Bewerbung nach der Elternzeit – Tipps für Mütter

Wenn ein Kind geboren wurde, dann möchten die meisten Mütter erst einmal ihre Elternzeit genießen und sich ausschließlich um ihr Baby kümmern. Doch irgendwann ist die Elternzeit vorbei, und viele Frauen möchte dann auch gerne wieder ins Berufsleben einsteigen.

Nicht nur um die Haushaltskasse aufzubessern, sondern auch um noch etwas anderes zu erleben außer Windeln wechseln und Zeit auf dem Spielplatz zu verbringen. Der Wiedereinstieg ist nicht so leicht, und auch nicht jeder Arbeitgeber möchte eine junge Mutter einstellen, die eventuell häufiger wegen ihres Kindes ausfallen könnte.

Ein ganz entscheidender Schritt in Richtung Wiedereinstieg in den Beruf stellt die Bewerbung dar. Damit werden die Weichen gestellt, deshalb sollte man beim Aufsetzen besonders aufmerksam sein. Mit den folgenden Tipps sollte einer erfolgreichen Bewerbung nicht mehr im Weg stehen.

Auf berufliche Qualifikationen konzentrieren

Dass man eine gute Mutter ist, daran möchte niemand zweifeln, sicher auch nicht der zukünftige Arbeitgeber. Doch in einer Bewerbung nach der Elternzeit hat dies absolut nicht verloren, man muss nicht herauslesen, wie gut man den Alltag mit Kind meistert. Man sollte lediglich erwähnen, dass man ein Kind hat und eventuell noch, wie die Betreuung während der Arbeitszeit geregelt wäre.

Ansonsten sollte es nur um die beruflichen Fähigkeiten gehen, und es ist keine Qualifikation, dass man sich durch die Geburt des Kindes ein gutes Organisationstalent angeeignet hat. Es müssen auch keine Rechtfertigungen gefunden werden, warum man sich die Auszeit von der Berufswelt genommen hat.

Erwähnen sollte man die Elternzeit auf jeden Fall, denn Ehrlichkeit währt immer am längsten. Allerdings sollte man im Lebenslauf für den Zeitraum nicht „Hausfrau und Mutter“ angeben, sondern die Elternzeit einfach im Anschreiben erwähnen, und dann im Lebenslauf nur die Anzahl der Kinder angeben.

Mit Berufserfahrung überzeugen

In der Bewerbung sollte es konkret um den Job gehen, um den man sich bewirbt. Berufliche Erfahrungen, die man vor der Elternzeit gemacht hat, sollten ausführlich beschrieben werden. Infos zu den früheren Tätigkeiten, eventuell übertragene Verantwortungsbereiche und spezielle Kompetenzen können Pluspunkte sein.

Hat man während der Elternzeit Kurse oder Lehrgänge belegt, so sollten diese nicht unerwähnt bleiben. Es sieht immer gut aus, wenn man auch in der Elternzeit nicht ganz untätig war. Man kann auch ruhig betonen, dass man motiviert ist, wieder voll in den Beruf einzusteigen.

Sollte es zu einem Bewerbungsgespräch kommen, so muss man sich schon auf ein paar Fragen in Bezug auf das Leben mit Kind gefasst machen. Der künftige Arbeitgeber möchte sich ein Bild davon machen können, wie die Bewerberin mit der Doppelbelastung von Beruf und Familie zurecht kommen wird.

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