Plötzlich Schulkind

Der erste große Einschnitt im Leben eines Kindes ist sicherlich der erste Tag im Kindergarten. Eltern, die jetzt allerdings glauben, der Übergang vom Kindergarten in die Schule sei für Kinder ein ähnliches Gefühl, die irren sich. Mit dem Übergang vom Kindergartenkind zum Schulkind erfährt das Kind eine komplette Veränderung seines bisherigen Lebens.

Nervosität am ersten Schultag ist völlig normal. Schließlich beginnt für Kinder mit diesem Tag ein völlig neuer, unbekannter und damit auch leicht beängstigender Lebensabschnitt. Eltern können meist wenig nachvollziehen, was alles sich an kleinen und großen Veränderungen für das Kind mit der Einschulung vollzieht.

Die erste große Veränderung, mit der das Kind sich auseinander setzen muss, ist sicherlich, plötzlich nicht mehr zu den „Großen“ zu gehören, die im Kindergarten Wortführer und häufig auch Spielmacher sind, sondern nun von den Mitschülern höherer Klassen als „Baby“ behandelt zu werden.

Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist auch die Erfahrung, die das Kind in der Schule machen muss, dass es jeden Morgen verpflichtet ist, aufzustehen und zur Schule zu gehen. Selbst für Kinder, die sonst immer täglich den Kindergarten besuchten, ist dies eine große Veränderung. Immerhin war es zuvor noch recht einfach, einen Tag wegen Bauchschmerzen oder verschlafen einfach zu hause zu bleiben.

Auch der Freizeitbereich erfährt eine Veränderung. So steht vor allen Aktivitäten am Nachmittag immer die Erledigung der Hausaufgaben. ZU Beginn der Schulkarriere sind diese zwar noch recht wenig und werden voller Begeisterung erledigt, doch nach einiger Zeit beginnt der Kampf mit den lästigen Aufgaben, welche die Zeit, die mit den Freunden verbracht werden kann, deutlich beschneidet.

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