Gefahren für Kinder minimieren

Für Kinder sind zunächst einmal alle Gegenstände potentielles Spielzeug. Dies gilt auch für Kordeln, Schnüre und Plastiktüten. Gerade aber diese Gegenstände können in den Händen von Kleinkindern und Babys schnell zu einer tödlichen Gefahr werden. Daher sollten Eltern darauf achten, diese Gefahrenquellen möglichst zu minimieren.

Eine nicht zu unterschätzende Gefahr nicht nur für Kleinkinder, sondern auch durchaus für Kinder, die bereits die Schule besuchen, sind noch immer Kordeln und Kordelstopper an der Kleidung. Zwar sind die Hersteller von Kinderkleidung ab der Herbst / Winter Kollektion 2001 / 2002 eine freiwillige Selbstverpflichtung eingegangen, auf Kordeln und Schnüre im Halsbereich von Kinderbekleidung zu verzichten und alternativ auf Klettverschlüsse oder Strickeinsätze zurück zu greifen, doch gerade durch die beliebten Baby und Kleinkinderbörsen, auf denen gut erhaltene Kinderkleidung verkauft wird, sind viele Kleidungsstücke dennoch mit diesen gefährlichen Schnüren im Umlauf. Leider aber sind auch nicht alle neu auf den Markt kommenden Jacken oder auch Sweatshirts zuverlässig ohne Kordeln. Gerade im bei Kordeln und Schüren im Halsbereich und an Kaputzen besteht beim Spielen für Kinder die Gefahr, sich an Klettergerüsten oder Rutschen zu verhaken und so zu strangulieren. Aber auch an Hosenbeinen, Ärmeln oder Säumen angebrachte Kordeln können Kinder schnell irgendwo festhängen und böse Unfälle verursachen.

Nicht nur Kleidung kann allerdings auf einem Spielplatz oder beim Herumtollen eine Gefahr werden. So gehören Fahrradhelme zwar beim Radfahren oder Skaten auf den Kopf, um die Kinder vor Schädelverletzungen zu schützen, beim Toben auf dem Spielplatz allerdings gehört er abgesetzt, da er sich festhaken und durch die Kinnbänder das Kind würgen kann. Ebenso sollten lange Schals immer unter der Kleidung getragen werden, da auch diese sich festhaken können. Auch Schlüsselbänder mögen praktisch sein, können aber für ein Kind zu einer tödlichen Gefahr werden.

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