das Gleichgewicht halten, und die richtige Kombination finden zwischen Bremsen, Lenken und Treten. Zudem gewöhnen sich Kinder laut DVAG mit Stützrädern gern eine falsche Kurvenhaltung an, die später erst abtrainiert werden muss. Das Fahrrad muss auch richtig eingestellt werden, bevor die Tour losgeht. Im Stand müssen die Kinder im Sattel mit den Füßen den Boden und mit den Händen den Lenker erreichen. Wenn in der untersteten Pedalstellung das Kind das Bein fast durchdrücken kann, tritt es besonders leicht. Nicht zu vergessen ist ein Fahrradhelm. Nie ohne Kopfschutz sollten die Kids fahren, auch wenn es keine Helmpflicht für Kinder in Deutschland gibt. Beim Kauf eines Helms ist auch zu beachten, dass dieser in der richtigen Größe gekauft wird, und vor allem nicht zu groß ist – zudem können sich Eltern an der Prüfnorm CE 1078 orientieren, eine der strengsten in Europa. Auch die Helmgurte sollten richtig eingestellt sein, auch dies ist immer zu überprüfen.
Ein wenig Verbandszeug sollte bei Radtouren ebenfalls dabei sein, bestehend aus atmungsaktiven Pflastern (Wundschnellverbänden), Verbandpäckchen und Dreieckstuch, denn schnell führt ein Sturz zu einem aufgeschlagenen Knie oder Ellenbogen.
Die DVAG empfiehlt generell, eine Unfall- oder Kinderinvaliditätsversicherung abschließen, damit diese für den Ernstfall besser abgesichert sind. Trägt ein Kind aufgrund eines Unfalls eine Krankheit oder Gesundheitsschäden davon, die zur Pflegebedürftigkeit oder Schulunfähigkeit führen kann, springt diese ein.

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