Entspannende Babymassage erlernen

Massagen sind etwas wundervolles, die schenken Entspannung und Wohlbefinden. Doch nicht nur wir Erwachsene genießen eine Massage, auch unserem Baby können wir damit etwas Gutes tun. Die Babymassage ist jedoch nicht nur entspannend, sondern bietet noch jede Menge andere Vorteile.

Eine Babymassage fördert auch die Bindung zwischen Kind und Elternteil, durch die sanften Berührungen kann man seine Zuneigung bekunden und ist dem Baby besonders nah. Bei dieser Massage streichen die Hände sanft über Baby’s Körper, auch die Hand- und Fußgelenke sowie die Finger und Zehen können mit einbezogen werden.

Die Vorteile der Babymassage

An einer Babymassage wird nicht nur das Baby Gefallen finden, auch den Eltern wird es Spaß machen, und so kann die junge Familie noch enger zusammengeschweißt werden. Gerade zu früh geborenen Kindern kann man mit der Massage helfen, schneller an Gewicht zu gewinnen, es ist auch förderlich für ihre gesamte Entwicklung, das haben Studien gezeigt.

Babys werden durch die Massage insgesamt ruhiger und entspannter, das kann gerade bei der Betreuung von Schreikindern hilfreich sein. Die Kinder weinen grundsätzlich nicht so häufig und haben auch beim Schlafen weniger Probleme. Eine Studie hat sogar bewiesen, dass auch das Immunsystem gestärkt wird, so dass die Kinder seltener krank sind.

Während der Babymassage haben Eltern ganz intensiven Kontakt zu ihrem Kind, man spricht dabei mit sanfter Stimme und behält Blickkontakt, das alles stärkt die Bindung zwischen beiden ungemein. Falls eine frisch gebackene Mutter unter einer postnatalen Depression leidet, kann diese dadurch durchaus gelindert werden.

Nicht nur Mütter und Babys können von der Massage profitieren, sondern auch die Väter. Aufgrund ihrer Berufstätigkeit haben sie meistens nicht so viel Zeit mit ihrem Kind, durch die Massage haben sie eine gute Möglichkeit sich ebenfalls mit in den Babyalltag einzubringen.

Den besten Zeitpunkt finden

Bei der Babymassage kommt es immer darauf an, den optimale Zeitpunkt dafür zu finden. Das Baby darf weder müde, zu satt oder richtig hungrig sein. Ideal ist immer eine Zeit zwischen zwei Mahlzeiten. Direkt vor dem Mittagsschlaf ist denkbar ungünstig, denn das bereits schläfrige Baby könnte durch die Massage wieder munter werden.

Anfangs wird das Baby natürlich sehr häufig gestillt oder gefüttert, und es schläft auch noch sehr oft. Da ist es nicht immer einfach, einen guten Zeitpunkt zu finden. Dann gilt es immer, eine Phase abzupassen, in der das Kind wach und munter ist. Mit der Zeit kann die Babymassage auch zu einem Teil des abendlichen Rituals vor dem Schlafen werden.

Die Babymassage erlernen

Für die Massage braucht man nur die normale Wickelausrüstung, ein paar Handtücher und bequeme Bekleidung zum späteren Anziehen des Babys. Das Zimmer muss warm sein, das Baby liegt nackt auf einem Handtuch, am besten liegt noch eine weiche Wickelauflage darunter.

Damit die Hände leichter über den Körper des Kindes gleiten, verwendet man am besten ein Babyöl. Es ist ideal, wenn man die einmal gewählte Reihenfolge bei der Massage immer einhält, das Baby gewöhnt sich nämlich schnell daran.

Man könnte zum Beispiel mit den Füßen und den Beinen beginnen, dann zu Armen und Händen übergehen, und anschließend den Rumpf massieren. Für das erste Mal genügt es nur Füße und Beinchen zu bearbeiten, das Baby muss sich auch erst an diese Art der Berührung gewöhnen.

Die meisten Hebammen bieten spezielle Kurse für die Babymassage an, sicher findet sich vor Ort ein Kurs, in dem man die wichtigsten Handgriffe für eine entspannende Babymassage erlernen kann.

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