Vorsorgeuntersuchungen sollten immer wahrgenommen werden

Bild: pixelio.de / meltis

Schon vor der Geburt wird die Entwicklung des Babys im Mutterleib ständig untersucht und überwacht. Auch die Gesundheit der Mutter steht in dieser Zeit im Fokus. Nach der Geburt ist es allerdings immens wichtig, weiterhin regelmäßig die Entwicklung und Gesundheit des Kindes untersuchen zu lassen. Dies geschieht in den Vorsorgeuntersuchungen, kurz den U Untersuchungen.

In diesen Vorsorge-Untersuchungen wird die altersgemäße Entwicklung des Kindes überprüft. Sollte es zu Verzögerungen oder Störungen kommen, so können diese frühzeitig erkannt und gegebenenfalls Förderungen installiert werden.

Die allererste Untersuchung des Babys ist die U1. Die wird bereits unmittelbar nach der Geburt durchgeführt. Hier wird das Gewicht sowie Größe und Kopfumfang des Babys ermittelt. Außerdem wird die Färbung der Haut, die Atmung, Muskeltätigkeit, Herzschlag und Reflexe kontrolliert. Auch wird ein Hörtest und eine Früherkennung zu angeborenen Stoffwechsel- und Hormonstörungen durchgeführt.

Kurz darauf, zwischen dem dritten und zehnten Lebenstag wird zumeist noch im Krankenhaus die U2 durchgeführt. Dabei werden die Organe, Sinnesorgane und Reflexe untersucht.

In der U3, die zwischen in der vierten bis fünften Lebenswoche durchgeführt wird, werden neben den Reflexen auch Motorik, Gewicht und Reaktionen überprüft. Ebenso werden Organe und Hüften untersucht und das Trinkverhalten des Kindes erfragt.

Die U4 schließt sich im dritten bis vierten Lebensmonat an. Auch hier werden wieder Organe, Sinnes- und Geschlechtsorgane kontrolliert, sowie Wachstum, Motorik und das Nervensystem überprüft.

Bei der U5 werden im sechsten oder siebtem Lebensmonat die Ergebnisse der U4 überprüft.

Die letzte Vorsorgeuntersuchung im ersten Lebensjahr des Kindes ist die U6, die im zehnten bis zwölften Lebensmonat ansteht. Hier wird neben den Sinnesorganen und der Bewegungsfähigkeit des Kindes auch die geistige Entwicklung kontrolliert.

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