Trickfilme mit Kindern selber machen

Kinder jeden Alters lieben Trickfilme, das gilt jedoch in besonderem Maße für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter, also etwa zwischen 3 und 10 Jahren. In diesem Alter können sich die Kinder besonders gut mit den Figuren identifizieren, die Märchen- und Traumwelten entsprechend fast perfekt ihrer Fantasie.

Doch wie klasse wäre es, wenn man mit seinen Kindern einen eigenen Trickfilm drehen könnte? Mit den heutigen technischen Möglichkeiten braucht man kein Filmstudio, und auch Eltern können ein solches Projekt mit ihren Kleinen angehen.

Dabei kommt es gar nicht auf ein perfektes Ergebnis an, denn der Spaß steht eindeutig an erster Stelle. Es ist auch überhaupt keine teure Ausrüstung notwendig, denn schon mit einfachsten Mitteln, und vor allem viel Kreativität und Fantasie, lassen sich Trickfilme umsetzen.

Die Vorbereitungen für den Trickfilm

Zunächst geht es darum, sich eine tolle, spannende Geschichte auszudenken, am besten zusammen mit den Kids. Beim ersten Mal sollte man allerdings nicht gleich übertreiben und sich langsam an dieses Hobby heranwagen.

Die Geschichte wird am besten grob in einen Anfang, einen Mittelteil mit Höhepunkt und einen Schluss gegliedert. Um die Geschichte später bildlich umzusetzen hat man verschiedene Möglichkeiten.

Man kann verschiedene Zeichnungen oder Collagen anfertigen, doch auch eine Umsetzung mit Hilfe von Fotografien, Knetfiguren oder Stofftieren ist denkbar. Für das Drehen des Trickfilms kann man alle möglichen Materialien und Hilfsmittel einsetzen, der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Los geht’s – Die Dreharbeiten können beginnen

Egal für welche Technik man sich letztendlich entscheidet, die einzelnen Szenen werden gestellt oder gezeichnet und anschließend mit einer Digitalkamera festgehalten. Diese sollte eine möglichst hohe Auflösung haben, damit die Bilder qualitativ in Ordnung sind.

Um dem Trickfilm mehr Leben einzuhauchen, sollte man ihn auch mit einem Ton unterlegen. Falls die Kamera eine Aufnahmefunktion hat, kann man diese natürlich nutzen, ansonsten verwendet man ein separates Aufnahmegerät. Um sich an das neue Genre heranzutasten würde es für den Anfang auch schon ein Stummfilm tun.

Jetzt geht es an das Schneiden der Aufnahmen, dazu muss man einen Rechner bemühen. Die einzelnen Dateien werden also auf den Computer übertragen. Die einfachste Variante wäre, eine Diashow zu erstellen.

Viel professioneller und beeindruckender wird der Trickfilm jedoch, wenn man eine spezielle Software dafür verwendet. Für die Videobearbeitung findet man im Internet kostenlose Programme, die natürlich in ihrem Umfang etwas beschränkt sind.

Um sich erst einmal mit dem Thema zu beschäftigen, reichen diese sicherlich aus. Findet man Gefallen an der Erstellung von Trickfilmen mit Kindern, so bekommt man entsprechende Software auch schon für unter 50 Euro.

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