In Bayern kommen mehr Sonntagskinder auf die Welt

Früher wurde schon gesagt „Sonntagskinder sind Glückskinder“ – und nach Angaben der Techniker Krankenkasse kommen viele Kinder in Bayern am Sonntag zur Welt. Erstmalig gab es letztes Jahr sogar mehr Entbindung sonntags wie samstags. Ein leichter Anstieg ist auch im ersten Quartal dieses Jahres zu verzeichnen. In anderen Bundesländern wie Thüringen oder Baden-Württemberg geht der Trend in eine andere Richtung, denn dort kommen immer weniger Sonntagskinder auf die Welt.

Für diese Studie hat die TK-Landesvertretung Bayern in den letzten fünf Jahren mehr als 286.000 Geburten von TK-versicherten Frauen ausgewertet. Davon waren 36.000 aus Bayern. Dabei ergab sich, dass die meisten Geburten am Mittwoch und Freitag waren (Anteil je 16 %). 12 % haben samstags und sonntags das Licht der Welt erblickt.

Nach Angaben der TK ist die Quote der Kaiserschnitte in Bayern in den vergangen fünf Jahren um drei Prozent auf insgesamt 32 % gestiegen. Der Trend ist ein wenig höher als in ganz Deutschland. Ein Drittel weniger Kaiserschnitte werden an den Wochenenden vorgenommen, während die natürlichen Geburten gleichmäßig von Montag bis Freitag verteilt sind. Der Leiter der TK-Landesvertretung Bayern Christian Bredl sagte, dass immer mehr Schwangerschaften und Geburten zu riskanten Beinahe-Krankheiten erklärt werden. Auch wäre etwa die Hälfte aller Kaiserschnitte geplant, wie aus dieser Analyse hervorgeht.

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