Kinder bekommen in NRW immer mehr Psychopharmaka verabreicht

Die Abgabe von Psychopharmaka an Kinder ist in Nordrhein-Westfalen in den Jahren 2006 bis 2009 um 72% gestiegen. Vor allem ADHS wird mit dem Medikament verstärkt behandelt. Betroffen davon sind 3,6% der Minderjährigen, die dann das entsprechende Mittel verschrieben bekommen, berichtet die Krankenkasse KKH-Allianz in Düsseldorf. Den Spitzenplatz beim Verbrauch der Psychopharmaka durch Kinder und Jugendliche nimmt mit diesen Zahlen Nordrhein-Westfalen neben Mecklenburg-Vorpommern ein.

Im Kindesalter beginnende psychische Störungen werden als ADHS oder ADS bezeichnet. Zu erkennen ist die Krankheit an den Symptomen wie Aufmerksamkeitsschwäche, impulsives Verhalten oder auch Hyperaktivität. Doch ist nicht gleich jedes Kind, das „zappelig“ oder unaufmerksam ist, gleich an ADHS erkrankt. Vielleicht ist es eben nur sehr verspielt, lebendig, lebhaft und reizoffen. Auch kann das Verhalten ganz andere, vielfältige Ursachen haben, und eine genaue ärztliche Abklärung ist notwendig.

Quelle: shortnews.de

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