Tschüss Schnuller

Foto: Lisa Schwarz/pixelio.de

Babys kommen mit einem natürlichen Saugreflex zur Welt. Dabei bietet das Saugen den Neugeborenen nicht nur Nahrungsaufnahme an der Brust der Mutter oder am Fläschchen. Schon allein das Nuckeln an einem Schnuller beruhigt und vermittelt das Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit, da es mit dem positiven Gefühl der Nahrungsaufnahme bei der Mutter verbunden wird. Daher bieten viele Eltern ihren Babys von Anfang an den Schnuller an. Jedoch sollte dieser nicht zu lange in Gebrauch sein. Etwa ab einem Jahr sollte die Entwöhnung vom Schnuller beginnen.

Logopäden und Zahnärzte empfehlen Eltern, deren Kinder einen Schnuller regelmäßig nutzen, ab spätestens einem Jahr langsam damit zu beginnen, das Kind von diesem zu entwöhnen. Ein Anzeichen für den richtigen Zeitpunkt ist dabei beispielsweise, wenn ein Kind selbstständig aus einem Becher oder Glas zu trinken beginnt. Zu diesem Zeitpunkt nimmt das natürliche Saugbedürfniss ab und der Schnuller wird somit überflüssig.

Allerdings sind viele Kinder zu diesem Zeitpunkt noch nicht bereit, völlig auf den geliebten Schnuller zu verzichten. Dennoch sollte zumindest am Tag auf das dauernde Tragen des Schnullers verzichtet werden und dieser nur noch beispielsweise zum Einschlafen genutzt werden. Bei einem zu lange getragenen Schnuller können neben Verformungen des weichen Gaumens und Fehlstellungen der Zähne vor allem auch Probleme beim Spracherwerb auftreten.

Bei den meisten Kindern wird der Schnuller endgültig zwischen dem zweiten und vierten Lebensjahr von ganz allein abgegeben, wenn nicht, müssen die Eltern notfalls mit Tricks einschreiten. Zu diesen gehören neben der Schnuller Fee auch ganz profan das heimliche „Entsorgen“ des alten Schnullers, der einfach verschwunden zu sein scheint.

 

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